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Erdwespen: Erdwespennest aufspüren und sicher entfernen

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Immer wieder kommt es zu unangenehmen Begegnungen zwischen Erdwespen und Gartenbesitzern. Wir erklären wie Sie Erdwespen erkennen und mit deren Nestern umgehen sollten.

Erdwespen im Erdwespennest
Erdwespen im Erdwespennest | By Soebe [GFDL or CC-BY-SA-3.0], from Wikimedia Commons

Da bewegt sich etwas unter der Erde, denken Sie noch, kurz bevor der schwarz-gelbe Körper einer Erdwespe sich herausgegraben hat. Gut, dass Sie diese noch rechtzeitig entdeckt haben, denn ein Erdwespenstich kann schlimme Folgen nach sich ziehen. Ob Erdwespen wirklich gefährlich sind und wie Sie ein Erdwespennest sicher entfernen können, klärt unser großer Artikel zum Thema.

Einleitende Infos zu Erdwespen

Eigentlich verrät bereits der Name, was Erdwespen genau sind. Anders als beispielsweise Papierwespen, nisten Erdwespen nämlich innerhalb der Erde. Was erst einmal wie eine Randnotiz klingt, ist in der Realität alles andere als witzig, denn ein Erdwespennest im Boden bedeutet auch immer, dass beispielsweise Kinder versehentlich in selbiges hineintreten können.

Zu den Erdwespen zählen allgemein Wespen, die im Boden nisten. Das macht die Deutsche Wespe, ebenso wie die Gemeine Wespe. Allerdings ist es ratsam, bei einem Fund erst einmal sehr genau hinzuschauen, denn auch Hummeln, Bienen und verschiedene Wespenarten, verkriechen sich hin und wieder unter der Erde, bauen dort aber kein Nest und sind allgemein eher friedlich. Weil sich Wespen aber von allem was süß ist ernähren, sind sie oft neben Terrassen und im Garten anzutreffen, wo es dann unter Umständen zu unangenehmen Begegnungen kommen kann. Doch wie entsteht so ein Erdwespennest eigentlich und was ist zu tun, wenn sich Erdwespen im eigenen Garten ansiedeln?

Wo Erdwespen ein Erdwespennest bauen

Interessant ist, wie Erdwespen ihr Nest bauen. So suchen die Tierchen erst einmal für einige Wochen einen geeigneten Ort und sind dabei bereits oft zu beobachten. Wer hier also bereits früh reagiert und typische Löcher in der Erde immer wieder sauber verschließt, reduziert so auch automatisch die Gefahr, dass ein Erdwespennest überhaupt entsteht. Die Erdwespen bauen ihr Nest nämlich meist in bereits vorhandene Mäuselöcher oder Erdnischen, die sich an eher schattigen oder geschützten Orten im Garten befinden. Typische Standorte sind daher Erdflächen hinter dem Haus bzw. Gartenhaus oder auch innerhalb der Blumenbeete, die eher selten umgegraben werden und daher besonders verlockend erscheinen. Überhaupt ist der Standort im Garten für die Erdwespen mehr als praktisch, vor allem wenn viele Blumen vorhanden sind und auf der Terrasse des Öfteren mal ein Stück Kuchen bzw. ein paar Krümmel davon liegenbleiben.

Mausleoch beliebt bei Erdwespen
Mauseloch: beliebt bei Erdwespen | © Martina Nowak – Fotolia.com

Ist das Erdwespennest erst einmal gebaut, geht plötzlich alles ganz schnell. Die Erdwespen sind nämlich überaus fleißig und sobald der richtige Standort gefunden wurde, bauen sie ihr Nest rasend schnell auf. Im Normalfall leben dort dann um die 5.000 Erdwespen, es gibt aber wohl auch Extremfälle, bei denen ein Erdwespennest mit bis zu 50.000 Wespen gefunden wurde. Ist das Erdwespennest vollständig, wird es daher ziemlich schwer, es einfach und vor allem sicher zu entfernen. Das liegt allerdings auch gar nicht im Interesse der Natur. Doch ist so ein Erdwespennest nicht eine ernstzunehmende Gefahr? Sind Erdwespen gefährlich?

Sind Erdwespen gefährlich?

Haben die Erdwespen erst einmal ihr Nest gebaut, wird es häufig sehr schwierig gegen sie anzukommen. Wie alle Wespen, verfügen sie über einen spitzen Stachel, dessen Folgen wohl jeder schon einmal kennenlernen durfte. Sticht die Erdwespe zu, geschieht dies, indem sie ihren Stachel ausfährt, in die Haut eindringen lässt und sich dabei mit ihren Beinen festhält, um dem Opfer mit ruckartigen Bewegungen, die am Stachel befindlichen Widerhaken einzuführen. Außerdem wird durch einen zentralen Kanal Gift durch den Stachel geleitet, welches am Ende austritt und in den Körper des Gestochenen injiziert wird. Anders als zum Beispiel Bienen, können Erdwespen ihren Stachel übrigens wieder selbständig herausziehen. Das bedeutet aber leider nicht, dass er bei einem Erdwespenstich nicht hin und wieder einfach steckenbleibt.

