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Pfefferminze besser im Topf statt im Garten

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In einem Kräutergarten darf die Pfefferminze auf gar keinen Fall fehlen. Sie riecht schließlich nicht nur gut, sie verfeinert auch Speisen und außerdem lässt sich daraus ein leckerer Tee herstellen.

Pfefferminze ist im Topf besser aufgehoben
Pfefferminze ist im Topf besser aufgehoben

Die Pfefferminze ist nicht nur zur Beigabe bei Süßspeisen geeignet, Sie können natürlich auch Pfefferminztee daraus machen oder sich einfach am herrlichen Duft erfreuen. Wer Sie sich in den Garten holen möchte, der sollte sie jedoch unbedingt im Kübel anpflanzen. Denn zum einen sind die meisten Minzsorten nicht winterhart und zum anderen wuchert Minze sehr stark. Sie bildet unterirdische Ausläufer, die durch den gesamten Garten wandern. Aus diesem Grund ist es am besten, wenn Sie sie in einem Topf halten. Dort hat sie Grenzen, die sie nicht überwinden kann. Wird die Pflanze zu groß, dann können Sie ihr immer noch einen größeren Topf geben.

Wurzelsperre kann im Garten Abhilfe schaffen

Möchten Sie die Pfefferminze dennoch im Garten aussetzen, dann sollten Sie am besten eine Wurzelsperre errichten, um der Pflanze Einhalt zu gebieten. Sie können sich dazu entweder ein spezielles Wurzelvlies vom Fachmann holen oder aus einem Eimer den Boden entfernen, in die Erde eingraben und dort die Minze einpflanzen. Die Wurzeln können sich so nicht mehr ausbreiten. Es ist aber generell empfehlenswerter die Minze im Topf anzupflanzen. Das macht die Überwinterung auch einfacher.

So pflanzen Sie die Minze im Topf richtig an

Minzpflanzen können Sie in so ziemlich jeden Gartenmarkt kaufen. Manchmal sogar auch im Discounter. Diese Töpfe können Sie eigentlich direkt so in einem Übertopf in den Garten stellen. Besser ist es aber, wenn Sie die Minze in einen etwas größeren Topf pflanzen. Gehen Sie dabei am besten so vor:

  1. Füllen Sie in einen Topf etwas lockeres Substrat, das einen hohen Humusanteil hat.
  2. Stellen Sie den Minzballen nun in etwas Wasser, damit er sich vollsaugen kann.
  3. Ist der Ballen schön nass, können Sie die Minze in den Topf einsetzen.
  4. Nun noch die Erde andrücken und gut angießen.

Das machen Sie nun am besten einmal jährlich. Minze entzieht dem Boden nämlich die Nährstoffe. Also tauschen Sie die Erde im Frühjahr immer aus.

So pflegen Sie die Minze im Topf richtig

Gießen:

Minze im Topf benötigt ein wenig Pflege. Sie müssen sie im Sommer z.B. täglich gießen, denn der Wurzelballen trocknet bei hohen Temperaturen schnell aus. Es darf aber keine Staunässe entstehen.

Schneiden:

Schneiden können Sie die Minze mehrmals im Jahr, da sie sehr stark wächst. Scheiden Sie die Minze am besten Anfang Februar/März bei Austriebsbeginn und/oder im Herbst nach der Blüte.

Überwinterung:

Pfefferminze im Topf, die nicht winterhart ist, müssen Sie während der kalten Jahreszeit ins Haus holen. Winterharte Sorten können Sie hingegen draußen stehen lassen. Decken Sie sie dann jedoch mit etwas Gartenvlies oder Reisig ab. Sorgen Sie auch dafür, dass der Boden nicht komplett durchfriert. Stellen Sie die Kübel deshalb am besten auf eine kleine Styroporplatte.


Foto1: © PublicDomainPictures – pixabay

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