Wenn Sommerblumen welken, kann das einerseits an Trockenheit liegen, andererseits können auch Tiere oder Pilzbefall der Grund sein.

verwelkte Blumen
© Guntar Feldmann / stock.adobe.com
Was wäre ein Garten ohne üppig blühende Sommerblumen? Dabei geben sich mehrjährige und auch einjährige Pflanzen ein Stelldichein. Doch immer wieder kommt es vor, dass Sommerblumen aus unerfindlichen Gründen die Köpfe hängen lassen und zu welken beginnen.

Boden lockern und gießen

Wenn es an zu großer Trockenheit liegt, dann ist das Mittel zum Zweck einfach: Boden lockern und kräftig gießen. Doch nicht immer ist zu wenig Wasser der Grund dafür.

Wenn Tiere oder Pilze Schuld sind

Das Welken der Sommerblumen kann auch durch Tiere oder durch Pilzbefall ausgelöst werden. Pilze, wie auch Raupen oder andere Insekten, können durch den Boden die Wurzeln schädigen und so dafür sorgen, dass Pflanzen welk werden und schließlich absterben.

Kranke Pflanzen entsorgen

Was aber tun, wenn die Wurzeln befallen sind? Dann hilft nur das Ausgraben und Entsorgen der kranken Pflanzen (Entsorgung über den Hausmüll, nicht über den Kompost). Die Erde sollte dabei auf Schädlinge untersucht werden. Sind diese zu finden, dann die Erde großflächig abtragen – soweit möglich.

Angrenzende Pflanzen sollten nach Möglichkeit nicht umgesetzt werden, da hierdurch die Schädlinge ungewollt im Garten verbreitet werden könnten.

Ringo von Gartentipps.com

Gründer und Chef-Redakteur von Gartentipps.com. Hat auf dem Dorf (bei Oma) zwischen Stachelbeeren, Kirschbaum und Hühnerhof seine Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckt.

Diesen Gartentipp kommentieren