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Kinderlärm im Garten verbieten oder tolerieren?

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Kinder dürfen laut sein
Kinder dürfen laut sein

Kinder machen Lärm. Ganz klar! Sie toben, sie spielen, sie sind einfach auch mal laut. Manche mehr, manche weniger. Ein eigener Garten ist für Kinder natürlich ein Eldorado. Dort kann man sich so richtig austoben und keiner sagt etwas gegen den Kinderlärm im Garten. Oder doch?

Es gibt viele Nachbarn, die Kindern das Lärmen verbieten wollen. Das sind genau dieselben Menschen die glauben, einem Baby das Schreien verbieten zu können. Beides ist in Deutschland nicht möglich! Will heißen: Wenn Babys schreien und Kinder laut sind, dann dürfen die das.

Kinderlärm in Ruhezeiten
Selbst in Ruhezeiten kann man gegen Kinderlärm aus dem Nachbargarten nichts unternehmen. Sofern es sich nicht um eine ganze Meute von Kindern handelt. Die eigenen Kinder plus drei Freunde sind erlaubt. Wenn es mehr sind, kann man zur Ruhe mahnen, das muss dann keiner hinnehmen.

Kinder zur Ruhe anhalten
Alles andere muss man wohl oder übel über sich ergehen lassen. Dennoch sollten, der guten Nachbarschaft wegen, Eltern Kinder zumindest in den Ruhezeiten auch zur Ruhe anhalten. Ein Gespräch hilft oft mehr als Ermahnungen oder Streit.


Foto1: © sof_sof_0000 – pixabay

20 KOMMENTARE

  1. Interessantes Thema. Spielende Kinder verursachen auch „Lärm“, es gibt aber auch anderer Lärm, wenn Kinder wegen des Brüllens brüllen und die Eltern aus Faulheit aus dem Fenster heraus ihre Kinder zur Ordnung rufen. Aber man sucht sich seine Nachbarn ja nicht aus…

  2. Dann lade ich gerne jeden mal hier in meine Wohnung ein.
    5 Meter Luftlinie ist eine
    Kleingarten und diese Kleingartenparzelle(und nur diese)ist mega Laut.
    Ruhezeiten?
    kennen diese nicht.
    Jedes Jahr von März bis Oktober die Lärmhölle.

    Nicht betroffende
    können immer leicht reden.
    Also wer möchte hier nach Tornesch mal zu „Besuch“ kommen?

  3. Liebe Nicht-Eltern, Kinder gehören in unsere Gesellschaft und Kinder haben wir viel zu wenige. Das sagen nicht nur die demographischen Statistiken und die Rechtewächter, sondern auch all diejenigen, die sich um Mietpreise, Verbraucherpreise und nicht zuletzt das Pflegeheim sorgen, in dem sie gerne verpflegt werden möchten, wenn sie alt sind. Es gibt keinen wunderbareren Schatz als einen Garten, in dem Kinder naturverbunden spielen und aufwachsen können. Gönnt doch unseren Kindern dieses kleine Stückchen Natur!

    • Ich nenne es nicht naturverbundenes Spielen, wenn ein grölendes Schulkind von seinen Eltern nicht daran gehindert wird, fast durchgängig sonntags 8 Stunden am Stück Fußball zu spielen, wobei man das nicht Fußball spielen, sondern ballern nennen muss. Wenn dann der vierte Ball in unseren Garten auf meine Beete gefallen ist, dann soll ich mich nicht aufregen. Ich habe selbst zwei Kinder großgezogen und bin gerade Oma geworden, aber meine Kinder haben von Anfang an lernen müssen, auch auf andere Rücksicht zu nehmen. Die Nachbarn zur linken Seite bringen ihren Kindern das im Übrigen auch bei. Und wenn dann ab und an mal mehrere Kinder dort im Garten toben, schaukeln, hüpfen und schreien, macht mir das nichts aus, weil ich weiß, dass dort eingegriffen wird nach einer gewissen Zeit. Hingegen steckt sich der Vater des Nachbarsjungen zur rechten Seite dann einfach Kopfhörer auf und spielt am Laptop, dann hört man selbst das eigene Kind nicht mehr so laut, oder die Eltern gehen rein und lassen den Jungen weiter ballern. Ich denke, dass ich mit meinen 50 Jahren und einer 40-Stunden-Woche zumindest am Sonntag auch ein Recht auf Erholung habe. Ich möchte diese Eltern in 10 Jahren erleben, wenn ihr Sohn groß ist und sie neben sich eine junge Familie mit Kindern wohnen haben, die laut schreiend im Garten spielen und das vielleicht stundenlang.