Wespe sticht zu
Wespe sticht zu | © kozorog – Fotolia.com

Ob Erdwespen gefährlich sind, hängt nun von verschiedenen Faktoren ab. Das Gift im Stachel löst zunächst einmal Entzündungsreaktionen im Körper aus, die betroffene Stelle wird also schnell rot und schwillt im Regelfall deutlich an. Das ist zunächst einmal nicht sonderlich gefährlich, sorgt allerdings häufig für entsprechende Schmerzen. Ob Erdwespen gefährlich sind, hängt also in erster Linie vom eigenen Körper ab. Ungefähr drei Prozent der Menschen in Deutschland, sind gegen die Gifte nämlich allergisch und pro Jahr gibt es wohl auch immer wieder den ein oder anderen Todesfall nach einem Wespenstich. Schwillt der Erdwespenstich also nicht nur ein bisschen an, sondern breitet sich förmlich aus, sodass beispielsweise nach dem eigentlichen Stich, fast der ganze Arm dick wird, ist dies vermutlich eine allergische Reaktion. Auch andere Symptome, wie ein direktes Kribbeln, ein Stechen im Mund oder gefühltes Herzrasen, deuten auf eine derartige Reaktion hin. Rufen Sie in einem solchen Fall bitte unbedingt ihren Hausarzt an oder fahren Sie besser sofort in das nächste Krankenhaus. Mit solchen Sachen ist wirklich nicht zu spaßen! Ebenso wenig übrigens, wie mit einem Erdwespenstich im Bereich des Mundes. Da die Schleimhäute hier oft extrem reagieren, ist ein Erdwespenstich in diesem Bereich auch für Menschen ohne Allergie ein großes Risiko.

Ob Wespen gefährlich sind, hängt also vor allem von der Reaktion auf einen Stich ab und davon ob Sie bereits wissen, wie Sie auf das Gift reagieren. Für sich genommen, greifen weder Bienen, noch Wespen einfach so an, wenn Sie sich ihnen nicht zu sehr nähern oder einen Angriff starten. Wer Abstand hält, ist demnach meistens ziemlich sicher und somit wären Erdwespen nur dann gefährlich, wenn sie glauben, sich ernsthaft verteidigen zu müssen.

Erdwespennest orten und beobachten

Wie bereits erwähnt, empfiehlt es sich schon früh, nämlich wenn es langsam warm wird und die ersten Sonnenstrahlen und Erdwespen auf der Bildfläche erscheinen, mit einer gewissen Achtsamkeit vorzugehen. Erdlöcher sollte geschlossen, Blumenbeete gepflegt und des Öfteren mal umgegraben werden, damit erst gar keine Stellen für Erdwespen entstehen können. Hilft das nicht, wird spätestens ab Juni deutlich sichtbar, wo sich die Erdwespen erfolgreich angesiedelt haben. Ab Juni ist nämlich davon auszugehen, dass das Erdwespennest eine entsprechende Größe erreicht hat und die Erdwespen daher auch deutlich sichtbar an diesen speziellen Stellen herumfliegen. Wissen Sie bereits, wo sich das Erdwespennest befindet, sollten Sie es nun zunächst einmal sehr vorsichtig beobachten und nach Möglichkeit weitläufig umgehen.

Hinweise zum Umgang mit Erdwespen

Egal ob Wespen oder Erdwespen, die Tiere sollten niemals grob angegriffen, geschlagen oder gar aufgescheucht werden. Grundsätzlich sind Erdwespen eher harmlose Wesen, die sich zwar verteidigen, Sie aber nicht grundlos angreifen werden. Kommen Sie dem Erdwespennest also einfach nicht zu nahe, dann sollten Sie vor den kleinen Tierchen sicher sein. Verletzen Sie die Erdwespen hingegen oder bedrohen sie anderweitig, setzten sie blitzschnell Geruchsstoffe frei, die wiederum alle anderen Erdwespen im Umkreis anlocken. Genau das macht den Umgang mit Erdwespen auch so gefährlich und genau deshalb ist es wichtig, die Tiere nie aktiv zu bedrohen, sondern ihnen immer mit der notwendigen und passiven Ruhe zu begegnen.

