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Herbst-Anemone – Standort und Pflege

Auf der Suche nach robusten und pflegeleichten Pflanzen für den Garten, die besonders üppig blühen, ist die Herbst-Anemone eine sehr gute Wahl. Die Blüten sind zart und reichen von Weiß bis hin zu Pink. Um möglichst lange Freude an der Staude zu haben, sind einige Pflegehinweise hilfreich.

Herbst-Anemone
Herbst-Anemonen sind recht pflegeleicht | © billyfam / stock.adobe.com

Die Herbst-Anemone gehört der Gattung der Windröschen an. Sie wird den Hahnenfußgewächsen zugeordnet. Die Anemone hupehensis wird vor allem als Zierpflanze eingesetzt und ergänzt Beete in den Gärten. Durch die kräftig blühenden Blüten kommt sie aber auch als Schnittblume zum Einsatz und wird gerne in Sträußen verarbeitet.

Herbst-Anemone (Anemone hupehensis)
Wuchs: ausladend bis breitausladend, horstig
Wuchshöhe: 60 – 90 cm
Wuchsbreite: 40 – 50 cm
Blütezeit: Juli – Oktober
Standort: Halbschatten
Boden: humos, sandig humusreich
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Wuchs und Optik

Herbst-Anemonen sind als Wildgewächse aus Japan nach Europa gekommen und konnten sich hier durchsetzen, da es sich um eine robuste Staude handelt, die nicht viel Pflege benötigt. Da die Blütezeit im Spätsommer bis in den Herbst hinein reicht, werden die Stauden vor allem gerne im Garten eingesetzt, damit er lange in bunten Farben blüht.

Je nach ausgewählter Sorte beginnt die Blütezeit zwischen Juli und September. Die Blüten der Herbst-Anemonen sind filigran und können unterschiedliche Farben haben. Beliebt sind Sorten mit weißen Blüten, aber auch Rosa oder Rot sind zu finden. Auch die Wuchshöhe ist abhängig von der Sorte. Kleine Herbst-Anemonen bleiben bei rund 60 cm, große Ausführungen erreichen bis zu 160 cm.

Standort für die Herbst-Anemone

Die Herbst-Anemone hat an den Standort keinen zu hohen Anspruch. Sie wächst hervorragend, wenn sie einen Standort im Halbschatten hat. Dabei ist es wichtig darauf zu achten, dass alle Seiten der Staude ausreichend Sonne erhalten, um gleichmäßige Blüten zu bekommen. Stehen die Stauden direkt in der Sonne, benötigen sie sehr viel Wasser.

Damit es zu vollen Blüten kommt, ist es wichtig, einen Boden mit vielen Nährstoffen und Humus auszuwählen. In der Sommerzeit, bei hohen Temperaturen, sollten die Herbst-Anemonen feucht gehalten werden. Allerdings ist Staunässe zu vermeiden.

Herbst-Anemonen kombinieren

Herbst-Anemone weiß
Auch mit weißen Blüten ist die Herbst-Anemone ein Blickfang | © Konstantin / stovk.adobe.com

Die Herbst-Anemonen können sehr gut mit verschiedenen Beet-Partnern kombiniert werden. Azaleen oder das Patagonische Eisenkraut machen eine gute Figur neben der Anemone, aber auch andere Stauden sind eine passende Wahl. Wichtig ist nur, dass die Beet-Partner frühere Blütezeiten haben, als die Anemonen. Dadurch wird es im Beet nicht erst im Herbst bunt, sondern schon ab dem Frühjahr oder dem Sommer.

Herbst-Anemone und Patagonisches Eisenkraut passen sehr gut zusammen:

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Herbst-Anemone Pflege

Damit sich im Herbst die Blüten zeigen, sollten die Herbst-Anemonen im Frühjahr in das Beet eingebracht werden. Als Stütze für die teilweise sehr dünnen Stängel ist es hilfreich, mit einem Staudengitter oder einem Staudenring zu arbeiten. Die Wurzeln wachsen schnell in verschiedene Richtungen. Das bedeutet, Herbst-Anemonen erobern sich große Bereiche im Garten. Daher ist es wichtig, sie regelmäßig zu teilen und zu begrenzen.

» Herbst-Anemone teilen und schneiden

Durch die Teilung können die Pflanzen auch vermehrt werden. Optimal ist es, diese im Frühjahr durchzuführen, damit die Herbst-Anemonen weitere Wurzeln entwickeln können. Für die Teilung werden Ballen ausgewählt und aus der Erde ausgestochen. Anschließend werden die geteilten Stauden zerteilt und woanders eingesetzt. Bleiben die Blüten auch nach dem Verblühen stehen, kommt es zu einer Selbstaussaat in den Beeten. Um dies zu verhindern, ist es notwendig, die Pflanzen zurückzuschneiden.

Herbst-Anemone Krankheiten

Die Herbst-Anemonen gelten als nicht anfällig für Krankheiten, allerdings kann es passieren, dass ein Befall mit Schädlingen entsteht. Rußtau wird durch den Befall mit Blattläusen ausgelöst. Zudem können sich Nematoden oder Mehltau ausbreiten. Verfärben sich die Blätter der Anemone gelb, sollte die Qualität des Bodens geprüft werden.

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