Eine botanische Herausforderung ist das Anlegen eines Bibelgartens. Was genau das für ein Garten ist und welche Pflanzen hineingehören, erfahren Sie hier.

Bibelgarten anlegen
In der Bibel werden etwa 130 Pflanzen erwähnt – © Karlsson Photo / stock.adobe.com

Den Garten individuell nach einem bestimmten Thema gestalten, das kann für kreative Gartenliebhaber überaus reizvoll sein. Egal, ob für eine solche Idee eine bestimmte Nutzung, eine Pflanzengattung oder ferne Kulturen ausschlaggebend sind: jedes Thema für sich behandelt, eröffnet eine neuartige und abenteuerliche Welt. Wer kennt ihn nicht: den romantischen Rosengarten, den üppigen Bauerngarten oder den ästhetisch angelegten Japanischen Garten.

Weniger bekannt, sind dagegen Bibelgärten. Etwa 100 derartige Gärten wurden schon auf Anregung von Kirchengemeinden in Deutschland angelegt. Seltener dagegen sind biblische Gärten, die von einzelnen Gartenfreunden errichtet wurden. Was es genau mit dem Bibelgarten auf sich hat und wie Sie ihn zuhause selber anlegen können, möchte ich nachfolgend etwas genauer erklären.

Was versteht man unter einem Bibelgarten?

Je nach Ermessen kann ein solch spezieller Themengarten biblische Inhalte anschaulich vermitteln oder einfach nur das botanische Interesse verdeutlichen. Denn prinzipiell kommen in einem derartigen Garten Gewächse zum Einsatz, die in der Bibel erwähnt wurden. Dabei handelt es sich um etwa 130 Pflanzen. Darunter sind Obstbäume, Feldfrüchte und Gemüse die wohl bedeutendsten Pflanzen. Aber auch Gewürze, Blumen, Dornen- sowie allerlei Duftgewächse spielten im nahen Osten vor tausenden von Jahren eine gewichtige Rolle im Leben der Menschen.

Die in der Bibel aufgezählten Pflanzen und Gewächse sind meist östlich der Mittelmeer-Region beheimatet, also unter den dortigen Vegetations- und Klimabedingungen aufgewachsen. Viele von ihnen sind jedoch anpassungsfähig und gedeihen somit selbst in unseren Breiten. Natürlich kann ich hier nicht alle Pflanzen erwähnen, jedoch die wichtigsten Gewächse für den biblischen Themengarten einmal vorstellen.

» Tipp:
Zu den Pflanzen können Sie Elemente aus der Geschichte der Bibel kombinieren. Beispielsweise etwa passende Gartenfiguren.

Diese Gewächse gehören in einen Bibelgarten

❍ Bäume und Sträucher

Bäume und Sträucher im Bibelgarten
Typische Bäume für den Bibelgarten sind Öl-, Mandel-, Apfel- und Feigenbaum – © santiago silver / stock.adobe.com

• Wilder Apfel (Malus sylvestris)

Eine große Bedeutung als Fruchtbaum hatte schon 4000 v. Chr. der wilde Apfel, auch Holzapfel genannt. Der wilde Apfel trägt sehr kleine gelbgrüne Früchte. Im Frühjahr bezaubert er mit seinen weißen Blüten. Gedörrt und gekocht, sind seine Früchte genießbar. Als Baum erreicht er übrigens eine Höhe bis zu 10 Metern und als Strauch immerhin noch 3 bis 5 Metern.

• Echte Feige (Ficus carica)

Der Feigenbaum zählt zu den ältesten Kultur- und Nutzpflanzen der Erde und stammt aus Kleinasien. In unseren Gefilden ist er als Kübelpflanze sehr beliebt. Seine grünen oder violetten Früchte sind essbar und werden wegen ihres süßen Geschmacks geschätzt.

Feigenbäume benötigen im Freien einen sonnigen, geschützten Standort. Allerdings sind die Bäume bis zum Alter von zehn Jahren noch frostempfindlich. Bei Temperaturen unter zehn Grad Minus frieren die Triebe stark zurück und auch die Wurzeln werden geschädigt. Während der Vegetation vom Frühjahr bis Herbst sollten Feigenbäume regelmäßig gegossen werden, im Winter dagegen sehr sparsam. Überschüssiges Wasser muss gut ablaufen können, damit keine Staunässe entsteht.

