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Windschutz für die Terrasse – 5 stilvolle Varianten vorgestellt

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Eine frische Brise kann die Gemütlichkeit auf der Terrasse schnell zunichte machen. Ein ordentlicher Windschutz schafft hier Abhilfe. Dieser muss aber keinesfalls langweilig aussehen. Meine Top 5 Varianten hier einmal vorgestellt.

Windschutz für Terrassen
© Photographee.eu – Fotolia.com

Nach einem anstrengenden Arbeitstag gibt es nichts Schöneres als es sich auf der Terrasse gemütlich zu machen, einen Tee oder Kaffee zu trinken, die Zeitung zu lesen und neue Kraft zu tanken. Die innerliche Ruhe verschwindet aber schnell, wenn die ersten Tropfen fallen oder aber eine frische Brise aufzieht und dabei Tischdecke, Servietten & Zeitungsblätter durch die Gegend fliegen. Ehe man sich immer wieder aufrafft und alles vom Boden sammelt, verschwindet man ins Haus und kommt seinen alltäglichen Aufgaben im Haushalt nach. Die kleine Auszeit ist damit vergessen.

Wer aber trotz Wind noch auf der Terrasse sitzen möchte, der sollte über die Anschaffung eines Windschutzes nachdenken. Es bieten sich hier vielfältige Möglichkeiten und Materialien, die je nach Geschmack stilvoll auf der Terrasse integriert werden können.

Wer sich noch unsicher ist und keine Vorstellungen hat wie so ein Windschutz auf der Terrasse aussehen kann, für den habe ich hier einmal 5 verschiedene Lösungen zusammen getragen.

Meine Top 5 der Windschutz-Varianten für Terrassen

Grundsätzlich gilt, dass ein Windschutz eine Höhe von mindestens 1,80 m bis 2,00 Meter aufweisen muss, um einen optimalen Schutz vor Wind zu bieten.

1. Gabionen als Windschutz

Gabionen liegen weiterhin voll im Trend. Sie sind nicht nur äußerst dekorativ, sondern in ihrer Verwendung auch sehr vielseitig. So lässt sich aus Gabionen ein Hochbeet bauen oder aber auch eine Kräuterspirale errichten. Bekannt wurden die Gabionen aber eigentlich als Hangsicherung. Sie sehen – es gibt viele Möglichkeiten Gabionen zu verwenden. Der Vorteil ist, dass die Gabionen-Elemente, wenn sie gefüllt sind nicht nur vor den neugierigen Blicken der Nachbarn schützen, sondern auch ein geschütztes Plätzchen vor Wind bieten.

Der Handel bietet mittlerweile Gabionen in unterschiedlichen Ausführungen an, sodass Sie nicht auf Standardmaßen beschränkt sind. Wichtig ist nur, dass Sie die Mindesthöhe von 1,80m einhalten.

» Kleiner Tipp: Neben Steinen können Sie die Gitter auch mit Holz füllen oder Stein und Holz kombinieren. Das sieht schön aus und verschafft eine gemütliche Atmosphäre.

2. Seitenmarkisen als Windschutz

Viele kennen nur die Markisen, die von oben vor Sonne und eventuell leichtem Regen schützen. Es gibt aber auch Modelle, die seitlich angebracht werden und dementsprechend als Windschutz dienen. Markisen haben den Vorteil, dass sie sehr platzsparend sind. Wenn Sie den Windschutz benötigen, dann ziehen Sie ihn einfach heraus und wenn nicht, dann bleibt der Schutz im Gehäuse aufgerollt. Die Montage von Seiten-Markisen ist relativ einfach und benötigt kein großes handwerkliches Geschick.

Die Auswahl an Modellen mit 1,80 m Größe sind sehr umfangreich. So erhalten Sie klassische Modelle in schwarz, beige und antrazhit, aber mittlerweile auch farbenfrohe Seitenmarkisen in rot, gelb, grün und in gestreift. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei.

Der Nachteil an Markisen generell ist, dass das Gehäuse, in dem sich die Markise befindet fest an der Hauswand montiert werden muss.

3. Glas-Elemente als Windschutz

Immer beliebter wird der Windschutz aus Glas, weil die Aussicht dabei nicht komplett verhindert wird. Hier können Sie zwischen milchigem, durchsichtigen und getrübten Glas wählen. Eine Kombination aus zwei Varianten, wie beim Bild oben, sind besonders angesagt.

Es gibt aber noch einige andere Beispiele für Windschutz aus Glas, wobei Modelle mit farbigen Prints für das gewisse Etwas auf der Terrasse sorgen können.

» Mein Tipp: Wer noch kleine Kinder hat, sollte von durchsichtigem Glas lieber die Finger lassen. Wer hat schon Lust ständig die Scheiben zu putzen? Besser ist wirklich milchiges Glas.

4. Holz als Windschutz

Holz ist wohl das beliebteste Material, um im Garten und auf der Terrasse für Akzente zu sorgen. Es schafft eine stimmungsvolle Atmosphäre und ist relativ kostengünstig zu beschaffen.

Die wohl einfachste Lösung, um einen Windschutz aus Holz anzubringen, ist der Kauf eines Zaun-Elementes. Diese Zaun-Elemente gibt es in verschiedenen Standardgrößen in jedem Baumarkt. Achten Sie unbedingt auf eine feste Verankerung im Boden, sodass ein großer Sturm den Zaun nicht umkippen kann. Sehr schön eignen sich aber auch Blumenkästen mit Spalierwand, woran Pflanzen hochklettern können. Vor die Kletterpflanzen können Sie auch noch andere dekorative Pflanzen setzen.

Der Nachteil ist allerdings, dass das Holz in regelmäßigen Abständen gestrichen werden muss, dass es auch lange Zeit hält und gut aussieht.

Folgende Variante finde ich persönlich schöner. Außerdem entfällt hier die Arbeit mit dem Streichen.

Hier wurde Brennholz hoch gestapelt, damit der Wind nicht die Zeitung vom Tisch wehen kann. Sehr dekorativ ist hierbei natürlich der abgesägte Baumstamm.

5. Steinmauer als Windschutz

Windschutz auf der Terrasse - Steinmauer
© Iriana Shiyan – Fotolia.com

Mit etwas mehr Aufwand lassen sich auf der Terrasse aber auch stilvolle Steinmauern bauen. Sehr beliebt sind weiterhin die rustikalen Mauern im Ruinen-Stil, die nur teilweise errichtet werden. Aber auch hohe Mauern mit schmalen länglichen Steinen, wie im Bild oben, sehen wirklich attraktiv aus. Wichtig ist, dass es zum Gesamtbild des Gartens bzw. der Terrasse passt.

In die Mauern kann man beispielsweise auch kleine Fächer einarbeiten, in denen Deko oder Pflanzentöpfe ihren Platz finden. Lassen Sie Ihrer Kreativität einfach freien Lauf.


Foto1: © Photographee.eu - Fotolia.com, Foto2: © Iriana Shiyan - Fotolia.com

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