Der zweite Hinweis betrifft einen rechtlichen Aspekt. Wespen, Bienen und Hummeln, gelten in Deutschland als geschützt. Das bedeutet zunächst einmal, dass Sie sich faktisch bereits strafbar machen, wenn Sie versuchen die Erdwespen zu töten. Das Bundesnaturschutzgesetz sieht vor, dass wild lebende Tiere nicht ohne einen vernünftigen Grund getötet werden dürfen. Wespennester, also auch ein Erdwespennest, stehen ebenfalls unter Schutz. Die Nester dürften also weder zerstört, noch absichtlich beschädigt werden, weshalb immer Profis das Erdwespennest umsiedeln sollten. Die Strafen, die in solchen Fällen verhängt werden, können durchaus auch fünfstellig ausfallen.

Erdwespennest entfernen lassen

Nach Paragraph 39 Absatz 14 des Bundesnaturschutzgesetzes, dürften Erdwespen nicht unnötig in ihrer Entwicklung gestört werden. Befindet sich das Erdwespennest also weit hinten im Garten, werden die meisten Profis Ihnen vermutlich dazu raten, die Erdwespen einfach in Ruhe zu lassen und abzuwarten, bis der Wespenstaat sich nach dem Sommer von alleine auflöst. Befindet sich aber ein Erdwespennest direkt neben der Terrasse oder ist es dort zu finden, wo täglich die eigenen Kinder spielen, sollten Sie unbedingt jemanden damit beauftragen, die Erdwespen umzusiedeln. Das ist in der Regel ein Schädlingsbekämpfer oder Wespennotdienst. Selbige sind allerdings oft gar nicht so einfach zu finden, ziemlich teuer und mancherorts auch nicht verfügbar. Falls Sie einen Imker im Ort habt (was immer öfter der Fall ist), können Sie auch dort einmal freundlich anfragen, ob er die Umsiedlung der Erdwespen für Sie übernimmt. Manchmal hilft übrigens auch die Feuerwehr.

Streng genommen kommt die Feuerwehr bei einem Wespen- bzw. Erdwespennest aber nur dann zum Einsatz, wenn es sich um öffentlichen Raum handelt oder ein akuter Notfall bzw. eine direkte Gefahr besteht. Eine Gefahr wäre, dass Kinder im Haus sind, sich frei bewegen und das Erdwespennest unmittelbar im Garten vorzufinden ist. Allerdings entscheidet in der Realität die Feuerwehr selbst darüber, was nun wirklich ein Notfall ist und was nicht. Der erste Anruf sollte dennoch der Feuerwehr gelten, die Sie im Zweifelsfall dann eben an einen Experten weiterleitet, sollte sie sich nicht selbst um die Erdwespen kümmern können.

Erdwespen selbst entfernen

Wer besonders mutig ist, kann natürlich auch selbst Hand anlegen. Das ist unter Umständen aber äußerst gefährlich und daher wenig empfehlenswert. Außerdem kann es eine hohe Ordnungsstrafe nach sich ziehen, wie unsere Hinweise weiter oben bereits deutlich gemacht haben. Wir würden von einer Entfernung also abraten. Rufen Sie lieber einen Profi an, der das Erdwespennest fachgerecht entfernen kann und sich auch mit Erdwespen im Allgemeinen gut auskennt.

Ein Erdwespennest zu entfernen, ist immer ein zweischneidiges Schwert. Viele berichten davon, die Insekten mit einem Schaum-Gel entsprechend zu betäuben, um sie damit schlussendlich auch aus dem Garten zu vertreiben. Wer die Erdwespen dabei allerdings tötet, macht sich natürlich wieder strafbar.

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Auch ein Wespenspray hilft durchaus, um die Erdwespen zumindest vom Bereich der Terrasse fernzuhalten und sie entsprechend abzuschrecken. Das Wespenspray WaspEX ist dabei sogar ökologisch unbedenklich einzusetzen und basiert unter anderem auf Basilikumöl, was wenig mit Chemie zu tun hat und daher besonders schonend ist, um Erdwespen zu vertreiben.

Eine Alternative zu den oben genannten Produkten kann sein, den eigenen Garten nicht nur mit Blumen zu bepflanzen bzw. im Bereich des Hauses auch einfach mal ein paar Kräuter zu säen. Manchmal reicht es aber auch schon aus, einen kleinen Topf mit frischem Basilikum auf den Gartentisch zu stellen, um die Erdwespen aus diesem Bereich fernzuhalten. Übrigens hilft Basilikum auch gegen viele andere Insektenarten, nicht nur gegen Erdwespen, es lohnt sich also immer ein paar Töpfe davon auf die Terrasse zu stellen.

