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Auberginen anbauen – So wird’s gemacht

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Auberginen sollten Sie schon im Januar anbauen
Auberginen sollten Sie schon im Januar anbauen

Wollten Sie immer schon einmal Auberginen anbauen? Viele sind bei dem Versuch sie im Garten auszusäen schon einmal bitter enttäuscht worden.

Auberginen sind wärmeverwöhnt
Kein Wunder, denn in unseren Breitengraden wachsen die Auberginen in der freien Natur ganz schlecht. Der Grund liegt darin, dass sie die Wärme lieben. Sie kommen ursprünglich aus Indien und sind somit wärmeverwöhnt. Deswegen sollten Sie sie bei uns nicht einfach in den Garten pflanzen oder säen, sondern ins Gewächshaus stellen. Dort gedeihen sie so, wie man das von einem Nachtschattengewächs erwartet.

Auberginen anbauen
Wenn Sie in Ihrem Gewächshaus für eine konstante Raumtemperatur von 25 Grad sorgen, dann können Sie damit kaum etwas falsch machen. Sie müssen nur immer darauf achten, die Auberginen gut zu wässern, aber nur von unten – wie es auch bei den Tomaten üblich ist. Übrigens sollten Sie sie bereits im Januar aussäen, denn Auberginen brauchen sehr lange, bis sie keimen. Denken Sie auch immer daran, dass die Pflanzen bis zu 1,50 Meter hoch und sehr ausladend werden können. Binden Sie die Pflanzen rechtzeitig an, damit sie nicht umfallen und genügend Platz zwischen den einzelnen Pflanzen lassen.

Auberginen-Pflanzen düngen
Da die Aubergine viele wichtige Nährstoffe braucht, sollten Sie sie regelmäßig mit einem natürlichen Dünger wie beispielsweise Brennnesseljauche und Kompost versorgen. Ernten können Sie die keulenförmigen, dunkelvioletten Auberginen dann anschließend im Spätsommer. Ernten Sie die Auberginen jedoch erst, wenn Sie eine Länge von 20 Zentimetern aufweisen. Auberginen reifen übrigens auch nach.


Foto1: © Andre - Fotolia.com

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