Gartengestaltung

Gartenbrücke bauen – So wird’s gemacht

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In größeren Gartenanlagen kann problemlos eine romantische Brücke integriert werden. Wie man eine Gartenbrücke bauen kann erfahren Sie hier.

Eine Brücke wertet den Garten enorm auf
Eine Brücke wertet den Garten enom auf

Bauteile für Gartenbrücken
Die Gestaltung kann mit oder ohne einen Bachlauf erfolgen bzw. auch über einen Gartenteich hinweg gehen. Entscheidet sich der Gärtner obendrein, einen japanischen Ziergarten anzulegen, ist eine dazu passende Gartenbrücke unumgänglich. Im Fachhandel werden inzwischen zahlreiche Bauteile für Gartenbrücken angeboten, in unterschiedlichen Farben und überwiegend aus Holz, bevorzugt aus Eiche oder Lärche. Aber auch Brücken aus Metall wie z.B. gebürstetes Metall, antik patiniert oder glänzendem Edelstahl sind immer mehr beliebt. Viele entscheiden sich aber auch für eine aus Stein gefertigte Brücke.

Gartenbrücken selber bauen
Aufgrund der wirklich günstigen Angebote rentiert es sich kaum mehr, eine Gartenbrücke noch selbst anzufertigen. Außer, Sie als Hobbygärtner bzw. Heimwerker legen einen besonderen Wert auf die Errichtung einer individuellen Brücke in Ihrem Garten. Hierbei sollten Sie jedoch eine für die Brücke kalkulierte Statik mit einfließen lassen, vor allem bei größeren Brückenbauten.

Kleine Brücke ohne Geländer
Die kleine Brücke ohne Geländer wird aus zwei massiven Wangenteilen mit mehreren Querverstrebungen (je nach Länge) gefertigt und anschließend mit Massivholzbohlen oder Edelstahlplatten, etc. beplankt. So eine Brücke wird in erster Linie über flache Gartenteiche oder niedrige Bachläufe platziert. Oder aber sie ziert einen ganz bestimmten Gartenabschnitt, wozu sie unterseitig beispielsweise mit Zierkies aufgefüllt werden kann.

Große Brücke mit Geländer
Große Gartenbrücken werden auf die gleiche Weise aufgebaut, wie die kleinen Brücken. Allerdings werden die Seiten noch durch ein oder zwei Handlaufgeländer stabilisiert. So können die großen Brücken im Garten auch über einen richtigen Bachlauf oder über einen tiefen Gartenteich gebaut werden. Zur Befestigung von großen Brücken dient entweder eine breite Auflagefläche an den Uferseiten oder aber es werden Bodenanker in das Erdreich einbetoniert – ähnlich der normalen Pfahlsetzung.

Tipp: Halten sich im zugehörigen Garten auch Kleinkinder auf, sollten Sie das Brückengeländer entsprechend absichern – z.B. durch eine enge Stabfolge im Geländerverlauf, damit kein Kinderkopf durchgesteckt werden kann.

Montage
Bei der Montage aller Brücken gilt es, immer die Bauanleitung des jeweiligen Herstellers genauestens zu berücksichtigen. Des Weiteren sollten Sie die zugehörigen, stabilisierenden Pfähle immer in das Erdreich einbetonieren, was eine längere Haltbarkeit garantiert – idealerweise sollten Sie dabei die Holzbalken auf Stahlpfosten setzen. So brauchen Sie keine Angst haben, dass das Holz im Erdreich verrottet. Das Beplanken des Laufbereiches sollte mit rostfreien Edelstahlschrauben erfolgen, weil die Brücke ganzjährig den unterschiedlichsten Witterungseinflüssen direkt ausgesetzt ist. Überdies wird eine Holzbrücke durch eine entsprechende Lasur ebenfalls besser geschützt.

Tipp: Lasuranstriche auf den Brücken sollten Sie spätestens alle zwei Jahre erneuern – dabei müssen Sie den alten Anstrich leicht anschleifen, abblätternde Farbteile gründlich entfernen und dann den neuen Anstrich zwei Mal auftragen.


Foto1: © Michael Shake - Fotolia.com

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