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Erdwespen einfach ablenken

Weil das Thema der Erdwespenbeseitigung rechtlich sehr problematisch ist und wir es als Naturliebhaber auch nicht verantworten können, dass jemand die Erdwespen gewaltsam entfernt, möchten wir gerne noch eine Alternative zur Bekämpfung von Erdwespen aufzeigen. So bietet es sich an, die Wespen eben gar nicht zu töten oder zu fangen, sondern sie ganz einfach abzulenken. Das empfiehlt sich auch deshalb, weil Erdwespen nicht sonderlich aggressiv auftreten. Wer sie weder bedroht, noch zu nah an ihr Nest herankommt, geht meist kein großes Risiko ein.

Wespen lieben Weintrauben
Wespen lieben Weintrauben | © LFRabanedo – Fotolia.com

Ablenken lassen sich Erdwespen mit der sogenannten Ablenk-Fütterung. Überreife Weintrauben eignen sich dabei besonders. Werden solche süßen Trauben, maximal zehn Meter von dem Erdwespennest entfernt aufgestellt, locken diese die Erdwespen heraus und lenken sie entsprechend ab. Eine Ablenk-Fütterung also, die weder tödlich, noch brutal endet, sondern ganz einfach mit einer Umlenkung funktioniert. So lassen sich Erdwespen problemlos in den hinteren Teil des Gartens locken, damit die Familie, auf der Terrasse im vorderen Teil, ihre Ruhe vor den Erdwespen hat. In der Regel funktioniert das überraschend gut, zumindest wenn der Garten eine entsprechende Größe aufweist.

Schlusswort: Erdwespen sind ein Teil der Natur

Es gibt in der Natur alle Arten von Lebewesen und sie alle sind meist sehr wichtig für unser Ökosystem. Gerade Erdwespen stellen dabei einen wichtigen Faktor dar und sollten nicht einfach ohne nachzudenken vernichtet werden. Mit unseren Tipps zum Thema Erdwespen, haben wir Ihnen hoffentlich geholfen das Problem zu lösen. Da Erdwespen aber sowieso meist recht friedlich sind, wenn sie nicht gerade aktiv angegriffen werden, sollten Sie diese einfach als Mitbewohner ihres Gartens akzeptieren und Kinder deutlich über mögliche Gefahren aufklären. Ist Ihnen dennoch unwohl dabei, ein Erdwespennest im Garten zu haben, hilft die Ablenk-Fütterung, ein Topf mit frischem Basilikum oder im Notfall auch die Feuerwehr, die das Erdwespennest sicher entfernt oder Sie an einen Spezialisten weiterleitet. Doch sind wir mal ehrlich: Bienen, Wespen, Hummeln – Sie gehören im Sommer einfach dazu und mit ihnen zu leben, ist immer besser als sie einfach nur zu vernichten. Zumal sich mit der richtigen Bepflanzung und Kontrolle dafür sorgen lässt, dass sich die Erdwespen zumindest im Bereich des Hauses eher unwohl fühlen.


Foto1: Mauseloch: beliebt bei Erdwespen | © Martina Nowak - Fotolia.com, Foto2: Wespe sticht zu | © kozorog - Fotolia.com, Foto3: Wespen lieben Weintrauben | © LFRabanedo - Fotolia.com

43 KOMMENTARE

      • Ob das lustig ist, darum geht es nicht. Es gibt ja auch Menschen, die mögen keine Kinder und DIE genießen auch irgendwie Schutz. Wenn Naturschutz immer nur für den Nachbarn gilt, nie für einen selber und für die Landwirtschaft sowieso nicht, dann wird sich die Frage nach den Wespen ohnehin bald erledigt haben.
        Wer nicht bereit ist, seinen Garten mit den Tieren da draußen zu teilen, sollte über einen Komplettbetongarten nachdenken oder gar nicht erst einen anschaffen.

  1. ich hätte gerne mal gewußt, was für einen Schaden Erdwespen überhaupt anrichten, so daß sie bekämpft werden müssten. meines Wissens sind Wespen Fleischfresser, also eher Verbündete des Gärtners. darüber wird kein Sterbenswörtchen verloren.

    • Der Schaden liegt z.B. darin das eine Frau nach einem Schlaganfall im Rollstuhl sitzend von hunderten , stechwütigen Erdwespen zerstochen wird!
      Sowas schon mal persöhnlich erlebt?
      Ist schmerzhaft, glauben Sie mir.

      • Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen??? Erdwespen sind alles andere als aggressiv. Eine im Rollstuhl sitzende wird niemals ohne Grund von Erdwespen angegriffen….schon gar nicht von „hunderten stechwütigen“. Bitte verbreiten Sie keine Unwahrheiten.

