Ein Bibelgarten ist ein liebevoll gestalteter Garten, in dem Pflanzen wachsen, die in der Bibel erwähnt werden – oder die sinnbildlich für bestimmte biblische Geschichten stehen. Wie Sie einen Bibelgarten anlegen, erfahren Sie hier.

Den Garten individuell nach einem bestimmten Thema zu gestalten, das kann für kreative Gartenliebhaber überaus reizvoll sein. Wer kennt ihn nicht: den romantischen Rosengarten, den üppigen Bauerngarten oder den ästhetisch angelegten Japanischen Garten? Weniger bekannt, sind dagegen Bibelgärten.

Was ist ein Bibelgarten?

Bibelgarten anlegen
In der Bibel werden etwa 130 Pflanzen erwähnt – © Karlsson Photo / stock.adobe.com

Ein Bibelgarten ist ein ruhiger Garten mit Beeten, schmalen Wegen, Sitzmöglichkeiten und liebevoll arrangierten Pflanzungen, in denen biblische Pflanzen wie Feige, Weinrebe oder Myrte wachsen. Viele stammen ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Zwischen Kräutern und Sträuchern stehen häufig Tafeln mit Versen aus der Bibel, sodass beim Gang durch den Garten ein Stück der biblischen Welt spürbar wird und eine Verbindung entsteht.

Tipp: Beim Bibelgarten anlegen können auch Gartenfiguren aus der Geschichte der Bibel einen Platz finden.

Bibelgarten anlegen: Schritt für Schritt

Schritt 1: Standort

Ein Bibelgarten entsteht idealerweise an einem sonnigen, geschützten Standort. Viele biblische Pflanzen stammen aus dem Mittelmeerraum und bevorzugen Wärme und Licht.

Tipp: Bibelgarten Größe
Die Fläche darf groß sein, entsteht aber ebenso stimmungsvoll auf wenigen Quadratmetern, etwa in einer ruhigen Gartenecke oder entlang eines kleinen Weges.

Schritt 2: Größe und Struktur planen

Für eine harmonische Wirkung genügt eine einfache Grundstruktur. Ein oder zwei Beete, ein schmaler Weg, eventuell ein kleiner Sitzplatz oder ein dekorativer Stein schaffen eine klare Form. Eine leichte Skizze erleichtert die Planung und zeigt, wo Gehölze, Kräuter und Kübelpflanzen später ihren Platz finden.

Schritt 3: Boden vorbereiten

Ein lockerer, gut durchlässiger Boden unterstützt das Wachstum mediterraner Pflanzen. Schwere, lehmige Erde wird mit Sand oder feinem Kies verbessert, um Staunässe zu vermeiden. Sehr sandige Böden erhalten durch etwas reifen Kompost mehr Halt und Nährstoffe.

Tipp: Kübelpflanzen wie Feige oder Olive brauchen eine mineralische, leicht sandige Erde.

Schritt 4: Biblische Pflanzen auswählen

Der Charakter eines Bibelgartens entsteht durch die Pflanzen. Typische biblische Gewächse sind Weinrebe, Feigenbaum, Olive, Myrte sowie Kräuter wie Salbei, Rosmarin, Thymian, Minze und Koriander. Viele dieser Pflanzen stammen aus warmen Regionen und bleiben hierzulande frostempfindlich.

Schritt 5: Pflanzen aus der Bibel einpflanzen

Höhere Gehölze erhalten einen Platz im hinteren Bereich oder an einer warmen Wand. Kräuter und niedrige Stauden kommen nach vorn. Zwischen den Pflanzen entsteht ein kleiner Weg oder eine Reihe Trittsteine, damit der Garten zugänglich bleibt. Eine dünne Schicht Kies oder Splitt unterstreicht den mediterranen Charakter und hält die Wärme im Boden.

Schritt 6: Gießen und Pflege

Nach dem Einpflanzen erhalten alle Gewächse regelmäßig Wasser, bis sie gut eingewurzelt sind. Mediterrane Pflanzen benötigen später nur wenig Wasser und reagieren empfindlich auf Staunässe. Kübelpflanzen werden im Sommer etwas häufiger gegossen und während der Wachstumszeit gelegentlich gedüngt.