  4. Interessant :-))) Wir haben einen eigenen Garten, momentan können unsere Jungens nicht in den Kiga, erst im August….
    So können sie wenigstens im Garten schön Spielen, Matschen und Toben, natürlich halte ich sie auch regelmäßig dazu an nicht so laut zu kreischen, ab und an kommt auch mal Kinderbesuch dann wird es schon mal lauter aber normalerweise ist Mittags bei uns Ruhe und Abend spätestens 19.30h (Kinder sind fast 3 und fast 5) und der Vater ist meist erst spät zu Hause, sollte er dann mal etwas eher zu hause sein, ist es dann ein Ereignis und vielleicht auch mal kurz laut……ich finde dann so einen Rasenmäher oder eine Laubsäge störender, gerade wenn Kinder ins Bett sollen aber das nehmen wir hin, da man weiß das die Nachbarn sonst keine Zeit dafür haben……den meisten Stress mache ich den Kindern damit, das ich sie ständig zur ruhe mahne, das macht es oft schlimmer aber die Nachbarn sind schnell genervt und haben teils keine oder schon große Kinder und die waren ja alle Brav und leise…..
    Sehr schwierig, ich finde wenn alle höflich und Tolerant miteinander umgehen sollte es doch funktionieren ? Die Gesellschaft fordert nur dressierte Schoßkinder ……seltsam,seltsam!!!

  5. Toll eigenen Garten mit einer Wohnung zu vergleichen.
    Bitte kommt doch mal hierher.
    Jetzt geht es wieder los,immer Lärm und Gestank nur von dieser einen Parzelle,die 5 Meter
    entfernt ist.Auf den eigenden Balkon gehen?Unmöglich,von 10 bis 22 Uhr ist da „Spielen“““Schreien“Abbrennen von Sachen die Tagesordnung.Toleranz warum immer
    von den Betroffenden verlangen?Friedlandstrasse Parzelle 34.Komisch andere Parzellen
    verhalten sich normal?Woran liegt das denn?Bitte kommt vorbei und erlebt selber mal einen schönen Tag hier in der Lärmhölle nach Tornesch,Friedlandstr.

  6. Wie in ihrem Bericht geschrieben „stinken“ Kinder, aha?!  Sie sind sicher von der Sorte Menschen, die immer alles perfekt gemacht haben..BRAVO!! und bestimmt auch so einer „hinter dem Zaun sitzender und meckernder..“ auch super! Von solchen „Stinkstiefeln“ wie ihnen,  bräuchten wir mehr in unserer Gesellschaft.. und dann auch noch im Netz die Anschrift preiszugeben- eine absolute Frechheit!!! 
    Ich wünsche ihnen so richtig viel „stinkenden“ KINDERLÄRM und das es jedes Wochenende, eine für die Kinder, superschöne Party gibt! 
    Spielen, lachen, schreien …
    … in Mietwohnungen
    Kleinkinder lassen sich nicht (noch nicht) auf lautlos einstellen. Die anderen Hausbewohner müssen Babyschreien ertragen. Selbst in Ruhezeiten. Auch das Spielen ist ein elementares Bedürfnis eines jeden Kindes. Die dabei entstehenden Geräusche „… sind grundsätzlich allen anderen Menschen zumutbar. Wer Kinderlärm als lästig empfindet, hat selbst eine falsche Einstellung zu Kindern…“, erklärte immerhin ein höheres deutsches Gericht.
    Oberverwaltungsgericht Münster

  7. Vielleicht fragen wir einfach mal ganz schlicht: welche Rechte haben Erwachsene, die den ganzen Tag arbeiten, sich auf das Wochenende in ihrem gemieteten Haus freuen, für das sie viel Miete zahlen müssen, Erwachsene die dummerweise keine Kinder haben, so eine Schande ! Und die vom Nachbargarten zugekrischen werden den ganzen Tag, die ganze Woche, von morgens bis abends, von einer Familie, in der der Vater fast noch lauter kreischt wie die verzogenen Kinder. Diese Erwachsenen haben offensichtlich k e i n e Rechte. Toll, nicht?