  2. Also ich hab einen Kirschbaum und in unmittelbarer Nähe ein größeres Loch entdeckt aus dem unzählige Wespen kommen und gehen. Wir haben Kirschen geentet, keine der Wespen hat uns angegriffen. Habe auch keine Probleme mit den Wespen wenn wir draußen essen. Logischerweise störe ich die Lebewesen auch nicht und lasse sie soweit wie möglich in Ruhe. Aber selbst wenn ich in ihre Nähe komme sind sie nicht aggresiv. Ich gerate aber auch nicht in Panik wenn mal die eine oder andere Wespe , Biene oder Hornisse in meine Nähe kommt. Die Tiere sind nützlich und (wenn man keine Allergie hat) keinesfalls lebensbedrohlich. Einfach Ruhe bewahren, still halten und nicht wild rumfuchteln. In der Nähe des Erdwespennestes bewege ich mich langsam und mit Bedacht. Nach dem Motto : Sie stören mich nicht und ich störe sie nicht.

  3. Habe ein Nest unterhalb eines Birkenstumpfes, der als Zaun an einer Heckenscheren liegt. Beim Schneiden der Hecke griff mich eine Erdwespe an. Sicher um ihr Nest zu schützen. Zwei Wespen flogen mir noch 20 Meter hinterher und stachen ebenfalls. Sehr heftig die späteren Blattern! Zwiebel half wenig! Habe jetzt Wespenschaum eingesetzt und hoffe drauf, dass den Nachbarskindern, unseren Hunde und Katzen nichts passiert. Naturschutz ja, aber Eigenschutz zählt ebenso…

  4. Ich bin auch der Meinung, man sollte die Tiere in Ruhe lassen und nur im äußersten Notfall irgendetwas gegen sie unternehmen und dann braucht man auch nicht so aggressiv gegen die Wespen vorgehen, sondern kann sie umsiedeln lassen. Wie grauenvoll, Zuckerwasser in die Löcher füllen, damit die Flügel verkleben. Solche Aktionen sollten unterlassen werden.
    Tips für das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Lebewesen sind wünschenswerter.

  5. Auch ich wurde von Erdwespen angegriffen. Dabei war ich mindestens 5 Meter von deren Nest entfernt. Sie mögen überhaupt nicht, wenn man den Boden bearbeitet. Ich musste aber die Maulwurfshügel einebnen, um den Rasenmäher nicht zu zerstören. Schon geringste Schwingungen versetzen sie in den Angriffsmodus. Ich war von einer Wolke umgeben und musste flüchten. Sie verfolgten mich über 30m. Meine Angehörigen fanden das sehr belustigend, wie ich wild durch den Garten rannte. Ich eher weniger. Nachts den Bau zu versperren mit Steinplatten o.ä. hat keinen Zweck, sie besitzen Notausgänge. Man muss sie tatsächlich töten. Dazu ist mir jedes Mittel recht. Ansonsten kann ich den Garten aufgeben.

    • A Sie hätten auch um die Maulwurfhügel herum Mähen können . B ich kann mir gut vorstellen wie sie wild fuchtelnd durch die Gegend gerannt sind, da muss man sagen selbst Schuld . Wer auf dem Land lebt sollte sich eigentlich auskennen mit der Natur . Wir haben seit vielen Jahren ein Wildbienen Nest auf unserer Dachterrasse / Wintergarten und wurden noch nie von den Bienen belästigt . Einzig wenn meine Frau die Wäsche aufhängt durch den Geruch vom Weichspüler das die Bienen mehr herumschwirren . Das war`s aber auch schon . Meine Mitmenschen sagen zumeist sie haben sich richtig verhalten bis man ihnen im Video zeigt wie ihr verhalten wirklich war. Mfg. Günter Hesele Tierschützer der Aktiven Tierhilfe E.V.Bamberg

      • Alles schön und gut aber Bienen sind nicht Wespen. Ihr redet um die Sache vorbei! Wie kann man Bienen und Wespen vergleichen? Sie sind Grund verschieden!

      • Hallo Günter, ja, super Beitrag. Ich freue mich über jedes Tier in meinem Garten. Schlangen, Hornissen, Igel, Rotkehlchen und Zaunkönige. Das Buch „Gärtnern für Tiere“ ist mir dabei ein guter Ratgeber, um Bedingungen zu schaffen, daß sie gerne bleiben. Ich mähe meine 900 m2 nur mit Sense, zum Großteil nur 2 Mal im Jahr. Deshalb kann ich mich auch riesig über jeden Maulwurfshügel freuen. Sind diese doch wichtig, um 2-jährigen Blumen eine Aussamung und konkurrenzloses Wachstum zu ermöglichen.
        Aber ich verstehe Eltern, die einen glatten Rasen haben wollen, damit ihre Kinder Ball spielen können. In einer Arche Noah aufzuwachsen ist für Kinder jedenfalls spannender.
        Liebe Grüße, Andrea

      • Wildbienen und Erdwespen vergleichen geht nicht. Das sind komplett unterschiedliche Tiere in ihrem Verhalten. Die Erdwespen greifen bei jeglichen Störungen rund um ihren Bau sofort an. Sei es Rasenmäher , umgraben , spielende Kinder oder ähnliches. Wenn man Glück hat und die Einflugschneisen liegen günstig klappt eventuell das zusammen leben im Garten. Meistens aber nicht.

