Gartenpflege Boden & Kompost

Gründüngung für das Gemüsebeet

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Lupinen eignen sich zur Gründüngung
Lupinen eignen sich zur Gründüngung

Die Faustregel im Hobbygärtnerbereich besagt, dass immer dann eine Gründüngung auf einem Gemüsebeet eingesät werden sollte, wenn eine Pause beim Anbau von über sechs Wochen entsteht. Die Gründüngung schützt die Erdkrume, denn sie bietet dem Boden den notwendigen Schatten und verhindert zudem eine Verschlämmung des Bodens, der durch starke Regengüsse entstehen kann.

Auflockerung des Bodens durch Gründüngung
Die Gründüngung bewirkt, dass das Erdreich von tiefen Wurzeln durchzogen wird und entsprechende Auflockerung erfährt. Selbst nach dem Mähen ist der Gründünger noch wirksam für das Erdreich, denn der Schnitt kann gemulcht werden und so das Erdreich dauerhaft mit wichtigem Humus versorgen. Etwa im Spätsommer werden die abgeernteten Beete mit einer Wintergründüngung eingesät.

Gründüngung speichert Nährstoffe
Neben den schon angesprochenen Vorteilen der Gründüngung bewirkt diese zudem, dass sie als schnellwachsendes Gewächs die im Erdreich befindlichen löslichen Nährstoffe noch aufnimmt und über den Winter im Boden speichert. Die Nährstoffe können nicht ausgewaschen werden und bieten den neuen Gemüsepflanzen im Frühjahr wieder gute Wachstumsbedingungen.

Die Gründüngung muss spätestens drei Wochen vor dem Einpflanzen der Gemüsesorten in den Boden eingearbeitet werden, wobei Wintergrün besonders gut zerkleinert werden muss, was bei Sommergründüngung nicht erforderlich ist.


Foto1: © KRiemer – pixabay

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