  8. Tja, das Argument mit dem „Kinder gehören dazu“ trifft nicht den Kern, finde ich. Auch Kinder sollten lernen, Ruhezeiten einzuhalten und Rücksicht zu nehmen auf andere Menschen, die auch mal in Ruhe im Garten ein Buch lesen möchten oder sich beim Kaffeesieren unterhalten.
    Es ist ein Fehler, die Rechte des einen gegen die Rechte des anderen ausspielen zu wollen. Zur Kindererziehung gehören auch Grenzen, die müssen den Lütten beigebracht werden. Laissez faire bringt genau das, was unseren Ablegern heute oft an gutem Benehmen und Leistungsbereitschaft fehlt.

  9. Kinderlärm wäre ja noch zu ertragen, wenn aber die Mutter ständig mit rumbrüllt, ist das nicht nur eine Zumutung für alle Nachbarn, sondern auch kein vorbildliches Verhalten für die Kinder.
    Ich bin durchaus der Meinung, dass Kinder ein Recht haben zu spielen, zu toben und laut zu sein, andererseits sollte man Kindern aber rechtzeitig im Leben auch Rücksichtnahme beibringen. Hinzukommt, dass man mit machen Eltern gar nicht reden kann, weil man sofort als kinderfeindlich beschimpft wird.
    Kinder, die nie lernen auf andere Rücksicht zu nehmen, werden später auch kein gutes Vorbild für ihre Kinder sein.
    Am Benehmen der Eltern liegt es, welch Geistes Kinder sie heranziehen. Mich wundert die Kälte, der Egoismus und die Rücksichtslosigkeit in unserer Gesellschaft schon lange nicht mehr.
    Gutes Benehmen scheint schon lange nicht mehr dazuzugehören, weder von manchen Eltern noch von deren Kinder.

  10. Kinder sind Kinder. Jeder der sich über Kinderlärm beschwert war nie richtig Kind und musste seine Jugend im Wandschrank verbringen.
    Wie sagt ein Lieblingsautor von mir: Nur langweilige Kinder gefallen der Gesellschaft.
    Nebenbei sind die Kinder ja nur die Rentenkassenzahler von morgen. Aber soziale Gerechtigkeit geht scheinbar nur in eine Richtung.

    In diesem Sinne noch ein chinesisches Motto:

    Jemanden der nur so tut als ob er schläft kann man nicht aufwecken.

