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Wenn der Lorbeerbaum braun wird

Lorbeerbaum

Lorbeerbaum

In vielen Gärten sind Lorbeeren zu finden. Diese werden oft als Hecke eingesetzt, weil sie sehr schnell sehr dicht werden. Aber auch solitär macht der Lorbeerbaum ein gutes Bild. Allerdings nur dann, wenn er nicht plötzlich braun wird.

Das passiert oft über den Winter hinweg. Gerade dann, wenn es ein langer und kalter Winter ist. Viele Gärtner meinen dann, der Lorbeer sei erfroren und man müsse ihn entsorgen. Aber hier stimmt weder das eine noch das andere.

Wassermangel ist Schuld
Wenn beim Lorbeerbaum die Blätter braun werden, dann hat das nichts mit der Kälte zu tun, sondern mit Wassermangel. Da in einem langen, kalten Winter der Boden auch sehr lange gefroren ist, kann keine Feuchtigkeit eindringen und die Pflanze versorgen. Es entsteht akuter Wassermangel, den der Lorbeerbaum mit dem Abwurf der Blätter quittiert.

Nicht rausreißen sondern stutzen
Und rausreißen muss man den Busch auch nicht, denn er ist nicht tot. Im Frühling einfach radikal stutzen, sodass nur noch die Hauptäste da sind. Nach wenigen Tagen bilden sich die ersten Triebe, und innerhalb von einem Vierteljahr ist der Busch wieder prächtig grün. Zwar etwas kleiner, aber grün. Und weil Lorbeer schnell wächst, ist auch die Hecke in spätestens zwei Jahren wieder voll da.


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