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Garten hundesicher machen – So kann sich Ihr Vierbeiner gefahrlos bewegen

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Ein Grundstück bietet Vierbeinern jede Menge Platz, Auslauf und Spielmöglichkeiten. Damit sich der Hund allerdings gefahrlos bewegen kann, müssen einige wichtigen Maßnahmen ergriffen werden.

Garten hundesicher machen - So kann sich Ihr Vierbeiner gefahrlos bewegen
Das Grundstück sollte unbedingt eingezäunt sein
Wer sich für einen Hund als Familienmitglied entscheidet, der sollte diesem natürlich auch ein bisschen Auslauf bieten können. Für Hunde gibt es nichts Schöneres als den ganzen Tag im Garten herumtoben zu dürfen. Damit diese aber auch unbeaufsichtigt im Freien spielen können, gilt es den Garten natürlich hundesicher zu machen. Das Wichtigste dabei ist, dass der Vierbeiner nicht ausbüchsen kann und das Sie auf Giftpflanzen aller Art in Ihrem Garten verzichten.

Wenn Sie alle Tipps und Ratschläge befolgen, steht dem großen Gartenglück für Hund und Mensch nichts mehr im Wege.

Garten hundesicher einzäunen

Auslauf ist toll, aber für kleine und größere Ausreißer muss ein ausbruchsicherer Zaun her. Sie schützen damit auch Passanten und fremde Kinder – selbst der bravste Hund neigt manchmal zu Aggressionen, besonders dann, wenn er gereizt wird. Wählen Sie den Zaun so, dass er zum Haus und zur Gartengestaltung passt. Holz oder Maschendraht bieten viele Möglichkeiten für einen individuellen Zaun.

Er sollte hoch genug sein, dass der Hund nicht darüber springen kann – auch nicht mit Anlauf! Mit einer Zaunhöhe von 150 bis 200 Zentimeter sind Sie auf der sicheren Seite. Der Abstand zwischen den einzelnen Zaunlatten oder die Lücken im Maschendrahtzaun dürfen keinen Platz zum Durchschlüpfen lassen. Denken Sie auch daran, dass manche Hunde Buddelweltmeister sind, der Zaun sollte also ein Stück in die Erde reichen.

Wenn Ihnen ein Drahtzaun zu profan erscheint, können Sie ihn mit Sträuchern oder Kletterpflanzen verschönern. Der Maschendrahtzaun ist auch immer dann richtig, wenn Sie bereits einen Heckenbegrenzung haben oder planen. Die Hecke ohne Zaun sieht gut aus, verleitet aber Hunde dazu, sich durch die Hecke zu zwängen. Mit einem Zaun in Dunkelgrün haben Sie eine kaum sichtbare, aber wirkungsvolle Ergänzung zur Hecke.

Sicherer Teich, gefahrloser Pool

Wenn Sie einen Teich oder Pool haben, prüfen Sie, ob Ihr Hund alleine aus dem Wasser kommt. Im besten Fall kann er schwimmen und findet eine Möglichkeit für den raschen Ausstieg.

Giftfreie, unbedenkliche Pflanzen

Giftige Pflanzen haben in einem Garten, in dem Hunde leben, nichts zu suchen. Tauschen Sie die Pflanzen sicherheitshalber aus oder bringen Sie einen zusätzlichen Zaun an. Hunde fressen normalerweise keine Blätter und Beeren, aber es ist doch beruhigend, wenn Sie solche Gefahrenquellen ausschalten.

Was so alles im Garten herumliegt …

Pflanzenschutzmittel, Dünger, Schneckenkorn, Gartengeräte, Farb- und Lackdosen, Werkzeug, Stromkabel und ähnliches gehören an einen sicheren Platz. Gut geeignet ist ein verschließbares Gartenhäuschen oder eine Box aus Kunststoff/Holz mit einem gut schließendem Deckel. Darin können Sie alle Dinge verwahren, die potenziell schädlich sind. Der Mülleimer gehört ebenfalls gesichert.

Gartenzeit ist Grillzeit – aber nicht für Hunde!

Bitte kein gewürztes Grillfleisch oder Wurst vom Grill an Hunde verfüttern! Bleiben Sie standhaft, auch wenn der bettelnde Blick herzerweichend ist. Hunde vertragen nichts vom Grill. Wenn es sich um Fleisch mit Knochen handelt, ist die Gefahr ebenfalls groß. Besorgen Sie lieber die Lieblingsleckerlis Ihres Vierbeiners, dann fällt ihm der Verzicht leichter!


Foto1: © farbkombinat - Fotolia.com

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