  11. Eigentlich hatte ich nicht vor, hier etwas zu schreiben, aber das Thema regt mich tierisch auf. Fakt ist einfach, dass Kinder heutzutage nicht mehr erzogen werden. Das sollen doch bitteschön die Lehrer übernehmen, die teilweise schon am Verzweifeln sind, weil ihnen die lieben Kleinen nur noch auf der Nase rumtanzen und sich gar nichts mehr sagen lassen.
    Ich finde, Rücksichtnahme wäre mal wieder schön. Von allen Menschen. Egal ob groß oder klein. Aber das ist nicht mehr „in“. Die Kinder können da nichts dafür. Sie sind nur ein „Produkt“ ihrer Eltern. Ich glaube nichht, dass sie schreienden Kinder sich dessen bewusst sind, was für einen Höllenlärm sie mitunter produzieren. Und Tatsache, Kinder können auch leise spielen und nicht permanent Schreien. Es gibt auch nettes Lachen und Rufen, lustiges Glucksen und Kichern, aber was einen so unglaublich auf die Palme bringen kann ist permanentes Geschreie als würde das Kind abgestochen werden.
    Und natürlich nicht nur die eigenen Nachbarkinder, sondern auch deren Nachbarskinder, weil die Familie sich einen Abenteuerspielplatz zugelegt hat – mit Trampolin, Schaukeln, Baumhaus, Tischtennisplatte und im Sommer natürlich noch ein Swimmingpool. Denn der Weg zu den umliegenden Spielplätzen oder zum Schwimmbad ist ja zu weit und nicht zumutbar. Aber so ist es natürlich für Mama auch viel einfacher. Da kann man sich auf die Terrasse setzen und wenn der Krach zu viel wird, dann geht man eben ins Haus. Rücksichtnahme? Wie kommen wir denn da hin?
    Klar, echt cool für die Kinder. Zumal es natürlich auch ständig Gratis-Eis gibt. Rundumversorgung. Eigentlich dachte ich ja, ein Kinderspielplatz oder eine Tagesmutter müsste ihr Gewerbe anmelden… Nun, wohl nicht. Kinderlärm ist ja kein Lärm, wie wir wissen. Und wir arbeitende Bevölkerung hat schön die Klappe zu halten, wenn die Kinder jeden Tag und zu jeder Tageszeit ihrem Recht nachgehen. Warum sollten auch wir in unserem Garten sitzen dürfen und die Stille genießen? Nein, natürlich nicht. Kinder sind ja alles und der Nabel der Welt.
    Und bitte jetzt nicht solche Kommentare, wir wären nur neidisch, weil wir so etwas tolles nicht in unserer Kindheit hatten oder so etwas in der Art. Ich weiß nicht, wie förderlich es ist, den Kindern alles zu kaufen, was sie sich wünschen, anstatt sich mal um deren wirkliche Probleme zu kümmern. (Wie z.B. ständig in der Schule verprügelt zu werden, schlechte Noten zu bekommen u.a.) Ich glaube nicht, dass dies eine gute Strategie ist. Aber wie gesagt, Erziehung ist nicht mehr Elternsache. Was habe ich neulich für einen Artikel gelesen: „Die Kinder von heute sind die Narzissten von morgen.“ Oh ja, mit Sicherheit!
    Kinder? Sorgen für unsere Rente? Das Argument kann ich schon nicht mehr hören. Was ist, wenn sie auswandern? Freiberufler werden oder gar Hartz IV-Empfänger? Lächerlich!
    Diejenigen, die sich diese dusseligen Gerichtsurteile ausdenken, denen wünsche ich mal solche Nachbarn.
    Und ja, Tatsache, ich war auch mal Kind und habe auch bestimmt öfter viel Krach gemacht. Ich bin aber auch extra zu Kinderspielplätzen gegangen. Und da in der Nähe würde ich auch nicht wohnen wollen. Aber ganz ehrlich, wäre nicht wirklich mehr Rücksichtnahme toll? Einfach mal über den eigenen Tellerrand schauen und überlegen, wie sich wohl andere fühlen? Übrigens, wenn Mama Migräne hat oder Kaffeebesuch, dann sollen doch bitte die Kinder um Gottes Willen aufhören so zu schreien (mehrfach gehörtes Zitat besagter Nachbarin). Komisch…

    • aus aktuellem Anlass,:dem ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen. Treffender hätte man es nicht ausdrücken können. Was muss man sich als Erwachsener alles gefallen lassen um ein bisschen Ruhe zu haben.?? Keine Rechte mehr ?? Ich arbeite mehr als 40 Stunden die Woche und um dieses Pensum durchzuhalten benötige ich die dementsprechende Auszeiten und die Ruhe die ich mir gerne mal im Garten gönnen will. Nachdem die ältere Generation in der Nachbarschaft mittlerweile nicht mehr lebt, sind um uns herum nur noch Familien mit Kindern.
      An Ruhe im Garten ist schon lange nicht mehr zu denken, weshalb dieser von mir auch nicht mehr genutzt wird. Dieser permanente Lärmpegel geht mir an die Nerven. Und ich kann nichts weiter tun als es zu dulden. Eltern sind diesem Lärm sicherlich resistenter aber da wir in einer EGO Gesellschaft leben interessieren die sich wenig um das Wohl der Anderen. Hier wird man dann leicht zum Aussenseiter und ungeliebten Nachbarn. Und leider geht es hier nicht nur um eine Familie. Mittlerweile leben rund herum nur noch solche. Also, entweder dulden oder wegziehen, das ist das Fazit. Auf Rücksichtsnahme kann man da wenig hoffen

      • Na klar. Soll der sich doch einfach vor den pc setzen. Ist ruhiger für die Nachbarin.