• Mandelbaum (Prunus amygdalus)

Seit 4000 Jahren wird der Mandelbaum von Menschen kultiviert. Von Ende September bis Mitte Oktober beschert beispielsweise die „Pfälzer Frucht-Mandel Palatina“ große, weichschalige und süße Früchte. Im Frühling entwickelt sie eine auffällig schöne Blütenpracht. Diese Sorte ist selbstbefruchtend und winterhart bis -25 °C.

• Ölbaum, Olive (Olea europaea)

In Israel ist der Olivenbaum stark verbreitet. Bezeichnet wird er auch als Ölbaum. Oliven waren von jeher Nahrungsquelle aber auch Rohstofflieferant für natürliche Kosmetika. In Deutschland ist er längst zu einer beliebten Kulturpflanze geworden, so wie der Zitronen- oder Orangenbaum.

Die Pflege des Baums ist recht einfach und erfordert wenig Zeitaufwand. Ansonsten ist der Ölbaum ein Sonnenanbeter. Er benötigt viel Licht, um während des Wachstums Früchte auszubilden, die nicht selten auch in unseren Breiten reif werden. Je südlicher er seinen Standort findet, desto höher ist die Chance. Dies hängt vor allem aber von den Temperaturen ab.

Wer sicher gehen will, dass sein Olivenbaum unbeschadet überwintert, dem ist zu raten, sich für die Kübelkultur zu entscheiden.

• Rizinusstrauch (Ricinus communis)

Der Rizinusstrauch ist unter verschiedenen Pseudonymen bekannt, wie z.B. Wunderbaum, Christuspalme, Hundsbaum, Läusebaum oder Römische Bohne. In sehr alten Dokumenten der ägyptischen Heilkunde wurde der Strauch erstmals erwähnt. Aus Rizinus wurde in vorchristlicher Zeit Öl gewonnen und als Brennstoff für Lampen verwendet. Erst später entdeckten die Menschen die heilende Wirkung der Pflanze.

Rizinus ist ursprünglich in den Tropen und Subtropen beheimatet. Wegen seines auffallenden Blattes und der Fruchtrispen wird er in Mitteleuropa mit Vorliebe als Zierpflanze angebaut.

• Weitere Bäume und Sträucher

Wein (Vitis vinifera) Eine der ältesten Kulturpflanzen ist der Wein. Laut biblischer Schrift soll Noah ihn direkt nach der Sintflut gepflanzt haben.
Granatapfel (Punica granatum) Aus dem damaligen Punien (heute Tunesien), stammt der Granatapfel. Hierbei handelt es ich um einen farbenprächtigen Baum. Seine Blüten sind korallenrot und die Früchte sehr schmackhaft. Die einzelnen Früchte sind in einer Sammelfrucht enthalten. Mit dem uns bekannten Apfel ist der Granatapfel jedoch nicht verwandt.
Lorbeer (Laurus nobilis) In der Bibel wird der Lorbeer als Symbol des Lebens geschätzt. Auch unter widrigen Bedingungen grünt und wächst die Pflanze. Sie ist zudem wenig anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Die Blätter und Früchte des Lorbeers, schonend getrocknet, werden als Gewürz genutzt.
Buchsbaum (Buxus sempervirens) Der langsam wachsende Buchsbaum ist an den Nordhängen des Libanon stark angesiedelt. Obwohl er Feuchtigkeit liebt, verträgt der Strauch auch Trockenperioden im Sommer beachtenswert gut. Übrigens: der Buchsbaum kann mehrere hundert Jahre alt werden.
Maulbeerbaum (Morus nigra, Morus alba) Der Maulbeerbaum trägt sowohl männliche als auch weibliche Blüten. Seine Früchte sind brombeerartig geformt, essbar und süß im Geschmack. Die Blätter des Maulbeerbaumes werden in der Seidenraupenzucht eingesetzt. Außerdem sind unreife Früchte, Rinde und Blätter pharmazeutisch nutzbar.