Tipp: Im Winter brauchen Oliven, Feigen und Myrten im Kübel einen frostgeschützten Standort oder einen Winterschutz.

Schritt 7: Bibelgarten gestalten

Zum Bibelgarten gehört die Verbindung zur heiligen Schrift. Kleine Holz- oder Metallschilder mit kurzen Bibelzitaten oder Hinweisen zur Bedeutung der jeweiligen Pflanze fügen sich dezent in die Gestaltung ein. Sie lenken den Blick behutsam auf das, was den Garten besonders macht.

5 kurze Bibelzitate für Gartenschilder im Beet

🟩 „Jeder wird unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum wohnen.“ (Micha 4,4)

🟩 „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.“ (Johannes 15,5)

🟩 „Ich aber bin wie ein grüner Ölbaum im Hause Gottes.“ (Psalm 52,10)

🟩 „Statt der Disteln wächst die Myrte“ (Jesaja 55,13)

🟩 „Ihr gebt den Zehnten von Minze, Dill und Kümmel…“ (Matthäus 23,23)

Bibelgarten Beispielbepflanzung

Bibelgarten Beispielbepflanzung
© gartentipps.com

F = Feige
M = Myrte
S = Ysop (stellvertr. für syrischen Ysop)
O = Ölrauke

W = Weinrebe (am Spalier)
S = Muskateller-Salbei
R = Rizinusstrauch

Biblische Pflanzen für den Garten: Ideen für den Bibelgarten

Biblische Bäume und Sträucher

Bäume und Sträucher im Bibelgarten
Typische Bäume für den Bibelgarten sind Öl-, Mandel-, Apfel- und Feigenbaum – © santiago silver / stock.adobe.com

Wilder Apfel (Malus sylvestris)
Eine große Bedeutung als Fruchtbaum hatte schon 4000 v. Chr. der wilde Apfel, auch Holzapfel genannt. Er trägt kleine gelbgrüne Früchte. Im Frühjahr bezaubert er mit weißen Blüten. Gedörrt und gekocht, sind seine Früchte genießbar. Als Baum erreicht er übrigens eine Höhe von bis zu 10 Metern und als Strauch immerhin noch 3 bis 5 Metern.

Echte Feige (Ficus carica)
Der Feigenbaum zählt zu den ältesten Kultur- und Nutzpflanzen der Erde und stammt aus Kleinasien. In unseren Gefilden ist er als Kübelpflanze sehr beliebt. Seine grünen oder violetten Früchte sind essbar und werden wegen ihres süßen Geschmacks geschätzt.

Tipp: Feigenbäume benötigen im Freien einen sonnigen, geschützten Standort. Allerdings sind die Bäume bis zum Alter von zehn Jahren noch frostempfindlich.

Mandelbaum (Prunus amygdalus)
Seit 4000 Jahren wird der Mandelbaum von Menschen kultiviert. Von Ende September bis Mitte Oktober beschert etwa die „Pfälzer Frucht-Mandel Palatina“ große, weichschalige und süße Früchte. Im Frühling entwickelt sie eine auffällig schöne Blütenpracht. Diese Sorte ist selbstbefruchtend und winterhart bis –25 °C.

Ölbaum, Olive (Olea europaea)
In Israel ist der Olivenbaum stark verbreitet. Bezeichnet wird er auch als Ölbaum. Oliven waren von jeher Nahrungsquelle, aber auch Rohstofflieferant für natürliche Kosmetik. Die Pflege des Baums ist recht einfach und erfordert wenig Zeitaufwand.

Tipp: Wer sichergehen will, dass sein Olivenbaum unbeschadet überwintert, dem ist zu raten, sich für die Kübelkultur zu entscheiden.

Rizinusstrauch (Ricinus communis)
Der Rizinusstrauch ist unter verschiedenen Pseudonymen bekannt, wie z.B. Wunderbaum, Christuspalme, Hundsbaum, Läusebaum oder Römische Bohne. Aus Rizinus wurde in vorchristlicher Zeit Öl gewonnen und als Brennstoff für Lampen verwendet. Erst später entdeckten die Menschen die heilende Wirkung der Pflanze.