        Nicht wirklich. Sie sollten sich schämen

  12. Ja Kinder müssen auch mal laut sein dürfen und sich entfalten – Schlüsselwort ist MAL und nicht permanent ohne Pause. Ich bin hier mittlerweile auch von Familien mit Kindern umzingelt und durch die Bank ist gegenseitige Rücksichtnahme ein Fremdwort. Bei allem Verständnis & davon hab ich einiges, ich hab selber 4 gross gezogen – aber es soll auch Menschen geben die Krank sind – vom Senior der zuhause gepflegt wird und dessen erschöpfte Familie,oder der Nachbar mit chronischen Schmerzen der schlecht Schläft und tagsüber auch mal ein Nickerchen braucht – denkt ihr *Wer sich über Kinderlärm beschwert ist ein übellauniger Spielverderber* – Eltern auch mal an diese Menschen? Denn seltsamerweise wenn euch eine Grippe plagt oder eine Migräne lasst ihr eure Kinder sicher auch Rücksicht auf euch nehmen …nur der Rest der Nachbarn solls nicht wagen drum zu bitten.

  13. Dazu sage ich auch was. Ich war und bin natürlich immernoch Mutter, sie ist mittlerweile 30. Wir haben auch so nette Nachbarn( mit allen möglichen Geräten). Ich habe nichts gegen Kinder, spielen und lachen, das gehört auch dazu. Aber wie oben schon angesprochen, es wird nur noch gebrüllt man kann das nicht gut heißen. Am besten ist es dann, wenn gegen 21.00 Uhr (Kind sollte eigentlich im Bett sein) mit dem Ball gegen das Garagentor geballert wird. Kaum auszuhalten. Aber wir werden demnächst das habe wir uns vorgenommen entsprechend mit guter lauter Musik antworten. Gesagt haben wir schon öfters was. Nutzen gleich Null.