❍ Feldfrüchte aus der biblischen Geschichte

Bibelgarten Getreide
Im Altertum war der Anbau von Getreide für die Menschen sehr wichtig – © Friedberg / stock.adobe.com

In diesem Abschnitt möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass schon im Altertum der Anbau von Getreide für die Versorgung der Menschen besonders wichtig war. Gefunden wurden in Jericho (Stadt im Palästinensischen Autonomiegebiet) Getreidekörner, die aus der jüngeren Steinzeit (8350 bis 7350 v. Chr.) stammen.

Der Anbau solcher Getreidearten wie Gerste (Hordeum vulgare), Dinkel (Triticum durum), Weizen (Triticum aestivum) oder Hirse (Sorghum bicolor) ist auf kleinteiligen Flächen innerhalb eines größeren Bibelgartens ohne weiteres möglich. Für einen Themengarten mit weitaus geringerer Nutzfläche können beispielsweise Getreidekörner, gefüllt in Gläsern, in einer Vitrine oder einem Schaukasten ausgestellt werden.

• Hülsenfrüche

Seit vielen tausend Jahren gehörten neben Getreide auch eiweißreiche Hülsenfrüchte zu den Grundnahrungsmittel der Menschen. Aus der Bibel sind die Puffbohne (Vicia faba), die Linse (Lens culinaris) und die Kichererbse (Cicer arietum) überliefert. Für einen Bibelgarten mit arg begrenzter Fläche sind wiederum Schaugläser mit getrockneten Früchten der Schmetterlingsblütler zu empfehlen.

• Flachs (Linum usitatissimum, Linum perenne)

Der Flachs (Linum usitatissimum, Linum perenne), oder eher bekannt als Gemeiner Leinen, war bereits zur vorchristlichen Zeit eine bedeutsame einjährige Öl- und Faserpflanze. Aus dem Samen wird das Leinöl gepresst und die Faser zu Leinen verarbeitet. Die ältesten Funde der Leinenverarbeitung sind Leinenstoffe aus Ägypten aus dem Beginn des 4. Jahrtausends v. Chr. Nach Mitteleuropa kam der Flachs etwa 5700 bis 4100 v. Chr.

❍ Blumen und andere nutzbare Gewächse

Bibelgarten Weiße Lilie
Die Weiße Lilie ist ein Symbol der Reinheit im christlichen Glauben – © Igor Groshev / stock.adobe.com

Blumen galten im Altertum nicht nur als natürlicher Schmuck für das Heim. In der biblischen Geschichte hatten sie auch Symbolkraft. Außerdem stellten die Menschen zu jener Zeit aus den duftenden Blüten verschieden riechenden Balsame her. Die Übersetzung einzelner Schriften der Bibel aus dem Hebräischen und teilweise Aramäischen sowie Altgriechischen sind Blumennamen nicht eindeutig Pflanzengattungen zuzuordnen, so zum Beispiel zahlreiche dornige Pflanzen oder reizvolle Blumen, die in der deutschen Übersetzung als Lilien bezeichnet werden.

• Weiße Lilie (Lilium candidum)

In der biblischen Geschichte wurden die Lilien nicht unbedingt der Pflanzengattung Lilium zugeordnet, gemeint waren vielmehr die schönsten der Wiesenblumen. Vom frühen Christentum bis ins Mittelalter galt die Lilie als heidnische Symbolik. Später erst wurde die Weiße Lilie, eher bekannt als Madonnenlilie, aufgrund ihrer strahlend weißen Farbe zum Symbol der Reinheit im christlichen Glauben.

Beheimatet ist diese Lilie in den östlichen Mittelmeerländern von Griechenland bis Israel sowie Syrien und Kreta. Sie gedeiht auch in Mitteleuropa, braucht aber einen sonnigen Standort.

