Pflanzen

Giftige Sommerblumen

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Nicht alle schönen Pflanzen im Garten sind harmlos. Manchmal trügt der Schein und die beliebten Pflanzen sind giftig. Welche dazugehören, zeigt unsere ausführliche Liste mit giftigen Sommerblumen.

Giftige Sommerblumen
© smspsy – Fotolia.com

Bunte Farbtupfer im Beet oder Blumenkasten möchte kein Hobbygärtner missen. Sommerblumen sind gleichzusetzen mit Sonnenschein, Wärme und Farbenpracht. Eine umfangreiche Fülle an Wuchs- und Blütenformen macht die Wahl nicht leicht. Unter den Sommerblumen gibt es kleinwüchsige, stark und buschig wachsende, hängende, wunderbar duftende – aber leider auch giftige Exemplare.

Bei der Gartenplanung sollte bedacht werden, dass die Blütenfülle schnell zur Gefahr werden kann, wenn sich kleinere Kinder im Haushalt befinden und Haustiere auf dem Grundstück tummeln. Ist der Garten bereits angelegt, sollten Sie diesen vielleicht einmal unter diesem Gesichtspunkt näher betrachten. Denn viele Pflanzen, die dort bereits emsig wuchern, könnten giftig sein, ohne das Ihnen das bewusst ist.

Nachfolgend haben wir Ihnen eine Auswahl an giftigen Pflanzen zusammengestellt, die am häufigsten im Garten vorkommen. Es sind längst nicht alle giftigen Pflanzen hier aufgeführt, da dies den Rahmen sprengen würde. Achten Sie daher beim Pflanzenkauf auf die Angaben auf dem Etikett oder erkundigen sich beim Fachmann, damit der Sommer Ihnen Blütenpracht ohne Reue beschert.

Wir unterscheiden nachfolgend:

  • schwach giftige Pflanzen
  • giftige Pflanzen
  • stark giftige Pflanzen

Schwach giftige Pflanzen

Hyazinthe

Giftige Summerblumen - Hyazinthe
© JRG – Fotolia.com

Als einer der ersten Frühlingsboten ist die Hyazinthe häufiger Gast auf unseren Fensterbänken. Anschließend pflanzt sie der Hobbygärtner meist ins Freiland, wo sie im nächsten Jahr erneut mit ihrer Blüte den Frühling einläutet.

Die Zwiebel der Hyazinthe ist allerdings giftig und auch wer die Blätter in größeren Mengen zu sich nimmt, wird die Wirkung des Giftes zu spüren bekommen.

PflanzenteileSymptome
Zwiebeln
Stiele
Blätter
Samen
Übelkeit
Hautreizungen
Nierenschäden
Lähmungserscheinungen

Besonders für kleine Kinder kann die Pflanze gefährlich werden. Beim Verzehr kleinerer Mengen treten kaum Beschwerden auf. Auch äußerlich kann das enthaltene Salz Calciumoxalat zu Allergien und Hautreizungen führen.

» Tipp: Beim Pflanzen von Hyazinthen immer Handschuhe tragen!

Pfingstrose

Giftige Sommerblumen - Pfingsrosen
© Sonja Birkelbach – Fotolia.com

Pfingstrosen sind in vielen Gärten zu finden und erfreuen im Frühsommer mit ihren facettenreichen Blütenfarben das Auge. Als Giftpflanze wird die Pfingstrose den wenigsten ein Begriff sein, ganz im Gegenteil, in der Naturheilkunde wird die Pflanze zum Beispiel bei Verdauungsbeschwerden oder Gicht geschätzt.

Giftige PflanzenteileSymptome
Stiele
Blätter
Blüten
Übelkeit
Erbrechen
Durchfall
Bauchschmerzen

Geringe Verzehrmengen wirken sich nicht negativ auf die Gesundheit aus. Kleinkinder sollten von der Pfingstrose ferngehalten werden. Bei Katzen löst der Verzehr der Pflanzen Durchfall und Erbrechen aus.

Achtung: Pfingstrosen sind für Hunde hochgiftig!

Tulpe

Giftige Sommerblumen - Tulpen
© Leonid Andronov – Fotolia.com

Gegen das Wintergrau ist mit Tulpen wahrlich ein Kraut gewachsen. Bereits ab Februar finden sich Tulpensträuße in beinahe jedem Supermarkt und auch die meisten Gärten kommen nicht ohne die farbenfrohen Frühblüher aus. Das die Tulpe giftig ist, werden die wenigsten Blumenfreunde wissen oder bedenken.

