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Clematiswelke – Was tun wenn die Cleamtis welkt?

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Besonders veredelte Clematissorten sind anfällig gegen Pilzbefall

Die Clematis, ursprünglich eine Waldrebe, ist in unseren Gärten schon längst heimisch geworden. Einige Wildsorten sind gegen viele Krankheiten resistent, andere, vor allem veredelte Sorten, sind dagegen sehr anfällig. Vor allem die sogenannte Clematiswelke beeinträchtigt die Kletterpflanzen extrem. Also was tun wenn die Cleamtis welkt?

Verantwortlich dafür sind verschiedene Pilze, die die Blumen befallen. Einen Schutz dagegen gibt es kaum, man kann aber vorbeugen.

  1. So sollte die Clematisso tief in die Erde gepflanzt werden, dass die Veredelung mindestens fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche zu finden ist. Dadurch ist sie weniger anfällig.
  2. Auch ist es wichtig den Wurzelbereich zu schützen. Am besten tut man dies mit Stroh oder Rindenmulch.
  3. Wenn die Welke die Clematis erfasst hat, dann merkt man das sehr schnell an verwelkten und braun werdenden Blüten und Blättern. Um die Pflanze zu retten muss das Verwelkte bis in das gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Oft bleibt es nicht aus, dass die Pflanze sogar knapp über dem Boden gekappt wird.

Aber keine Sorge, in aller Regel treibt die Clematis schon nach wenigen Wochen neu aus.


Foto1: © davit85 - Fotolia.com

1 KOMMENTAR

  1. Meine großblumige Clematis steht in voller Blühte. Seit ca. 14 Tagen beobachte ich leider, dass sie von der Clematiswelke befallen ist. Kann ich mit dem Rückschnitt bis nach der Blüte warten, oder verkraftet das die sehr alte und recht robuste Kübelpflanze nicht ?
    Für einen Rat wäre ich Ihnen sehr dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen

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