Die Rinde ist der Schutz des Baumes. Der Baum kümmert sich auch selber um die Rindenpflege, sodass man sich darum eigentlich gar nicht kümmern muss.

Rindenpflege
Rindenpflege ist in den meisten Fällen nicht nötig | © Xalanx / stock.adobe.com

Beschädigungen mit Baumwachs verschließen

Wird die Rinde verletzt, kann der Baum durch Erreger, Bakterien und Schädlinge krank werden. Deswegen sollte man Beschädigungen – wenn diese sehr groß sind – mit Baumwachs verschließen. So ist zumindest gewährleistet, dass keine Erreger mehr in die Baumrinde eindringen können. In der Regel regeneriert sich der Baum bzw. die Rinde aber von selbst, es muss hier also kaum etwas veranlasst werden.

Flechten und Moose an der Rinde

Nun kommt es aber sehr oft vor, dass Bäume an der Rinde, vor allem an der Seite, die dem Wetter zugewandt ist, Flechten und Moose aufweist. Wie ist es damit? Sind diese Bewüchse schädlich, nehmen Sie dem Baum eventuell sogar Nährstoffe oder gar Sauerstoff weg – und wie kann man sie behandeln?

Bewüchse sind nicht schädlich

Gleich einmal vorweg: Diese Bewüchse sind in keiner Weise schädlich. Sie sind vielleicht nicht immer schön anzuschauen, aber schädlich sind sie nicht. Sie schützen den Baum bzw. die Rinde sogar zusätzlich, deswegen sollte man sie auch nicht entfernen. Viele Gärtner hantieren hier mit Bürsten herum, was aber dazu führen kann, dass die Rinde Schaden nimmt und sich Risse bilden – und schon ist der Baum wieder anfällig für Erreger. Also: Nichtstun ist hier die beste Variante.

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Ringo von Gartentipps.com

Gründer und Chef-Redakteur von Gartentipps.com. Hat auf dem Dorf (bei Oma) zwischen Stachelbeeren, Kirschbaum und Hühnerhof seine Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckt.

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