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Mandelbäumchen pflanzen: So sorgen Sie für einen Hingucker im Garten

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Sie mögen gerne Mandeln? Dann pflanzen Sie sich doch ein Mandelbäumchen in den Garten. Dabei müssen Sie nicht einmal viel beachten.

Mandelbäumchen blühen ab April
Mandelbäumchen blühen ab April
Das Mandelbäumchen gehört zu den Rosengewächsen und ist als Baum oder Strauch erhältlich. Besonders auffällig ist die weiße bis rosafarbene Blütenpracht im April und Mai, die für Bienen eine der ersten Nahrungsquellen im Frühling bietet. In den Sommermonaten ist der Baum mit seinen üppigen Zweigen und zierlichen Blättern dann ein grüner Blickfang im Garten. Und im Herbst ist es dann endlich so weit. Dann trägt der Mandelbaum essbare Früchte. Allerdings gedeiht das Mandelbäumchen nur so gut, wenn Sie es auch richtig pflanzen.

Standortwahl und Bodenbeschaffenheit für Mandelbäumchen

Standort:

An einem geschützten, sonnigen oder halbschattigen Standort gedeiht das Mandelbäumchen am besten, trägt viele Blüten und zahlreiche Früchte. Wählen Sie also im Garten einen Platz in der Sonne aus. Aber beachten Sie: Je nach Sorte kann der Mandelbaum zwischen zwei und sechs Meter hoch werden, dementsprechend ausladend ist die Baumkrone. Lassen Sie deshalb reichlich Platz, damit sich Ihr Mandelbäumchen ungehindert entfalten kann.

Wer die dekorative Pflanze im Kübel halten möchte, sollte eine Sorte wählen, die eher klein bleibt. Mandelbäumchen im Kübel dürfen im Winter übrigens draußen bleiben, wenn Sie für einen Frostschutz aus Styropor, Pappe oder Stroh sorgen.

Bodenbeschaffenheit:

Der Boden für Mandelbäume und Mandelsträucher sollte nährstoffreich sowie wasser- und luftdurchlässig sein. Mit einem schweren und staunassen Boden kommt die Pflanze nicht zurecht.

So pflanzen Sie das Mandelbäumchen richtig

Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr, bevor das Mandelbäumchen neu austreibt. Heben Sie in dieser Zeit das Pflanzloch aus, setzen Sie den gut gewässerten Wurzelballen ein und füllen Sie alles mit Kompost auf. Darüber kommt dann eine Schicht normale Gartenerde. Nach dem Einsetzen treten Sie den Boden gut fest und wässern die Pflanzstelle.

Die Pflege des Mandelbäumchens

Wenn die Pflanze gut angewachsen ist, benötigt sie nur noch wenig Pflege. An sehr heißen Sommertagen ist z.B. viel Wasser notwendig. Achten Sie jedoch darauf, dass sich keine Staunässe bildet. Ab dem Spätsommer sollten Sie dann nicht mehr gießen, damit sich der Mandelbaum auf den Winter vorbereiten kann.

Als Dünger eignet sich Kompost am besten, den Sie einfach hin und wieder als obere Schicht um den Stamm herum ausbringen. Gelegentlich ist auch ein Erhaltungs- und Formschnitt fällig. Gegen Krankheiten sind Mandelbäumchen unempfindlich. Gefährlich werden kann dem Bäumchen nur die Monilia-Spitzendürre, eine gefürchtete Pilzkrankheit.

Empfehlenswerte Sorten

Für Blütenliebhaber:

Wenn Ihnen die Blütenpracht am wichtigsten ist, entscheiden Sie sich für ein Ziermandelbäumchen (Prunus triloba) wie zum Beispiel „Cherubini“, „Truncata“ oder „Rosenmund“.

Für Mandelfreunde:

Damit der Baum Früchte trägt, muss der Standort überwiegend sonnig und das Sommerklima möglichst warm sein. Die so genannten Süßmandelbäume (Prunus dulcis) blühen ebenfalls üppig und erfreuen im Herbst mit essbaren Mandeln. Geeignete Sorten sind „Ferragnes“ und „Kleine vollkernige Süßmandel“, die Früchte mit harter Schale und süßem Kern tragen. Eine dünne Schale zeigen Krach- oder Knackmandeln (Prunus dulcis var. fragilis) wie zum Beispiel „Dürkheimer Krachmandel“ und „Große Prinzessmandel“.

Zusammenfassung:

  • sonniger oder halbschattiger, geschützter Standort
  • Pflanzzeit im Frühjahr, bevor das Mandelbäumchen austreibt
  • wasser- und luftdurchlässigen Boden wählen
  • nur mit Kompost düngen

Foto1: © JackF - Fotolia.com

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