Giftige PflanzenteileSymptome
Stiele
Blätter
Blüten
Zwiebel
Übelkeit
Erbrechen
vermehrter Speichelfluss
Bauchschmerzen
Schockzustände

Bei längerem Hautkontakt kann eine “Tulpenzwiebel-Dermatitis” auftreten. Dabei kommt es zur Bildung von Ekzemen und die Fingernägel können brechen. Diese Hautreizung dauert einige Tage an und klingt von selbst ab.

Akelei

Giftige Sommerblumen - Akelei
© Cynthia – Fotolia.com

Die Akelei bietet mit ihren blauen Blüten einen hübschen Anblick und kommt daher nicht nur in den Wäldern, sondern auch in vielen Gärten vor. Akelei zählt zu den Hahnenfußgewächsen, einer durchweg giftigen Pflanzenfamilie.

Giftige PflanzenteileSymptome
Samen
Stiele
Blätter
Blüten
Übelkeit
Erbrechen
Krämpfe
Atemnot
Herzrhythmusstörungen

Das meiste Gift steckt in den Samen. Auch der Verzehr der frischen Blätter kann die genannten Symptome auslösen. Die Inhaltsstoffe Magnoflorin und Glycosid bilden Blausäure. Bei äußerem Kontakt können Rötungen und Hautreizungen auftreten.

» Tipp: Akelei schmeckt bitter und wird daher von Haustieren gemieden.

Weitere schwach giftige Pflanzen:

  • Narzisse
  • Schneeball
  • Blauregen
  • Schneeglöckchen
  • Riesen-Bärenklau
  • Lupine

Giftige Pflanzen

Alpenveilchen

Giftige Sommerblumen - Alpenveilchen
© Denis Kadatsky – Fotolia.com

Sie suchen eine pflegeleichte Pflanze, die auf der Fensterbank lange mit ihrer Blüte erfreut. Dann greifen Sie bevorzugt zum Alpenveilchen. Die Pflanzen sind besonders häufig in Rentnerhaushalten zu finden. Dort leben meist auch Haustiere. Auch in vielen Gärten hat das Alpenveilchen Einzug gehalten. Die Giftigkeit ist vielen Hobbygärtnern jedoch kaum bekannt.

Giftige PflanzenteileSymptome
Knolle
Stiele
Blätter
Blüten
Übelkeit Erbrechen Durchfall Fieber
Schweißausbrüche
Krämpfe
Atemlähmung
Blutdruckabfall
Schwindel

Die meisten Giftstoffe befinden sich in der Knolle. Bereits Verzehrmengen um acht Gramm gelten als tödlich. Giftigster Inhaltsstoff ist das den Stoffwechsel beeinflussende Cyclamin.

Oleander

Giftige Sommerblumen - Oleander
© Christian Müller – Fotolia.com

Der Oleander zählt in unseren Breiten zu den beliebtesten Blühstauden, ganz gleich, ob als Busch im Garten oder als Zierde im Kübel auf Balkon oder Terrasse. Die hübsche Blütenfülle mag über die Gefahr hinwegtäuschen, doch auch der Oleander ist zu den giftigen Sommerblumen zu zählen.

Giftige PflanzenteileSymptome
Stiele
Blätter
Blüten
Übelkeit
Kopfschmerzen
Krämpfe
Herzrhythmusstörungen
in hohen Dosen Herzstillstand

» Tipp: Die Pflanze schmeckt sehr bitter, was Kleinkinder und Haustiere in der Regel vom Verzehr abhält.

Der im Oleander enthaltene Giftstoff wird als Glykosid Oleandrin bezeichnet. Neben den beschriebenen Vergiftungserscheinungen können bei Hautkontakt auch Rötungen und Reizungen auftreten.

Eibe

Giftige Sommerpflanzen - Eibe
© 7monarda – Fotolia.com

Die Eibe ist sehr beliebt in unseren Gärten. Das immergrüne Gewächs stellt auch im Winter einen Farbtupfer im tristen Garten dar. Eiben können bis zu 15 Meter in die Höhe wachsen und damit einen guten Sichtschutz darstellen. Eine zusätzliche Zierde bieten die roten Früchte.