• Färberdistel (Carthamus tinctorius)

In den Übersetzungen der Bibel ist eine genaue Zuordnung der verschiedenartigen dornigen Pflanzen nicht möglich. Über zwanzig Pflanzennamen sind in diesem Buch enthalten. Die Färberdistel findet im Bibelgarten deshalb einen Platz, weil sie in Ägypten bereits 3500 v. Chr. zur Färbung von Mumienleinentüchern und anderen Geweben verwendet wurde. Das Samenöl wurde bereits in der Antike für Salben und als Lampenöl benutzt. Mit den Römern kam die Pflanze über den Mittelmeerraum nach Mitteleuropa.

• Diptam (Dictamnus albus)

Die noch unreifen Fruchtstände des Diptam enthalten ein nach Zitronen oder Zimt duftendes ätherisches Öl. Wenn es im Sommer schwül ist, können sich die Öle entzünden und die Pflanze steht in Flammen. Daher trägt der Diptam auch den Namen Brennender Busch. Ähnlich wie Pfingstrosen sollte die Staude an eine Stelle im Garten gepflanzt werden, an der er nicht nur sehr viel Sonne bekommt, sondern auch über mehrere Jahre ungestört wachsen kann.

• Rose (Rosa)

Die Rose wird erstmals in nachbiblischer Zeit erwähnt. Schon damals war sie eine beliebte Zierpflanze, aus deren Blüten Duftstoffe hergestellt wurden.

Die rote Rose steht in der christlichen Tradition für das Leiden Christi und die weiße Rose für jungfräuliche Reinheit. Im Mittelalter war die Rose zudem ein begehrtes Motiv in der Kirchenmalerei.

• Weitere Blumen- und Duftpflanzen

Mannstreu (Eryngium planum) Sehr stark rauhbeinig ist der Mannstreu mit seinen spitzen Blättern. Er kommt mit mageren und sehr sonnigen Strandorten gut zurecht. Als Trockenblume eignet sich Mannstreu zudem hervorragend.
Klatschmohn (Papaver rhoeas) In der Bibel wird der Klatschmohn als Symbol für Leben und Glück dargestellt. In der christlichen Malerei des Mittelalters war der Klatschmohn außerdem das Symbol für das Messopfer, für das Blut und den Leib Christi.
Wilde Tulpe (Tulipa montana) Die gelbe Variante der wilden Tulpe wächst an den sonnigen, trockenen und felsigen Hängen der Zagros, Kopet Dag und Elburz Berge im Iran. Wildtulpen, auch botanisch Tulpe genannt, sind seit etlichen Jahren sehr beliebt im heimischen Garten.
Hundskamille (Anthemis tinctoria) Schließlich sei auch noch die Hundskamille genannt, bekannt auch als Färberkamille. Auf Öko-Höfen werden mit dieser Pflanze noch heute Wolle und Leinen gelb gefärbt.

❍ Gewürz- und Heilkräuter

Kräuter Bibelgarten
Auch Kräuter dürfen im Bibelgarten nicht fehlen – © Joachim / stock.adobe.com

• Echte Aloe (Aloe vera)

Besonders wasserspeichernd ist die Heilpflanze Echte Aloe (Aloe vera). Ihre Blätter sind grundständig als Rosette angeordnet. Seit jeher wurde die Pflanze zur Wundheilung verwendet. Noch heute wird die Aloe in der Pharmazie eingesetzt. Die ursprüngliche Heimat der Aloe vera liegt möglicherweise auf der arabischen Halbinsel. Inzwischen wird sie in allen subtropischen und tropischen Regionen der Welt kultiviert. Auch in unseren Breiten ist es möglich, die Aloe vera im Haus zu züchten und zu ernten.