  6. ich habe auch erdwespen im garten, es wird sehr unangenehm wenn man sich im garten ausruhen möchte, ich will sie so schnell wie möglich loswerden. wie verhalte ich mich?

  7. Ich habe in meinem Garten auch ein Wespennest entdeckt. Sehe immer mal eine rein oder raus fliegen. Hab kein Problem damit. Sie tun mir nichts und ich lasse sie auch in Ruhe.

  8. Gestern habe ich den Rasen gemäht und auf einmal merkte ich Stiche, da haben mich zwei Erdwespen angegriffen und aus dem Bau kamen „Hunderte“, ich ging sofort weg, und sie folgten mir zum Glück nicht.
    Später bin ich nochmal zu der Stelle hin und da flog eine gerade heraus. Die haben sich doch tatsächlich in den Gängen von einem verlassenen Maulwurfsbau einquartiert.
    Denn Rasen kann ich wohl in der Nähe nicht mehr mähen.
    Erst der Maulwurf, das war auch schon eine Katastrophe und jetzt die Erdwespen!

    • Hallo Ralf, vielleicht entdecken Sie nun ein paar Blümchen an den Stellen, die Sie nun nicht mehr mähen 🙂
      Und zu Maulwürfen: sie fressen Unmengen Schädlinge und auch Gelege von Wühlmäusen! Die Erde der M.-hügel ist übrigens die beste Erde für Topfpflanzen oder für das Vorziehen von Gemüse.

  9. Ich schütze meine Kinder die im Garten spielen und auch mich und nicht die Wespen! Ich wurde angegriffen beim Hecke schneiden also Heute Nacht wird Gift eingesetzt! Ich riskiere nicht unseres Leben für das Leben von Wespen sorry!

  10. Ich habe einen Bau von Erdwespen direkt im Kaninchengehege, und das finde ich nun wirklich sehr mühsam! Ich bin auch für Tierschutz, aber beim Füttern der Kaninchen fliegen mir die Wespen um den Kopf, geschweige denn wenn die Enkelkinder die jungen Kaninchen streicheln wollen…. das ist mir echt zu gefährlich. Die letzten Jahre hatte ich Erdhummeln im Gehege, die habe ich in Ruhe gelassen und sie mich…. aber Wespen sind ein anderes Kaliber….

  11. Ich habe eine offene Metalltreppe, die von meinem Garten ins Wohnzimmer führt.
    Sind nur drei Stufen, aber wenn durch das Begehen Erschütterungen auftreten sind die Wespen da, und nicht zu knapp. Meine Enkelkinder begehen die Treppe öfter am Tag und bis jetzt ist noch nichts passiert. Sollte ich aber bei den Tieren Agressivität feststellen, werde ich sie töten, denn meine Enkel sind mir wichtiger als Wespen.

    • Wo steht geschrieben, dass alle Wespenarten in D geschützt sind? Deutsche Wespe und Hornisse ist mir bekannt, aber das war’s auch schon. Bitte Quellenangabe und damit ist nicht „im BGB“ gemeint, sondern die Paragraphen. Ansonsten wird jede Wespe, die aus einem Erdloch in Wohngebäudenähe kommt, erledigt.

  12. @Doris:
    „Frau nach einem Schlaganfall im Rollstuhl sitzend von hunderten , stechwütigen Erdwespen zerstochen wird“

    Welch seltendämlichen Unfug hast du dir da ausgedacht? Wenn die Frau nahezu bewegungsunfähig rumsitzt, wird sie von keiner einzigen Wespe angegriffen! Weshalb auch?
    Außerdem sollte man sich eher an denjenigen halten, der die Frau dorthin geschoben hat!

  13. Viele Antworten auf das Problem der Erdwespen bestätigen meine Erfahrungen: Die „besten Tipps“ bekommt man von den „Experten“, die ein entsprechendes Problem selbst nicht haben und anderen dann „kluge“ Ratschläge erteilen. Ich selbst bin auch nicht dafür Tiere, egal welche, sinnlos zu quälen und zu töten, denn in der Natur hat alles seinen Sinn (auch wenn wir es manchmal nicht verstehen). Aber dort, wo es gefährlich wird, sollte man schon abwägen, was möglich und sinnvoll ist. Zur Not müssen sie auch mal vernichtet werden. Ich wäre auch dankbar für vernünftige Tipps diesbezüglich.

