Flieder ist ein Frühjahrsblüher, der in jedem Garten gut ankommt und meist auch überall zu finden ist. Viele pflanzen ihren Flieder als Hecke.

Flieder als Hecke
Flieder ist recht anspruchslos | © tl6781 / stock.adobe.com

Flieder als Hecke pflanzen

Der Flieder besticht durch seine herrlichen rosafarbenen bis lilafarbenen oder weißen Blüten, die auch noch dazu herrlich duften. Der Flieder kann dabei solitär als Busch stehen oder sogar als Hecke gepflanzt werden. Dabei sollte man die Pflanzen recht eng aneinander setzen. Auf einen Meter können durchaus bis zu vier Pflanzen Platz finden. Der Vorteil, wenn man eng pflanzt ist der, dass die Hecke blickdicht wird. Gerade das will man bei einer Hecke ja auch erreichen.

Jährlich zurückschneiden

Die Fliederhecke blüht von Mai bis Juni und hat dann bis in den Herbst ein dichtes Blätterkleid. Die Büsche werden bis zu vier Meter hoch. Man sollte sie aber immer wieder schneiden, damit die Form gewahrt wird und auch im nächsten Jahr die Blütenpracht wieder kommt. Dabei muss man jedoch einiges beachten. Schneiden Sie Ihre Hecke beim jährlichen Rückschnitt zu kurz, dann kann im nächsten Jahr nämlich die Blüte ausbleiben.

Flieder ist anspruchslos

Ansonsten ist Flieder anspruchslos, wächst am liebsten in der Sonne oder im Halbschatten und braucht regelmäßig Wasser. Aber auch eine längere Trockenperiode macht ihm noch nichts aus. Der Flieder hat sogar einige Vorteile. Obwohl er sehr schön duftet, wird er nicht von fressenden Insekten und Säugetieren heimgesucht. Das liegt daran, dass er sehr bitter schmeckt.

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Ringo von Gartentipps.com

Gründer und Chef-Redakteur von Gartentipps.com. Hat auf dem Dorf (bei Oma) zwischen Stachelbeeren, Kirschbaum und Hühnerhof seine Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckt.

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