Gartengestaltung

Schattengarten anlegen – So wird’s gemacht

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Die meisten glauben, dass in schattigen Gartenbereichen nichts wächst. Falsch gedacht! Überzeugen Sie sich selbst und legen Sie einen Schattengarten an.

Auch im Schatten fühlen sich viele Pflanzen wohl
Auch im Schatten fühlen sich viele Pflanzen wohl

Leider sind nicht immer alle Gartenanteile innerhalb einer Anlage der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt, sondern befindet sich teilweise auch in nördlichen bzw. in künstlich erzeugten Schattenbereichen. Möchten Sie auch diesen Gartenbereich ansehnlich gestalten, sollten Sie dort am besten einen so genannten Schattengarten anlegen.

Pflanzen für den Schattengarten

Ein Schattengarten können Sie vom Prinzip her genauso angelegen, wie einen Sonnengarten, inklusive freistehenden Gehölzen und Kübelpflanzen für den schattigen Balkonbereich oder Terrassenbereich.

Kletterpflanzen:

Für den Schattenbereich geeignete Kletterpflanzen (z.B. der Efeu) eignen sich dabei selbstverständlich auch zum Begrünen von Nordwänden. Wenn Sie entsprechende Rankhilfen anbieten, können sich die Pflanzen selbst an Gartenlauben problemlos empor schlängeln.

Blühende Staudenbeete:

Weiterhin können Sie im Schatten auch blühende Staudenbeete anlegen. Durch die Kombination mit immergrüne Pflanzen, wie z.B. Farngewächse, lässt sich ein recht harmonisches Bild mit allen blühenden Pflanzenarten erzielen.

Tipp:

Beachten Sie hierbei, dass sich die Blütenphasen der einzelnen Stauden abwechseln, sodass auch die Schattenbeete die komplette Saison hindurch über eine blühende Pracht verfügen.

Nutzpflanzen:

Darüber hinaus können Sie im Schatten auch einige Nutzpflanzen anbauen, wie z.B. Petersilie, Liebstöckel, Bärlauch, usw.

Rasen:

Für den Schattengarten werden im Fachhandel inzwischen sogar spezielle Schatten-Rasensorten angeboten (Tipps für Aussaat und Pflege von Schattenrasen), die Sie für eine wirkungsvolle Begrünung großer Flächen einsetzen können.

Pflanzen für den Schattengarten:
HortensienFeuerdornVergissmeinnichtWalderdbeeren
FuchsienStechapfelBlauglöckchenTränendes Herz
LungenkrautDickmännchenLiebstöckelverschiedene Primeln
SilberblattClematisBärlaucheinige Liliensorten
JapanseggeKakibaumFingerhutverschiedene Glockenblumen
KamelienSchönfruchtBuchsbäumeEngelstrompeten
Leberblüchen ZaubernussMaiglöckchenTollkirsche
TrollblumenBeinwellKirschlorbeereinige Veilchenarten und auch das Alpenveilchen
BegonienSchneeglöckchenKrokuseeinzelne Akelei-Sorten
ElfenblumenChristrosenFunkienFleißiges Lieschen
WaldmeisterSterndoldenKrötenlilieverschiedene Malven- und Anemonenarten
GeissbartFingerkrautSeptemberkrautSilberkerzen
MahonienStorchschnabelBuschwindröschenAzaleen
ChristophskrautFarneEfeuRhododendron

Was gehört noch in einen Schattengarten?

Gartenaccessoires:

Schattengärten können Sie durch wirkungsvolle Gartenaccessoires nochmals bereichern. Vor allem Dekorationsartikel die an Sonnenplätzen schnell farblich ausbleichen, können im Schattengarten problemlos ein geeignetes Plätzchen finden.

Sitzgelegenheiten:

Gerade an besonders heißen Tagen ist der Schattenplatz recht begehrt und will genutzt werden. Deshalb empfiehlt es sich immer im Schatten auch eine bequeme Sitzgelegenheit anzubieten.

Pflegehinweise für den Schattengarten

Gießen:

Im frei liegenden Schattengarten entsteht während längerer Regenperioden meist mehr Feuchtigkeit im Erdreich, was bei der Bewässerung der Schattenpflanzen eine große Rolle spielt. Aus diesem Grund müssen die meisten Pflanzen auch wirklich nur bei Trockenheit gegossen werden. Dann aber regelmäßig!

Entsteht ein Schattengarten jedoch aufgrund von Hausüberständen bzw. unter großen, dicht belaubten Baumkronen, trocknet das Erdreich meist extrem aus und muss dann wiederum häufiger bewässert werden. Feuchtigkeit kann in diesen Fällen aber zusätzlich noch durch das Ausbringen von Rindenmulch kompensiert werden.

Boden auflockern:

Weiterhin verhärtet sich die Bodenoberfläche aufgrund der wechselhaften Feuchtigkeit im Erdreich oftmals recht stark, vermoost in einigen Fällen sogar. Deshalb sollten Sie den Boden während der Gartensaison mehrmals mit einer kleinen Harke aufzulockern.


Foto1: © Angela - Fotolia.com

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