  14. Ich kann es echt nicht mehr hören! Kinder machen nur Lärm, Eltern tun nichts dagegen, Eltern schreien selbst! Was soll das? Wenn die Kinder krach machen und man „hört“ keine Reaktion von deren Eltern, dann heißt es, die Eltern würden sich nicht kümmern. Werden die Eltern lauter, dann heißte es, sie seien schlechte Vorbilder! Was genau soll denn bitte geschehen? Kinder in den Keller sperren?
    Egal wo man mittlerweile hingeht, denn Kindern wird ständig der Mund verboten. Niemand hat mehr Verständnis für Kinder! Ich würde sagen, dass dies die Folge von „lauten“ Kindern ist! Und wenn Erwachsene zusammen kommen, wird es doch auch lauter! Jetzt wird jemand argumentieren, dass man ja nicht jeden Tag mit 5 Mann im Garten ein Bierchen zischt und damit die Nachbarn belästigt. Ja, das stimmt. Weil wir Erwachsene ja auch andere Veratwortungen haben (Arbeiten, Putzen, Einkaufen, etc).
    Kinder sind Kinder und haben die Aufgabe zu spielen und zu lernen und frei und unbekümmert zu sein. Das ist es doch was Kinder ausmacht! Darum wünscht man sich doch man wäre selbst wieder Kind. Und ich freue mich über jedes spielende und lachende Kind! Und „Gebrülle“ gehört nun mal dazu. Ich kann diese Roboter-Erwachsenen einfach nicht mehr hören! Und immer das Argument: „Ich geh 40 Stunden arbeiten!“
    Herzlichen Glückwunsch! Ich gehe auch 40 Std arbeiten! Und ich finde es nur natürlich, dass jemand arbeiten geht um Geld zu verdienen. Es ist nichts außergewöhnliches, dass jemand Arbeiten geht!! Warum soll man jemand dafür feiern, dass er arbeiten geht? Und demjenigen ein besonderes Recht auf Ruhe einräumen? Ich bin Mutter von zwei Kindern, gehe 40 Std arbeiten, kümmere mich um meine Kids und meinen Mann (er geht übrigens auch 40 Std arbeiten – bitte alle mal jubeln) putze das Haus, koche und wasche usw..
    Ich kann echt nicht mehr hören, dass Eltern den kinderlosen Nachbarn Verständnis entgegenbringen müssen, da die ja arbeiten! Warum geht man davon aus, dass Eltern oder Mütter nicht arbeiten. Selbst während meiner 2,5 jährigen Elternzeit, hatte ich mit Sicherheit einen höheren Stdjob (zuhause) als eine Vollzeitarbeitnehmer! Also was soll der Mist? Und jetzt wird sicher irgendeiner um die Ecke kommen und sagen: „Joa, ihr wolltet doch Kinder…so ist das dann!“ Ja genau! Ich wollte aber nie zugeknöpfte Nachbarn die denken, Kinder hätten keine Rechte und müssten sich wie kleine Erwachsene verhalten. Und heutzutage seien Kinder nicht richtig erzogen! Das kann man von vielen älteren genau so behaupten! Und zu behaupten, dass damals die eigenen Kinder viel ruhiger waren und immer ein exquisites Benehmen an den Tag legten. Redet euch das nur weiter ein! Erwachsene verdrehen gerne die Wahrheit wie es ihnen grade am besten passt. Denkt doch mal darüber nach! Damals als eure Kindee noch klein waren, hattet ihr auch eine ganz anddre Wahrnehmung diesbezüglich! Also redet euch nicht so ein Blödsinn ein!

    Pro Kinder! Pro Spiel, Spaß und Freude am Leben!

  15. Also, wenn man das gelesen hat, da fragt man sich doch echt: muß das denn sein. Warum nehmen Eltern sich einfach die Rechte, ihre Kinder machen zu lassen was sie wollen und die Mitmenschen müssen das erdulden, ob sie wollen (können!) oder nicht. Wie wäre es denn, wenn sich Eltern mal darauf besinnen würden, dass zur Erziehung auch dazu gehört, den Kindern gute Benehmen, Rücksicht und Anstand beizubringen. Denn das ist für ein gutes Zusammenleben unabdingbar. Damit wäre doch allen geholfen. Sind Kinder, die jegliche Rücksichtnahme vergessen und darin von den Eltern noch unterstützt werden, gute Mitglieder der menschlichen Gesellschaft? Natürlich waren wir alle Kinder und haben auch Kinder groß gezogen, die es im Leben zu etwas gebracht haben. Man muß dazu nicht rücksichtslos und egoistisch sein. Wir sind so viel Lärm ausgeliefert, gegen den man nichts tun kann, da müßte es doch möglich sein, den mitmenschlichen Lärm so zu dosieren, dass niemand darunter leiden muß. Könnten Eltern sich nicht mal ein paar Gedanken darüber machen, wie schön es wäre, wenn man dazu beiträgt eine friedliche Nachbarschaft zu leben. Es gibt doch schon genug Krieg auf der Welt. Liebe Eltern schaut nicht zu viel auf Eure Smartphones und schaut lieber, was Eure Kinder machen, dann merkt Ihr vielleicht, das das auch für die Kinder oft gar nicht so gut ist, wenn sie nicht wissen und auch nicht erklärt bekommen wie man sich rücksichtsvoll verhält und wofür das gut ist. Bei der Gelegenheit auch noch die Anmerkung, dass nicht zu Unrecht viele Vermieter sich scheuen, Familien mit Kindern eine Wohnung zu vermieten. Sie müssen damit rechnen, vielleicht einer ganzen bisher friedlichen Hausgemeinschaft Unfrieden und Ärger einzuhandeln.

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