Giftige PflanzenteileSymptome
Nadeln
Samen
Übelkeit
Blässe
Mundtrockenheit
Bauchschmerzen
Rotfärbung der Lippen
Herz- Kreislaufstörungen

In den tiefdunklen, glänzenden Nadeln ist das Gift Taxin enthalten. Bei deren Verzehr können schwere Vergiftungserscheinungen auftreten, welche die Leber und die Nieren schädigen und im Extremfall auch tödlich sein können. Für Kleinkinder erscheinen die roten Beeren besonders anziehend. Diese sind im Vergleich zu den Nadeln nur schwach giftig. Kinder sollten jedoch von den Gewächsen in jedem Fall ferngehalten werden.

Buchsbaum

Giftige Sommerblumen - Buchsbaum
© Stefan Körber – Fotolia.com

Buchsbäume sind in vielen Gärten zu finden. Sie dienen als Beetumrandung oder werden zu Kugeln, Pyramiden oder anderen Figuren geformt. Auch auf Terrassen und in Eingangsbereichen ist der Buchsbaum ein häufiger Gast. Das die immergrüne Pflanze auch Giftstoffe enthält, ist ebenfalls nicht jedem bekannt.

Giftige PflanzenteileSymptome
Rinde
Blätter
Blüten
Stängel
Übelkeit Erbrechen
Durchfall
Zittern
Krämpfe
Blutdruckabfall
Kreislaufkollaps

Im Buchbaum können bis zu 70 verschiedene Gifte nachgewiesen werden. Buxin gilt dabei als Hauptwirkstoff. Erwachsene sind weniger gefährdet, denn die aufgenommene Menge an Giftstoffen ist immer auch im Verhältnis zu Körpergröße und Gewicht zu betrachten. Kleintiere und Kinder sind besonders gefährdet.

Weitere giftige Pflanzen:

Stark giftige Pflanzen

Engelstrompete

Giftige Sommerblumen - Engelstrompete
© tunedin – Fotolia.com

Die Engelstrompete ist eine aparte Kübelpflanze, die uns besonders mit ihren auffälligen Duftblüten anspricht. Allerdings kann bereits der Duft der Engelstrompete Vergiftungserscheinungen und unangenehme Reaktionen auslösen.

Giftige PflanzenteileSymptome
Blätter
Blüten
Stängel
Übelkeit Erbrechen
Unruhe
Fieber
Sehstörungen
Krämpfe
Pulsbeschleunigung

Einige Stunden nach der Einnahme werden Halluzinationen beobachtet. Bereits ab einer Menge von 0,3 Gramm sind die Pflanzen giftig. In schweren Fällen kann ein Atemstillstand eintreten.

Herbstzeitlose

Giftige Sommerblumen - Herbstzeitlose
© eucalyptusrosemary – Fotolia.com

Am Ende des Gartenjahres sorgt die Herbstzeitlose im Beet für einen letzten Farbtupfer. Daher ist die Blühpflanze in unseren Gärten häufig anzutreffen. Die hübschen, violetten Blüten sollten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um eine Giftpflanze handelt.

Giftige PflanzenteileSymptome
Knolle
Samen
Blätter
Blüten
Stängel
Übelkeit
Erbrechen
Durchfall
Blutungen
Tod durch Atemlähmung

Die meisten Giftstoffe konzentrieren sich in den Knollen und in den Samen. Der Hauptgiftstoff Colchicin ähnelt Arsen. Es sind noch 20 weitere Alkaloide enthalten.

Achtung: Die Blätter der Herbstzeitlosen können leicht mit Bärlauch verwechselt werden. Hier besteht Lebensgefahr!

Alle Pflanzenteile sind für Menschen und Tiere extrem giftig. Nach dem Verzehr kommt es zu den genannten Vergiftungserscheinungen. Etwa zwei Tag nach dem Verzehr tritt der Tod durch Atemlähmung ein.

Christrose

Giftige Sommerblumen - Christrose
© Manfred – Fotolia.com

Jeder Hobbygärtner möchte seinen Garten möglichst das ganze Jahr hindurch grünen und blühen sehen. Für einen Hingucker im winterlichen Garten kann die Christrose sorgen. Die Blüten zeigen sich zwischen Dezember und März. Die Christrose ist nicht nur eine hübsche Pflanze, sondern auch ein Vertreter der Gattung Helleborus. Angehörige dieser Pflanzenfamilie sind stark giftig.

