Nährstoffmangel bei Pflanzen ist nicht sofort sichtbar. Erste Anzeichen können helle und fleckige Blätter sein.

Nährstoffmangel bei Pflanzen erkennen
Helle Blätter deuten auf einen Stickstoffmangel hin | © Ondej / stock.adobe.com

Ein Nährstoffmangel ist bei Pflanzen nicht sofort zu sehen, denn sie zeigen ihn erst nach einigen Wochen an. Daher muss man bei den ersten Anzeichen schnell reagieren. Je nachdem, wie sich die Blätter oder die ganze Pflanze verhalten, kann man auch bestimmte Mängel schließen.

Blätter haben blasse Farbe

Wenn die Blätter eine blasse Farbe bekommen und die Pflanzen nicht blühen, so liegt ein Stickstoffmangel vor. Diesen kann man nur beheben, wenn man etwas Dünger mit in das Gießwasser mischt.

Blätter sind fleckig

Sind die Blätter nicht nur aufgehellt, sondern auch fleckig, dann ist das ein Zeichen für Magnesiummangel. Hier braucht man einen Dünger, der Spurenelemente enthält.

Blätter sind hellgelb gefärbt

Sind die Blätter hellgelb gefärbt, während jedoch die Adern weiterhin grün bleiben, dann deutet das auf einen akuten Eisenmangel hin. Diesen kann man nur mit einem speziellen Eisendünger beheben. Gerade Petunien leiden oft daran.

Braune Blattränder

Braune Blattränder zeugen von Kaliummangel. Verwendet man regelmäßig einen hochwertigen Dünger, sollte dies nicht erst auftreten, denn hier sind alle wichtigen Nährstoffe enthalten. Nach dem Düngen kann es einigen Wochen dauern, bis sich die Pflanze wieder erholt hat.

Ringo von Gartentipps.com

Gründer und Chef-Redakteur von Gartentipps.com. Hat auf dem Dorf (bei Oma) zwischen Stachelbeeren, Kirschbaum und Hühnerhof seine Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckt.

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