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Sumpfcalla pflanzen und pflegen – So schaffen Sie die optimalen Bedingungen

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Die Sumpfcalla ist eine sehr anspruchslose und pflegeleichte Pflanze. Vorausgesetzt sie schaffen die optimalen Bedingungen für die mehrjährige Pflanze. Dann gedeiht sie prächtig.

Sumpfcalla pflanzen und pflegen
Die Sumpcalla gedeiht halbschattig, aber auch an einem vollsonnigen Standort
Die Sumpfcalla ist ideal für die Bepflanzung von Teichrändern. Sie hat glänzende, gelbgrüne bis dunkelgrüne Blätter und elegante Blüten. Die Sumpfpflanze ist auch unter den Bezeichnungen Drachenwurz, Schlangenwurz, Schlangenkraut und Schweinsohr bekannt.

Die Blüten bestehen aus einem gelben Blütenstand und einem weißen Hüllblatt. Sie ähneln zwar denen der Calla, jedoch haben beide Pflanzenarten nur den Namen gemeinsam. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal sind die leuchtend roten Beeren, die sich nach der Blüte bilden.

Damit sich die Pflanze prächtig entwickelt, müssen Sie sowohl beim Pflanzen auch bei der Pflege einiges beachten.

Der optimale Standort der Sumpfcalla

Die Sumpfcalla gedeiht am Teichrand und auf allen anderen Böden, die permanent feucht sind. Ebenso gut kann sie im Wasser stehen. Voraussetzung ist, dass es sich um ein stilles Gewässer handelt. Fließendes Wasser schadet den Wurzeln.

Die Pflanze verträgt einen Wasserstand von fünf bis zehn Zentimetern absolut problemlos. Wenn sie gut eingewurzelt ist, kann sie auch in tieferem Wasser noch prachtvoll wachsen. Eine sonnige Umgebung ist ideal, Sumpfcallas gedeihen aber auch im Halbschatten.

Ein nährstoffreicher, humoser, mooriger Boden ist optimal. Der pH-Wert sollte schwach sauer bis sauer und kalkarm sein. Wenn Sie Ihren Gartenteich frisch anlegen und bepflanzen, können Sie auf die Lebensbedingungen der Pflanzen Rücksicht nehmen. Generell gilt die Sumpfcalla aber als anspruchslos.

Gießen und Düngen: Bei Sumpfcallas überflüssig!

Am Teichrand hat die Pflanze immer genug Feuchtigkeit zur Verfügung. Düngen brauchen Sie ebenfalls nicht – im stehenden Gewässer bilden sich automatisch die richtigen Nährstoffe. Wenn Sie die Sumpfcalla weiter weg vom Wasser pflanzen, sollte der Boden trotzdem feucht sein. Hier können Sie bei sehr langen Trockenperioden mit der Gießkanne nachhelfen.

Ein Blick auf die Wurzeln

Die Sumpfcalla bildet dicke, geschlängelte Rhizome. Die Form der Kriechwurzeln ist für die Namen Schlangenwurz und Schlangenkraut verantwortlich. Mit den Wurzeln wandert die Pflanze langsam durch die Gegend. Die Rhizome bilden vorne neue Triebe, das hintere Ende stirbt ab. Das sieht so aus, als ob der Wurzelstock an einem Ende faulen würde. Unternehmen Sie nichts, die Pflanze gedeiht prächtig!

Wenn Sie das „vergammelte“ Wurzelteilstück stört, können Sie es abschneiden. Aber Vorsicht, die Sumpfcalla ist giftig. Berührungen mit den Wurzeln können zu Hautreizungen führen. Achten Sie auch darauf, dass Kinder der Teichpflanze nicht zu nahe kommen – besonders die roten Beeren sehen essbar aus, sind jedoch ungenießbar bis giftig!


Foto1: © Sergey Belyshev - Fotolia.com

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