• Weitere Gewürz- und Heilkräuter:

Italienischer Beifuß (Artemisia sp.) Eine Gewürzpflanze mit einem süßen und vollen harzigen Armoma ist der Italienische Beifuß. Sein mitteleuropäischer Verwandter ist nicht ganz so würzig.
Schwarzer Senf (Brassica nigra) Zur damaligen Zeit war Schwarzer Senf noch nicht so weit kultiviert. Erst wurde er nur zu medizinischen Zwecken verwendet, später dann auch als Gewürz und Speiseöl.
Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) In der orientalischen Küche ist der Kreuzkümmel stark verbreitet. Er wird auch Mutterkümmel genannt und hat eine starke Würzkraft, so auch im Curry.
Schwarzkümmel (Nigella sativa) Schwarzkümmel ist in Russland, der Türkei und Indien verbreitet. Er schmeckt mild nussig und wird gern für Linsengerichte und als Brotgewürz benutzt.
Pflanzen, die für den Sklavendienst stehen Den Sklavendienst in Ägypten sollen bittere Kräuter versinnbildlichen, das Buch der Bücher nennt dafür Lattich (Lactuca sativa), Wegwarte (Cichorium intybus) und Meerrettich (Armoracia rusticana).
Wermut (Artemisia absinthum) Die Bitternis im Exil symbolisiert der Wermut (Artemisia absinthum).
Würzkräuter als Zahlungsmittel In biblischen Zeiten waren Würzkräuter sehr wertvoll und wurden sogar als Zahlungsmittel verwendet. Dazu gehörten beispielsweise: Rosmarin (Rosmarinum officinalis), Minze (Mentha piperita), Dill (Anethum graveolens) und Kümmel (Carum carvi).
Weinraute (Ruta graveolens) Weinraute ist in Palästina auf steinigen Hängen weit verbreitet. Sie wurde schon im Altertum von den Hebräern kultiviert und in der Küche verwendet.
Ölrauke (Eruca sativa) Von der Ölrauke werden die Blätter als Salat zubereitet. Die ölhaltigen Samen haben einen pfeffrigen Geschmack. Beduinen und Bewohner des Jordantals verwendeten Rauke in der Küche. Sie hat inzwischen auch Einzug in die kulinarische Welt Mitteleuropas gefunden.
Lavendel (Lavandula angustifolia) Neben dem Würzen von Speisen verwendetet Assyrer und Sumerer häufig auch Würz- und Duftpflanzen für Kosmetika. Hierzu zählt der Lavendel.
Konenwucherblume (Chrysanthemum coronarium) Die frischen Blätter der Konenwucherblume wurden früher in Ostasien aber auch in Italien als Gemüse verzehrt. Noch heute wird die junge einjährige Pflanze unter den Namen Speisechrysantheme zu Salat verarbeitet.
Kamille (Chamomaemelum nobilis) Als Heilpflanze ist die Kamille hinlänglich bekannt. Sie wird zu Tee verarbeitet und für Wundumschläge verwendet.

❍ Weihrauch und Myrrhe

Weihrauchbäume Bibelgarten
Weihrauch und Myrrhe sind Harze unterschiedlicher Balsambaumgewächse – © Dynamoland / stock.adobe.com

Zum Schluss noch Hinweise auf Weihrauch und Myrrhe: beides sind Harze unterschiedlicher Balsambaumgewächse. Das Neue Testament berichtet, dass die Heiligen Drei Könige als Gaben Gold, Weihrauch und Myrrhe mitführten. Ebenso wie Gold waren Weihrauch und Myrrhe achtungsbezeugende und wertvolle Gaben zu jener Zeit.

Weihrauch wird aus den Harzen der Weihrauchbäume gewonnen. Überliefert ist, dass der Kult der Israeliten, im Tempel zweimal täglich Ketoret zu verbrennen, von den frühen Christen übernommen wurde.

Myrrhe ist das Gummiharz von mehreren Arten der Gattung Commiphora. Es handelt sich dabei um einen ein bis zu drei Meter hohen, dornigen Strauch, der in Somalia wächst. Vor Christi Geburt wurde Myrrhe unter anderem als Aphrodisiakum verwendet. Frauen und Männer trugen es als Parfüm und Betten wurden vor dem Geschlechtsverkehr damit beträufelt.

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Konrad von Gartentipps.com

Meine große Leidenschaft gilt nicht nur dem Gärtnern, ich bin ein sehr großer Liebhaber der Rose. Mit meinem bereits jahrzehntelangen Wissen unterstütze ich in meiner Heimatstadt die "Rosenfreunde Wittstock" als Gründungsmitglied (Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e.V.).

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