  14. Hallo ich habe nichts gegen Wespen und doch ohne zu wissen dass da ein Wespenloch ist mäht ich versehentlich sozusagen über das Erdwespenloch. Ich wusste gar nicht wie mir geschieht und hatte die Wespen traubenweise an meinen Hosenbeinen. Natürlich bin ich aus Schock auch gerannt und habe geschrien meine drei jährige Tochter stand auch auf der Wiese wie angewurzelt und ich rannte von ihr weg damit sie auf sie nicht über gehen. Ich hatte 47 Stiche und traue mich nun kaum noch auf die Wiese. Ich habe ein richtiges Trauma davon. Im übrigen ist das drei Wochen her und das juckt noch immer. Ich gehe nun nicht mehr auf die Wiese und meine Tochter lasse ich das auch nicht. Das Gras wächst wie blöd. Ich hoffe dass es bald Winter wird.

  15. Erdwespen….schreckliche Tiere. Nie werde ich das Bild vergessen , als mein Hund ( Dackel Yorki Mix ) voller dieser Viecher saß. Und das nur weil er über ein solches Nest hinweg gelaufen ist. Die Biester sind dieses Jahr sehr angriffslustig. Wir haben ein Hornissennest im Garten, das ist weit weniger schlimm. Aber Erdwespen traue ich nicht über den Weg !

  16. ich wüsste gerne, ob die Wespen das selbe Nest über mehrere Jahre nutzen oder ob sie ohnehin „umziehen“. Was passiert im awinter? Würde das dann sonst für dieses Jahr einfach aussitzen 😉

  17. Die Erfahrungen mit Erdwespen scheinen sehr unterschiedlich zu sein. Habe in meinem Garten auch ein Nest (das Loch hat etwa 5-7cm Durchmesser). „Meine“ Wespen scheinen sehr friedlich zu sein. Wenn ich mit dem Rasenmäher in 10cm Abstand vorbeifahre, stört sie das kaum. 2-3 Wespen fliegen dann um mich rum um nachzusehen, was los ist. Aber dann bin ich auch schon wieder weg. Sie lassen mich in Ruhe und ich lasse sie in Ruhe. Fall es eine aggressive Art wäre, würde ich sie auch erledigen, egal wie. Denn Menschenschutz steht bei mir über Naturschutz.

  18. Um Missverständnisse aufzuklären.
    JA – alle Wespenarten stehen unter Naturschutz aber nur wenige unter Artenschutz.
    Genau so zählen alle Ameisen und sogar alle Pilze unter Naturschutz.

    Unter Naturschutz steht fast alles in der Natur, was der Natur nützt. Und da sind natürlich die Wespen in erster Linie als biologische Abwehr gegen andere Schädlinge besonders wichtig und schützenswert und jeder Gärtner sollte im ureigenen Interesse de Erhalt der Wespen fördern.

    Also Wespen – nach Möglichkeit – am Leben lassen und dennoch wird kaum jemand für das töten von Wespen bestraft werden, sofern er begründen kann dass es um den Selbstschutz geht.

    Wer nur Wespen tötet, weil diese da sind macht sich hingegen per Gesetz strafbar auch wenn es selbst bei Anzeige wegen geringfügigkeit zumeist nicht geahndet werden würde.

    Was tun:
    1. ignorieren – wenn möglich
    2. umsiedeln – wenn möglich
    3. Imker Schädlingsbeseitiger rufen (häufig sind die Kosten über Versicherungen abgedeckt bzw. können abgedeckt werden)
    4. Nur Nest zerstören (häufig siedeln diese dann selber um) Dies ist aber nur anzuraten wenn das Nest noch sehr klein ist oder wenn man ausreichend geschützt ist.
    5. wenn all das scheitert kann auch mal die Tötung in Betracht gezogen werden.

    Ich habe jedes Jahr ca. 3 Wespennester auf dem Grundstück und lebe damit. Auch im Gewächshaus hatte ich schon eines und eines sogar im Rolllandenkasten der Terrassentür die hatten sich dann sogar einen Ausgang in die Wohnung gebohrt und so hatten wir immer 12 Wespen in der Wohnung. Egal … was solls …. die Tiere sind in der Regel zahm und meine Mutter mit akuter Wespenallergie lebt immer noch. Man muss einfach den richtigen Umgang mit den Tieren kennen. In 15 Jahren hatte ich insgesamt 3 Wespenstiche.

    Ich habe nahezu keine Schädlinge in meinem Obst und Beerengarten und bedanke mich dafür unter anderem bei den Wespen.

