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Wissenswertes über Zinnien

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Zinnien kommen ursprünglich aus Südamerika. Aber auch in unseren Gärten machen sie eine gute Figur. Aber auch nur, wenn sie richtig gepflanzt und gepflegt werden.

Zinnien sind pflegeleicht
Zinnien sind pflegeleicht

Zinnien sind für den Sommergarten sehr beliebt, vor allem weil sie sehr pflegeleicht sind und eine lange Blütenpracht zeigen. Zudem lassen sie sich mit anderen Stauden und Gräsern kombinieren, um dem eigenen Garten das gewisse Extra zu verleihen. Das Besondere an den Zinnien ist vor allem auch die Farbenvielfalt. Sie blühen viele Sommerwochen lang und werden oft in Kombination mit dem Sonnenhut oder Dahlien angepflanzt. Doch auch in einem Topf bringen Sie einen farblichen Tupfer auf die eigene Terrasse.

Viele neue Sorten gezüchtet

Die Pflanzen werden seit dem 19. Jahrhundert in unseren Breiten angeboten und seither konnten viele neue Sorten gezüchtet werden, die auch neue Farben hervorgebracht haben. Eine Pflanze kann dabei 20 bis 100 Zentimeter hoch werden. Bis September können Sie die Zinnien noch blühend kaufen und einpflanzen. So bereichern die farbenprächtigen Blumen auch noch im Spätsommer die Blumenbeete.

Standort und Boden

Zinnien sind wärmeliebende Pflanzen und benötigen somit einen sonnigen und windgeschützten Standort. Eben so wie sie es aus ihrer warmen Heimat Südamerika kennen. Ihnen macht es also auch nichts aus, wenn die Temperaturen mal über 30 Grad steigen. Sie lassen dann nicht gleich die Köpfe hängen.

Der Boden sollte durchlässig sein. Er kann aber auch leicht lehmhaltig sein. Das macht den Zinnien nichts aus.

Tipp:
Reichern Sie den Boden vor dem Pflanzen am besten mit etwas Kompost an. So wachsen die Pflanzen dann viel kräftiger.

So pflanzen Sie Zinnien richtig

Aussaat:

Im Frühjahr stehen Zinnien als Saatgut zur Verfügung. Diese können Sie ab Mai in den Boden bringen. Die Temperaturen sollten auf jeden Fall nicht mehr unter 18 Grad Celsius fallen. Warten Sie mit der Aussaat deswegen am besten bis nach den Eisheiligen. Gehen Sie dann so vor:

Lockern Sie die Erde auf und arbeiten Sie etwas Kompost ein. Anschließend können Sie die Samen schon in einem Abstand von ca. 30 Zentimetern in die Erde einpflanzen. Danach leicht mit Erde bedecken und angießen.

Zinnienpflanzen ins Beet setzen:

Haben Sie Zinnienpflanzen gekauft, können Sie diese ab Mai ins Blumenbeet setzen. Dazu auch wieder den Boden lockern und mit Kompost anreichern. In der Zwischenzeit die Wurzelballen der Zinnien für circa 30 Minuten in einen Eimer mit Wasser stellen. Anschließend können Sie die Zinnien ins Beet setzen.

Tipp:
Möchten Sie die Zinnien in Pflanzgefäße setzen, müssen Sie darauf achten, dass diese ein Abflussloch besitzen, damit überschüssiges Gießwasser abfließen kann und sich keine Staunässe bildet.

So gedeihen Zinnien prächtig

Gießen:

Zinnien mögen es nicht, wenn ihr Wurzelballen austrocknet. Gießen Sie die Pflanzen deshalb regelmäßig. Aber nicht zu viel, denn ansonsten könnte Staunässe entstehen und das bekommt den Zinnien überhaupt nicht.

Gießen Sie am besten in den Morgen- oder Abendstunden. In den Mittagsstunden könnten nämlich auf den Blättern Wassertropfen verbleiben, die wiederum Hitzeschäden durch Verbrennungen hervorrufen können. Mehr dazu in unserem Beitrag Sonnenbrand bei Pflanzen vermeiden – 4 Tipps.

Pflanzen ausputzen:

Entfernen Sie verwelkte und verblühte Pflanzenteile rasch. So fördern Sie die Bildung zahlreicher neuer Blüten.

Überwinterung:

Zinnien sind einjährige Pflanzen, die die Kälte im Blumenbeet nicht überstehen. Gute Chancen bestehen aber bei Zinnien, die im Pflanzgefäß heranwachsen. Wenn Sie die Blumenkübel vor dem ersten Frost ins Haus holen und in einen hellen, frostfreien Raum stellen, könnten sie den Winter überstehen und nächsten Jahr wieder prächtig blühen. Gießen Sie in dieser Zeit nur wenig und gewöhnen Sie die Zinnien ab Mitte Mai wieder langsam an die wärmeren Temperaturen im Freien.


Foto1: © skeeze – pixabay

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