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Lorbeer vermehren – 4 erfolgversprechende Möglichkeiten vorgestellt

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Lorbeersträucher sind heutzutage fast in jedem Garten zu finden. Kein Wunder, denn sie sehen gut aus, sind pflegeleicht und leicht zu vermehren. Dazu haben Sie 4 Möglichkeiten.

Zur Vermehrung haben Sie mehrere Möglichkeiten
Zur Vermehrung haben Sie mehrere Möglichkeiten

Wer Lorbeersträucher vermehren möchte, der braucht dazu vor allem viel Geduld. Nicht das Vermehren an sich, ist eine zeitintensive Sache. Bis ein richtig, schöner Strauch entsteht, kann es jedoch jahrelang dauern. Gut ist jedoch, dass das Vermehren eines Lorbeerstrauches relativ einfach ist. Dazu haben Sie sogar gleich mehrere Möglichkeiten. Um genau zu sein vier. Sie können Ihren Lorbeerstrauch nämlich durch Samen, Absenker, Stecklinge und durch das Wurzelziehen im Wasser vermehren. Für welche Variante Sie sich entscheiden, das bleibt ganz Ihnen überlassen. Die Methoden sind alle Erfolg versprechend.

Möglichkeiten zur Vermehrung eines Lorbeerstrauches

1Lorbeer durch Samen vermehren:

Hierfür müssen Sie die Kerne aus den reifen Früchten entnehmen und im Herbst in eine Schale mit Blumenerde aussäen. Diese Schale stellen Sie dann an einen kühlen Ort, wie etwa in ein Treppenhaus. Das Substrat müssen Sie anschließend die komplette Zeit über immer schön feucht halten. In der Regel erfolgt die Keimung der Samen dann im Frühjahr. Sobald diese eine gewisse Größe erreicht haben, können Sie die jungen Pflanzen entweder in einen Kübel oder auch ins Freiland setzen.

2Vermehrung durch Absenker:

Eine andere Möglichkeit ist die Vermehrung durch Absenker. Hierzu müssen Sie zunächst einen Ast auswählen, der sich in der Nähe des Erdbodens befindet. Einen Teil des Astes müssen Sie anschließend in den Boden eingraben. Wichtig dabei ist, dass die Spitze noch aus dem Boden herausschaut. Damit der Zweig Wurzeln bildet, müssen Sie ihn jedoch vorher mithilfe von einem scharfen Messer bis zur Hälfte einschneiden. Diese Stelle wird dann in die Erde eingegraben.

Nach ungefähr acht Wochen sollten sich an dem Zweig Wurzeln gebildet haben. Zu diesem Zeitpunkt können Sie den Zweig vom Mutterstrauch trennen und ihn aus der Erde herausholen. Jetzt bietet es sich an, ihn einige Zeit in einen Topf mit nährstoffreichem Substrat zu setzen, bevor Sie ihn ins Freiland pflanzen.

Kleiner Tipp:

Um zu verhindern, dass der Zweig aus dem Boden herausrutscht, können Sie ihn z.B. mit einem Stein beschweren.

3Vermehrung durch Stecklinge:

Die Vermehrung mithilfe von Stecklingen erfolgt am besten nach einem Rückschnitt. Wenn Sie die Ableger jedoch direkt von der Pflanze nehmen möchten, dann suchen Sie sich am besten einen Trieb direkt am Ast aus. Anschließend müssen Sie die unteren Blätter des Stecklings vollständig entfernen. Den oberen Trieb hingegen einfach abzwicken, sodass der Steckling sich vollkommen auf seine Wurzeln konzentrieren kann. Anschließend können Sie den Steckling entweder in eine Schale mit einem feuchten Erde-Sand-Gemisch oder auch ins Freiland pflanzen.

4Vermehrung durch Wurzelziehen im Wasser:

Stecklinge können Sie aber auch einfach in ein mit Wasser gefülltes Gefäß stellen. Allerdings zieht nicht jeder Steckling im Wasser Wurzeln, sodass Sie vorsichtshalber ein paar mehr Zweige als geplant verwenden sollten. Bei diesen Zweigen müssen Sie dann nur die unteren Blätter entfernen. Sobald sich Wurzeln von circa drei bis fünf Zentimetern gebildet haben, können Sie die Ableger in einen Blumentopf pflanzen.


Foto1: © smikeymikey1 - Fotolia.com

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