Lassen Sie sich von der Schönheit und dem Duft des Weißen Wildflieders begeistern. Erfahren Sie, wie Sie die Pflanze optimal pflanzen, pflegen und vor Krankheiten schützen.

Weißer Wildflieder (Syringa vulgaris alba), ist ein wahrer Schatz für jeden Gartenliebhaber. Diese Pflanze bezaubert nicht nur durch ihre anmutigen, weißen Blüten, sondern auch durch ihren betörenden Duft. Weißer Wildflieder gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) und ist eine Laubpflanze, die bis zu 5 Meter hoch werden kann. Die Blätter sind herzförmig und von einem satten Grün, während die Blütenrispen aus zahlreichen kleinen, weißen Blüten bestehen, die im Frühling erscheinen.

Herkunft

Ursprünglich stammt der Flieder aus Südosteuropa und Asien. Heute ist er jedoch in vielen Teilen der Welt zu finden, insbesondere in gemäßigten Klimazonen, wo er als Zierpflanze geschätzt wird.

Prachtspiere (Astilbe)
Wuchsgeschwindigkeit:15 – 20 cm/Jahr
Wuchshöhe:300 – 500 cm
Wuchsbreite:300 – 400 cm
Wurzelsystem:Tiefwurzler
Standort:Schatten
Boden:sandig- humos, nährstoffreich, kalkliebend
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Standort und Bodenbeschaffenheit

Optimale Standortwahl

Weißer Wildflieder bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Ein Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag ist ideal. Vollsonnige Standorte fördern eine üppige Blüte und ein kräftiges Wachstum. Meiden Sie jedoch vollschattige Plätze, da diese zu einem spärlichen Blütenansatz führen.

Meine Empfehlung: Wenn Sie wenig Platz im Garten haben, können Sie den weißen Wildflieder auch in einen großen Kübel pflanzen. Achten Sie jedoch darauf, dass der Kübel ausreichend groß ist und über eine gute Drainage verfügt. Stellen Sie den Kübel an einen sonnigen Platz und gießen Sie regelmäßig.

Anforderungen an den Boden

Der Boden sollte gut durchlässig und nährstoffreich sein. Kalkhaltiger Boden ist besonders vorteilhaft für das Wachstum des Weißen Wildflieders. Vermeiden Sie stark lehmige Böden, da diese die Wurzeln ersticken und das Wachstum hemmen.

Weißer Wildflieder: Pflanzung

Die beste Zeit, Weißen Wildflieder zu pflanzen, ist im Frühjahr oder Herbst. Pflanzen Sie ihn nicht während der Hochsommermonate, da die Hitze und Trockenheit den jungen Wurzeln zusetzen können.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Pflanzung

  1. Standort wählen: Wählen Sie einen sonnigen Platz mit gut durchlässigem Boden.
  2. Boden vorbereiten: Graben Sie ein Loch, das doppelt so breit und tief ist wie der Wurzelballen der Pflanze.
  3. Pflanze einsetzen: Setzen Sie den Weißen Wildflieder in das Loch und füllen Sie es mit Erde auf. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln gut verteilt sind.
  4. Angießen: Gießen Sie die Pflanze gründlich an.
  5. Mulchen: Bedecken Sie den Boden um die Pflanze mit Mulch, um Feuchtigkeit zu speichern und Unkrautwachstum zu verhindern.

Weißer Wildflieder: Pflege

Weißer Flieder ragt in den Himmel
Weißer Wildflieder kann eine Wuchshöhe von bis zu 5 Metern erreichen | © Estelle R / stock.adobe.com

Gießen

Weißer Wildflieder benötigt regelmäßige Wassergaben, besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung. Gießen Sie die Pflanze tiefgründig, um das Wurzelwachstum zu fördern. In Trockenperioden sollten Sie darauf achten, dass der Boden gleichmäßig feucht bleibt, ohne jedoch Staunässe zu verursachen.

