Wer keinen Garten hat, für den ist oft der Balkon die „grüne Oase“. Was aber, wenn die Pflanzen dort einer starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind? Dann helfen unsere Tipps.
Einen eigenen Garten zu haben, ist schon eine feine Sache. Hier können wir eigenes Obst und Gemüse anbauen, Kräuter aussäen und Blumen pflanzen. Nur leider wohnt nicht jeder in einem schönen Haus mit Garten. Vielen steht jedoch ein Balkon zum Bepflanzen zur Verfügung. Und hier lockt im Sommer die Gefahr, dass die Pflanzen im Kübel einer extremen Hitze und einer starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.
Tipps zur Pflege bei starker Sonne und Trockenheit
Klettern die Temperaturen über 30 Grad und strahlt die Sonne dann auch noch direkt auf die Balkonpflanzen, verdunstet schnell das nötige Wasser im Kübel. Doch unsere Pflegetipps für Balkonpflanzen helfen Ihnen durch den Sommer.
Tipp 1: Wasserspeicher in die Erde geben

Schon beim Anpflanzen von Balkonpflanzen sollten Sie der Erde wasserspeichernde Granulate beimischen. Diese sorgen gerade im Hochsommer dann für einen perfekten Feuchtigkeitsausgleich im Blumentopf und das bis zu 5 Jahre! Mehr zum Wasserspeicher Stockosorb…
Tipp 2: Bewässerungskugeln verwenden

Auch diese Bewässerungskugeln (hier erhältlich) können Sie zur Wasserversorgung von Balkonpflanzen benutzen. Einfach die Kugeln mit Wasser befüllen und die Spitze möglichst nah ans Wurzelwerk stecken.
Tipp 3: Blumat Wasserspender

Dieser Wasserspender (hier erhältlich) besteht aus einem Zylinder aus Ton und einem sehr dünnen Wasserschlauch. Der angefeuchtete und mit Wasser gefüllte Zylinder wird in die Erde Ihrer Balkonpflanze gesteckt, das Ende des Wasserschlauchs dann in einen tiefer stehenden Behälter mit Wasser gelegt. Der Ton-Zylinder saugt nun permanent kleine Mengen Wasser aus dem Wasserbehälter, direkt in Ihren Pflanzenkübel.
Tipp 4: Sonnenanbeter wählen
Auf Süd-Balkonen pflanzen Sie möglichst nur sonnenhungrige Pflanzen, wie Lavendel und Salbei, in die Balkonkästen ein.
Tipp 5: Richtig gießen
Die Balkonpflanzen werden am besten immer in den Abendstunden gegossen. Bei Bedarf zusätzlich auch noch frühmorgens. Dabei ist es aber wichtig, dass Sie Staunässe unbedingt vermeiden! Wichtig ist auch, dass Sie Ihre Pflanzen niemals bei direkter Sonneneinstrahlung bewässern, da sie ansonsten verbrennen könnten.
Tipp 6: Wasserverdunstung beachten
Unglasierte Terrakottatöpfe sind wasserdurchlässig. Bei sommerlicher Hitze verdunstet deshalb nicht nur über die Erdoberfläche Feuchtigkeit, sondern auch über die Topfwände. Die Erde trocknet dadurch schneller aus.
Stellen Sie die Gefäße möglichst nicht in die pralle Mittagssonne. An besonders heißen Tagen lassen sich die Töpfe vorübergehend mit feuchten Tüchern umwickeln. Dauerhaft praktischer ist ein größerer Übertopf, der die Terrakotta vor Sonne und Wind abschirmt.
Tipp 7: Pflanzen bei starker Hitze beschatten
Hitzeempfindliche Topfpflanzen sollten während der heißesten Stunden des Tages vor praller Sonne geschützt werden. Eine Markise, ein Sonnenschirm oder ein leichtes Schattiernetz verhindern, dass Blätter verbrennen und sich die Erde im Topf zu stark aufheizt.
Tipp 8: Topferde vor dem Austrocknen schützen
Decken Sie die Erde in Balkonkästen und Kübeln mit einer dünnen Schicht aus Kokosfasern, Holzfasern oder feinem Rindenmulch ab. Die Abdeckung bremst die Verdunstung und verhindert, dass sich die Erdoberfläche in der Sonne so stark aufheizt. Lassen Sie rund um die Pflanzenstängel etwas Platz, damit dort keine Feuchtigkeit stehen bleibt.