Wein (Vitis vinifera)
Eine der ältesten Kulturpflanzen ist der Wein. Laut biblischer Schrift soll Noah ihn direkt nach der Sintflut gepflanzt haben.

Granatapfel (Punica granatum)
Aus dem damaligen Punien (heute Tunesien), stammt der Granatapfel. Hierbei handelt es sich um einen farbenprächtigen Baum. Seine Blüten sind korallenrot und die Früchte sehr schmackhaft. Die einzelnen Früchte sind in einer Sammelfrucht enthalten. Mit dem uns bekannten Apfel ist der Granatapfel jedoch nicht verwandt.

Lorbeer (Laurus nobilis)
In der Bibel wird der Lorbeer als Symbol des Lebens geschätzt. Auch unter widrigen Bedingungen grünt und wächst die Pflanze. Sie ist zudem wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Die Blätter und Früchte des Lorbeers, schonend getrocknet, werden als Gewürz genutzt.

Buchsbaum (Buxus sempervirens)
Der langsam wachsende Buchsbaum ist an den Nordhängen des Libanon stark angesiedelt. Obwohl er Feuchtigkeit liebt, verträgt der Strauch auch Trockenperioden im Sommer beachtenswert gut. Übrigens: Der Buchsbaum kann mehrere hundert Jahre alt werden.

Maulbeerbaum (Morus nigra, Morus alba)
Der Maulbeerbaum trägt sowohl männliche als auch weibliche Blüten. Seine Früchte sind brombeerartig geformt, essbar und süß im Geschmack. Die Blätter des Maulbeerbaumes werden in der Seidenraupenzucht eingesetzt. Außerdem sind unreife Früchte, Rinde und Blätter pharmazeutisch nutzbar.

Feldfrüchte aus der biblischen Geschichte

Bibelgarten Getreide
Im Altertum war der Anbau von Getreide für die Menschen sehr wichtig – © Friedberg / stock.adobe.com

In diesem Abschnitt möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass schon im Altertum der Anbau von Getreide für die Versorgung der Menschen besonders wichtig war. Gefunden wurden in Jericho Getreidekörner, die aus der jüngeren Steinzeit (8350 bis 7350 v. Chr.) stammen.

Tipp: Der Anbau von Getreidearten wie Gerste (Hordeum vulgare), Dinkel (Triticum durum), Weizen (Triticum aestivum) oder Hirse (Sorghum bicolor) ist in kleinen Beeten in einem großen Bibelgarten möglich. Für einen kleinen Bibelgarten können Getreidekörner in Gläsern ausgestellt werden.

Hülsenfrüchte
Seit vielen tausend Jahren gehören auch eiweißreiche Hülsenfrüchte zu den Grundnahrungsmitteln der Menschen. Aus der Bibel sind die Puffbohne (Vicia faba), die Linse (Lens culinaris) und die Kichererbse (Cicer arietum) überliefert. Für einen Bibelgarten mit arg begrenzter Fläche sind wiederum Schaugläser mit getrockneten Früchten der Schmetterlingsblütler zu empfehlen.

Flachs (Linum usitatissimum, Linum perenne)
Flachs, auch als Gemeiner Leinen bekannt, war bereits zur vorchristlichen Zeit eine bedeutsame einjährige Öl- und Faserpflanze. Aus dem Samen wird das Leinöl gepresst und die Faser zu Leinen verarbeitet. Die ältesten Funde der Leinenverarbeitung sind Leinenstoffe aus Ägypten aus dem Beginn des 4. Jahrtausends v. Chr. Nach Mitteleuropa kam der Flachs etwa 5700 bis 4100 v. Chr.

Blumen und andere Gewächse aus der Bibel

Bibelgarten Weiße Lilie
Die Weiße Lilie ist ein Symbol der Reinheit im christlichen Glauben – © Igor Groshev / stock.adobe.com

Blumen in der Bibel hatten Symbolkraft. Menschen stellten zu jener Zeit aus den duftenden Blüten verschiedene Balsame her. Bei der Übersetzung der biblischen Texte zeigte sich jedoch, dass einige Blumennamen nicht eindeutig einer Pflanzengattung zugeordnet werden können. Dazu gehören sowohl verschiedene dornige Pflanzen als auch Blumen, die in der deutschen Übersetzung als Lilien bezeichnet werden.