Düngen

Um eine reiche Blüte zu fördern, ist es ratsam, den weißen Wildflieder einmal jährlich im Frühjahr mit einem organischen Dünger zu versorgen. Kompost oder gut verrotteter Mist sind ideal, da sie nicht nur Nährstoffe liefern, sondern auch die Bodenstruktur verbessern. Vermeiden Sie Überdüngung, da dies zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Blüte führen kann.

Rückschnitt

Ein regelmäßiger Rückschnitt hält den Weißen Wildflieder in Form und fördert die Blüte. Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt ist unmittelbar nach der Blüte. Schneiden Sie verblühten Blütenstände ab und entfernen Sie schwache oder beschädigte Triebe. Ein radikaler Rückschnitt alle paar Jahre ist ebenfalls sinnvoll, um die Pflanze zu verjüngen.

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Krankheiten und Schädlinge

Häufige Krankheiten

Weißer Wildflieder kann von verschiedenen Krankheiten betroffen sein, darunter Echter Mehltau und Fliederseuche. Echter Mehltau zeigt sich als weißer Belag auf den Blättern und sollte frühzeitig behandelt werden.

Schädlinge und deren Bekämpfung

Häufige Schädlinge beim weißen Wildflieder sind Blattläuse und der Fliederbohrer. Blattläuse können einfach durch Abspritzen mit Wasser bekämpft werden. Der Fliederbohrer hingegen bohrt sich in die Triebe und kann erhebliche Schäden verursachen. Hier ist eine sorgfältige Kontrolle und gegebenenfalls das Entfernen betroffener Triebe notwendig.

Wichtige Informationen in der Übersicht

EigenschaftInformation
Botanischer NameSyringa vulgaris alba
BlütezeitSpätfrühling bis Frühsommer
StandortSonnig bis halbschattig
BodenGut durchlässig, nährstoffreich, kalkhaltig
Wuchshöhe3 – 5 Meter
GießenRegelmäßig, tiefgründig
DüngenEinmal jährlich im Frühjahr
RückschnittNach der Blüte
Häufige KrankheitenEchter Mehltau, Fliederseuche
Häufige SchädlingeBlattläuse, Fliederbohrer

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Frage: Wann ist die beste Zeit, Weißen Wildflieder zu pflanzen?

Antwort: Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr oder Herbst, wenn die Temperaturen mild sind und die Pflanze sich gut etablieren kann.

Frage: Wie oft sollte weißer Wildflieder gegossen werden?

Antwort: In den ersten Jahren nach der Pflanzung regelmäßig und tiefgründig gießen. Auch während Trockenperioden sollte die Pflanze ausreichend Wasser erhalten.

Frage: Kann Weißer Wildflieder auch im Kübel gezogen werden?

Antwort: Ja, Weißer Wildflieder kann auch in einem großen Kübel gezogen werden, sofern dieser ausreichend Platz und eine gute Drainage bietet.

Frage: Was kann ich gegen Blattläuse am weißen Wildflieder tun?

Antwort: Blattläuse können durch Abspritzen mit Wasser bekämpft werden. Eine weitere natürliche Alternative sind Nützlinge wie Marienkäfer.

Frage: Wie schneide ich Weißen Wildflieder richtig zurück?

Antwort: Schneiden Sie den Weißen Wildflieder unmittelbar nach der Blüte zurück, indem Sie verblühte Blütenstände und schwache Triebe entfernen. Alle paar Jahre ist ein radikaler Rückschnitt sinnvoll.

Gartentipp des Tages!

Dagmar von Gartentipps.com

Seit über 14 Jahren ist Dagmar Dittfeld als Online-Redakteurin für Gartentipps.com aktiv. Auf dem Land aufgewachsen, weiß sie die Vorzüge eines Selbstversorger-Gartens auch heute noch zu schätzen. Ihre ganz besondere Leidenschaft gilt der Gestaltung von Garten, Balkon und Terrasse. Mit ihren Ideen zum Dekorieren, Do-It-Yourself und Upcycling hat Dagmar schon viele Leser zum Nachmachen inspiriert.

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