Giftige PflanzenteileSymptome
Wurzel
Samen
Blätter
Blüten
Stängel
Übelkeit Erbrechen
Durchfall
Schwindel
Entzündungen im Mundraum
Herzrhythmusstörungen
Kreislaufkollaps

Hauptsächlich vertreten ist das Herzgift Saponin. Der Giftstoff Helleborin ist vermehrt im Wurzelstock zu finden. Beim Verzehr der Samenkapseln kann es zu schweren Vergiftungserscheinungen kommen. Hoch dosiert ist das Gift der Christrose tödlich. Der Tod tritt durch Atemlähmung ein.

Seidelbast

Giftige Sommerblumen - Seidelbast
© carinthian – Fotolia.com

Die kleinen roten Blüten des Seidelbast wecken im Spätwinter die Lust auf den Frühling. Daher wächst der Seidelbast nicht nur auf Wäldern und Wiesen, sondern vermehrt auch in den heimischen Gärten. Der Seidelbast kann etwa 1,5 Meter hoch wachsen und bildet im Spätsommer einförmige, rote Früchte aus.

Giftige PflanzenteileSymptome
Wurzel
Blätter
Blüten
Stängel
Samen
Übelkeit Erbrechen
Entzündungen und Schwellungen im Mundraum
Durstgefühl
Schluckbeschwerden
Herzrhythmusstörungen
Kreislaufkollaps

Die Vergiftungserscheinungen treten bereits wenige Minuten nach dem Verzehr auf. Werden die Samen zerbissen und verzehrt, kommt es zu einem Brennen und Blasenbildung im Mundraum. Auch äußerlich können die freigesetzten Giftstoffe zu Hautschwellungen , Juckreiz und Blasenbildung führen.

Weitere stark giftige Sommerblumen:

  • Wunderbaum
  • Lebensbaum
  • Goldregen
  • Aronstaab
  • Fingerhut

Giftige Balkonblumen – Die unterschätzte Gefahr

Männertreu

Giftige Sommerblumen - Männertreu
© Harald Biebel – Fotolia.com

Wer sich eine üppige Blütenpracht im Blumenkasten wünscht, der greift vermehrt zum Männertreu. Die blauen Blüten erfreuen das Auge vom Frühsommer bis in den Herbst hinein.

Dennoch sind alle Pflanzeneile giftig. Enthalten sind mehrere Alkaloide. Kleinkinder und Haustiere sollten von der Pflanze fern gehalten werden.

» Tipp: Männertreu und andere Lobelien wirken in Blumenampeln besonders dekorativ und sind dort zudem vollkommen sicher untergebracht.

Kugelprimel

Giftige Sommerblumen - Kugelprimel
© Petra Fischer – Fotolia.com

Die Kugelprimel bildet keine Ausnahme. Giftige Substanzen sind in allen Primelarten enthalten. Primin ist ein starkes Kontaktallergen. Daher sollten beim Pflanzen und Pflegen der Primeln immer Handschuhe getragen werden.

Petunien

Giftige Sommerblumen - Petunien
© Julia Sedaeva – Fotolia.com

Petunien zählen zu den beliebtesten Pflanzen für Kübel und Balkonkasten. Der Farbenreichtum und die Blütenfülle mögen darüber hinwegtäuschen, aber Petunien sind Nachtschattengewächse und giftig. In den grünen Pflanzenteilen ist Solanin enthalten. Damit unterscheidet sich die Petunie nicht von der verwandten unreifen Tomate.

Hilfe, vergiftet – was ist zu tun?

Haben Menschen oder Haustiere giftige Sommerblumen verzehrt, ist beherztes und unverzügliches Handeln notwendig. Am besten ist der nächste Arzt aufzusuchen. Sind bereits deutliche Vergiftungserscheinungen eingetreten, rufen Sie den Notarzt. Betroffene sollten reichlich trinken, damit die Giftstoffe im Körper verdünnt werden. Die Einnahme von Aktivkohle bewirkt ein Aufsaugen der giftigen Stoffe. Halten Sie die Pflanze oder Teile der Pflanze bereit, wenn die Helfer eintreffen.

Die Kenntnis über die Giftpflanzen in Ihrem Garten ist die beste Vorbeugung gegenüber Vergiftungen durch Pflanzen bei Mensch und Tier.