Weiße Lilie (Lilium candidum)
In der biblischen Geschichte wurden die Lilien nicht unbedingt der Pflanzengattung Lilium zugeordnet, gemeint waren vielmehr die schönsten der Wiesenblumen. Vom frühen Christentum bis ins Mittelalter galt die Lilie als heidnische Symbolik. Später erst wurde die Weiße Lilie, eher bekannt als Madonnenlilie, aufgrund ihrer strahlend weißen Farbe zum Symbol der Reinheit im christlichen Glauben.

Färberdistel (Carthamus tinctorius)
Die Färberdistel findet im Bibelgarten deshalb einen Platz, weil sie in Ägypten bereits 3500 v. Chr. zur Färbung von Mumienleinentüchern und anderen Geweben verwendet wurde. Das Samenöl wurde bereits in der Antike für Salben und als Lampenöl benutzt. Mit den Römern kam die Pflanze über den Mittelmeerraum nach Mitteleuropa.

Diptam (Dictamnus albus)
Die noch unreifen Fruchtstände des Diptam enthalten ein nach Zitronen oder Zimt duftendes ätherisches Öl. Wenn es im Sommer schwül ist, können sich die Öle entzünden und die Pflanze steht in Flammen. Daher trägt der Diptam auch den Namen Brennender Busch.

Rose (Rosa)
Die Rose wird erstmals in nachbiblischer Zeit erwähnt. Schon damals war sie eine beliebte Zierpflanze, aus deren Blüten Duftstoffe hergestellt wurden. Die rote Rose steht in der christlichen Tradition für das Leiden Christi und die weiße Rose für jungfräuliche Reinheit.

Mannstreu (Eryngium planum)
Sehr stark raubeinig ist der Mannstreu mit seinen spitzen Blättern. Er kommt mit mageren und sehr sonnigen Strandorten gut zurecht. Als Trockenblume eignet sich Mannstreu zudem hervorragend.

Klatschmohn (Papaver rhoeas)
In der Bibel wird der Klatschmohn als Symbol für Leben und Glück dargestellt. In der christlichen Malerei des Mittelalters war der Klatschmohn außerdem das Symbol für das Messopfer, für das Blut und den Leib Christi.

Wilde Tulpe (Tulipa montana)
Die gelbe Variante der wilden Tulpe wächst an den sonnigen, trockenen und felsigen Hängen der Zagros, Kopet Dag und Elburz Berge im Iran. Wildtulpen, auch botanisch Tulpe genannt, sind seit etlichen Jahren sehr beliebt im heimischen Garten.

Hundskamille (Anthemis tinctoria)
Schließlich sei auch noch die Hundskamille genannt, bekannt auch als Färberkamille. Auf Öko-Höfen werden mit dieser Pflanze noch heute Wolle und Leinen gelb gefärbt.

Biblische Gewürz- und Heilkräuterpflanzen

Kräuter Bibelgarten
Auch Kräuter dürfen im Bibelgarten nicht fehlen – © Joachim / stock.adobe.com

Echte Aloe (Aloe vera)
Besonders wasserspeichernd ist die Heilpflanze Echte Aloe (Aloe vera). Ihre Blätter sind grundständig als Rosette angeordnet. Seit jeher wurde die Aloe vera zur Wundheilung verwendet. Noch heute wird die Aloe in der Pharmazie eingesetzt.

Italienischer Beifuß (Artemisia sp.)
Eine Gewürzpflanze mit einem süßen und vollen, harzigen Aroma ist der italienische Beifuß. Sein mitteleuropäischer Verwandter ist nicht ganz so würzig.

Schwarzer Senf (Brassica nigra)
Zur damaligen Zeit war Schwarzer Senf noch nicht so weit kultiviert. Erst wurde er nur zu medizinischen Zwecken verwendet, später dann auch als Gewürz und Speiseöl.

Kreuzkümmel (Cuminum cyminum)
In der orientalischen Küche ist der Kreuzkümmel stark verbreitet. Er wird auch Mutterkümmel genannt und hat eine starke Würzkraft, so auch im Curry.