  19. Auf bzw. neben unserer Dachterrasse haben wir ein eingelassene Beet in einer Edelstahlwanne, 1,50 x 1,50 m, das Erdreich darin ist ca. 15 cm hoch. Diese Edelstahlwanne ist mit Erdbeeren bepflanzt, als Naschbeeren sozusagen. Nun wollte ich grade das Unkraut dort herausziehen und bin also in diesen „Gartenanteil“ hineingeklettert. Das Problem dabei ist, man steht dort außerhalb des Balkongeländers und ist ungesichert. Nachdem ich vielleicht 2 Minuten Unkraut gejätet habe, umflogen mich mind. 10 Wespen. Natürlich habe ich mich erschreckt und bin schnellstmöglich raus aus dem Beet. Getan haben sie mir nichts, mich nur umflogen und nachgeschaut wer oder was ich bin. Agressiv waren sie nicht, ich lass sie jetzt auch in Ruhe. Hätte mir nie vorgestellt das sie in so niedrigem Erdreich sitzen. Weiß jemand was darüber? Gelesen habe ich, das Erdwespen ein Nest nach einem Jahr aufgeben, was mich hoffen lässt. Hatten im Sommer keinen besonders starken Wespenflug, bin allerdings auch niemand der große Angst hat und nach ihnen schlägt. Töten möchte ich sie nicht.

  20. Ich habe das Problem, dass sich gerade Bodenwespen zwischen den Gehplatten vor der Haustür einbüssen, um ein Nest zu bauen. Die Entfernung beträgt höchstens 30 cm. Wenn ich das Haus verlasse, werde ich also immer in nächster Nähe dran vorbei gehen müssen. Eine fliegt ja immer über dem Loch und passt auf und greift sofort an, wenn jemand zu nahe kommt. Es ist ein normales Mietshaus in einer Straße mit Mietshäusern, aber die Wespen fühlen sich da wohl, obwohl auf der anderen Seite überall Gärten sind. Jedes Jahr belagern diese Wespen die Fußgängerwege hier, dann bin ich halt ausgewichen,,aber das geht ja nicht, wenn ich zur Tür raus und rein muss. Hat jemand einen Tipp, was man da machen kann oder wer für die Beseitigung der Gefahr zuständig sein könnte?

  21. Hatte auch mal so ein großes Erdwespennest, wurden beim Mähen angegriffen. Eines Nachts hatte dann ein Dachs das Problem für mich beseitigt. Es scheint für ihn ein Festmahl gewesen zu sein, die Wabenreste waren im Umkreis von 10 Metern verteilt um das ehemalige Nest. Manchmal erledigen sich Probleme auch mal von selbst, besonders, wenn ein Bewohner aus dem angrenzenden Wald ein Ausflug in den Garten macht.

  22. Ich habe jetzt auch erdwespen bei mir entdeckt….meine frau wurde beim unkrautzupfen 6 x gestochen…..für mich ist klar ( wir haben hund und 3 kinder…der jüngste 2 jahre ) die wespen incl. Bau werden dieses wochenende sterben.

  23. Hallo! Ich hab mich heut bei der Gartenarbeit abgestützt und bin mit der Hand in einem Wespennest gelandet. Zum Glück mit Handschuh! Habe erstmal die Kinder geschnappt und bin ins Haus. Als ich später gucken gegangen bin, hab ich keine Tiere mehr gesehen. Kann es sein, dass sie schon umgesiedelt sind? Das Loch ist Faustgroß und ich denke, dass ich das Nest ziemlich zerstört hab…

  24. Lasst die Tiere in Ruhe und hören sie auf so ein Mist wie Wespenschaum zu verkaufen. Kümmert euch lieber um die Erde wie die Wespen, anstatt alles killen zu wollen. Wann lernt ihr. Dies geht an die Betreiber der Webseite.

  25. Ich denke bei Wespen, egal welche Art, scheiden sich echt die Geister. Es kommt wirklich auf die Umstände an, wo das Nest auf dem Grundstück ist und ob jemand allergisch ist. Ich selbst bin 2x unabhängig voneinander gestochen worden, bin zwar nicht allergisch, aber ich musste beide Male mit Kreislaufproblemen in die Notaufnahme und das ist alles andere als lustig! Das Nest war gleich neben der Terrasse und es war noch sehr gross. Wir haben daraufhin die Feuerwehr gefragt, sie haben sich das angesehen und da mein Mann allergisch ist, haben sie es entfernt. Mittlerweile haben wir (auf Ratschlag eines Imkers) überall im Garten Lavendel angesetzt und haben seitdem keine Erdwespen mehr und auch ein friedliches Leben mit Bienen, Wespen, Hornissen und so weiter. Im Gegenteil, es macht sogar Freude, „Leben“ im Garten zu sehen

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