Bei der Gartenplanung sollte auf entsprechende Pflanzen verzichtet werden, wenn Kinder und Haustiere dort unbeschwert spielen und herumtollen sollen. Bedenken Sie, kleine Zwei- und Vierbeiner sind unberechenbar und Sie können Ihre Augen nicht überall gleichzeitig haben. Auch giftige Zimmerpflanzen sollten außer Reichweite von kleinen Kindern und Haustieren aufgestellt werden. Wie wäre es zum Beispiel mit Blumenampeln oder einem Blumenschmuck auf dem Wohnzimmerschrank. Gleiches gilt natürlich auch für Blumensträuße, denn diese verleiten oft noch mehr zum Anfassen und Erkunden als die Blumen im Gartenbeet.

Wie verbreitet sind Vergiftungen durch Sommerblumen?

Hier kann ein Stück weit Entwarnung gegeben werden, denn viele Pflanzen sind einfach nicht nach dem Geschmack von Kleinkindern oder Haustieren. Folglich werden nur sehr kleine Mengen verzehrt oder die Pflanze wird sofort wieder ausgespuckt. Die auftretenden Vergiftungserscheinungen sind entsprechend gering und meist kommt es lediglich zu Unwohlsein, Erbrechen oder Durchfall.

» Tipp: Nur etwa jede 70. Vergiftung durch Pflanzen geht mit schweren Vergiftungserscheinungen daher.

Wie giftig ist eine Pflanze?

Eine Einteilung haben wir bereits vorgenommen, jedoch lässt sich die Giftigkeit meist nicht eindeutig bestimmen. Wie giftig eine Pflanze letztlich wirklich ist, hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen:

  • Standort
  • Jahreszeit
  • Fruchtstand
  • Verzehrmenge
  • Pflanzenteil
  • Verzehrform
  • individuelle Anlagen (Allergien, Empfindlichkeiten)

Für Globetrotter – die giftigsten Pflanzen der Welt

Wunderbaum

  • Bereits die Einnahme von zwei bis vier Samen ist tödlich.
  • Die Einnahme führt zur Verklumpung der roten Blutkörperchen.
  • Es ist kein Gegengift bekannt.

Wasserschierling

  • Das Rhizom kann leicht mit den essbaren Pastinaken verwechselt werden.
  • Etwa 30% der Vergiftungen mit dem Wasserschierling enden mit dem Tod.
  • Es ist kein Gegengift bekannt.

Weißfrüchtiges Christophskraut

  • Die Pflanze ist in Nordamerika beheimatet.
  • Für Vögel sind die Beeren genießbar.
  • Beim Menschen führt der Verzehr zu Herzstillstand.

Paternostererbse

  • Die Paternostererbse ist eine Tropenpflanze.
  • Die Samen werden häufig als Halsketten getragen.
  • Der Verzehr führt zu Herz- und Nierenversagen und Atemlähmung.

Australische Brennnessel

  • Die Australische Brennnessel kommt in den Regenwäldern vor.
  • Die Pflanzen können bis zu zehn Meter hoch wachsen.
  • Der Hautkontakt führt zu Reizungen, Schwellungen und lang anhaltenden Schmerzen.

Eisenhut

  • Bei Berührungen mit der Pflanze kommt es zu Ausschlägen.
  • Der Verzehr löst Atemlähmungen und Herzstillstand aus.
  • Es sind keine Gegenmittel bekannt.

Runzeliger Wasserdost

  • Die Pflanze war einst in Amerika weit verbreitet.
  • Heute ist der Runezlige Wasserdost selten geworden.
  • Einst wurde das Gift über die Milch der Nutztiere vom Menschen aufgenommen.

Manchinelbaum

  • Die Bäume sondern eine Substanz ab, welche zu Blasenbildung auf der Haut führt.
  • Die Früchte ähneln den Äpfel. Der Verzehr ist tödlich.
  • Die Dämpfe des verbrannten Holzes können zu Erblindung führen.

Foto1: © smspsy - Fotolia.com, Foto2: © JRG - Fotolia.com, Foto3: © Leonid Andronov - Fotolia.com, Foto4: © Cynthia - Fotolia.com, Foto5: © Denis Kadatsky - Fotolia.com, Foto6: © Christian Müller - Fotolia.com, Foto7: © 7monarda - Fotolia.com, Foto8: © Stefan Körber - Fotolia.com, Foto9: © tunedin - Fotolia.com, Foto10: © eucalyptusrosemary - Fotolia.com, Foto11: © Manfred - Fotolia.com, Foto12: © carinthian - Fotolia.com, Foto13: © Harald Biebel - Fotolia.com, Foto14: © Petra Fischer - Fotolia.com, Foto15: © Julia Sedaeva - Fotolia.com

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