Pflanzen, die für den Sklavendienst stehen
Den Sklavendienst in Ägypten sollen bittere Kräuter versinnbildlichen. Das Buch der Bücher nennt dafür Lattich (Lactuca sativa), Wegwarte (Cichorium intybus) und Meerrettich (Armoracia rusticana).

Wermut (Artemisia absinthum)
Die Bitternis im Exil symbolisiert der Wermut (Artemisia absinthum).

Würzkräuter als Zahlungsmittel
In biblischen Zeiten waren Würzkräuter sehr wertvoll und wurden sogar als Zahlungsmittel verwendet. Dazu gehörten unter anderem Rosmarin (Rosmarinum officinalis), Minze (Mentha piperita), Dill (Anethum graveolens) und Kümmel (Carum carvi).

Weinraute (Ruta graveolens)
Weinraute ist in Palästina auf steinigen Hängen weitverbreitet. Sie wurde schon im Altertum von den Hebräern kultiviert und in der Küche verwendet.

Ölrauke (Eruca sativa)
Von der Ölrauke, auch Rukola oder Rauke genannt, werden die Blätter als Salat zubereitet. Die ölhaltigen Samen haben einen pfeffrigen Geschmack. Beduinen und Bewohner des Jordantals verwendeten Rauke in der Küche. Sie hat inzwischen auch Einzug in die kulinarische Welt Mitteleuropas gefunden.

Lavendel (Lavandula angustifolia)
Neben dem Würzen von Speisen verwendeten Assyrer und Sumerer häufig auch Würz- und Duftpflanzen für Kosmetika. Hierzu zählt der Lavendel.

Konenwucherblume (Chrysanthemum coronarium)
Die frischen Blätter der Konenwucherblume wurden früher in Ostasien, aber auch in Italien als Gemüse verzehrt. Noch heute wird die junge, einjährige Pflanze unter dem Namen Speisechrysantheme zu Salat verarbeitet.

Kamille (Chamomaemelum nobilis)
Als Heilpflanze ist die Kamille hinlänglich bekannt. Sie wird zu Tee verarbeitet und für Wundumschläge verwendet.

Weihrauch und Myrrhe als biblische Pflanzen

Weihrauchbäume Bibelgarten
Weihrauch und Myrrhe sind Harze unterschiedlicher Balsambaumgewächse – © Dynamoland / stock.adobe.com

Zum Schluss noch Hinweise auf Weihrauch und Myrrhe: Beides sind Harze unterschiedlicher Balsambaumgewächse. Das Neue Testament berichtet, dass die Heiligen Drei Könige als Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe mitführten. Ebenso wie Gold waren Weihrauch und Myrrhe achtungsbezeugende und wertvolle Gaben zu jener Zeit.

Weihrauch wird aus den Harzen der Weihrauchbäume gewonnen. Überliefert ist, dass der Kult der Israeliten, im Tempel zweimal täglich Ketoret zu verbrennen, von den frühen Christen übernommen wurde.

Myrrhe ist das Gummiharz von mehreren Arten der Gattung Commiphora. Es handelt sich dabei um einen ein bis zu drei Meter hohen, dornigen Strauch, der in Somalia wächst. Vor Christi Geburt wurde Myrrhe unter anderem als Aphrodisiakum verwendet. Frauen und Männer trugen es als Parfüm und Betten wurden vor dem Geschlechtsverkehr damit beträufelt.

Fazit: Bibelgarten anlegen

Einen Bibelgarten anzulegen, heißt, Geschichte lebendig werden zu lassen und einen Ort zu schaffen, der verbindet. Zwischen Kräutern, warmem Licht und stillen Wegen entsteht ein Ort der Ruhe, der zum Durchatmen einlädt – ein Platz für Besinnung und Demut. Ein Bibelgarten schenkt Momente der Kraft.

Hier noch ein interessanter Beitrag zum Thema:

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Konrad von Gartentipps.com

Meine große Leidenschaft gilt nicht nur dem Gärtnern, ich bin ein sehr großer Liebhaber der Rose. Mit meinem bereits jahrzehntelangen Wissen unterstütze ich in meiner Heimatstadt die "Rosenfreunde Wittstock" als Gründungsmitglied (Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V.).

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