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Sonnenbrand bei Pflanzen vermeiden – 4 Tipps

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Auch Pflanzen können einen Sonnenbrand bekommen. Wie sich solch ein Sonnenbrand bei Pflanzen bemerkbar macht, und wie Sie diese davor schützen können, lesen Sie hier.

Auch Pflanzen können einen Sonnenbrand bekommen
Auch Pflanzen können einen Sonnenbrand bekommen

In der Regel ist es so, dass nicht alle Pflanzen einen Sonnenbrand bekommen können. Davon betroffen sind häufig eigentlich nur sehr sonnenempfindliche Pflanzen. Erleidet eine Pflanze einmal einen solchen Sonnenbrand, kann er ihr allerdings einen immensen Schaden zufügen, sie in manchen Fällen sogar komplett eingehen lassen.

Wir möchten Ihnen deshalb nützliche Tipps geben, damit Ihre Pflanzen keinen Sonnenbrand erleiden.

Pflanzen vor Sonnenbrand schützen – 4 Tipps

» Tipp 1 – Pflanzen an die Sonne gewöhnen:

Pflanzen an die Sonne gewöhnenPflanzen sollten Sie nach dem Verlassen ihres Winterquartiers, zumeist unmittelbar nach den Eisheiligen ab circa Mitte Mai, erst wieder langsam an die natürlichen Sonnenstrahlen gewöhnen. Dies ist möglich, in dem Sie ihnen in den ersten Tagen ein halbschattiges Plätzchen im Garten zuweisen.

Anschließend können Sie die Pflanzen am Morgen und am Abend in die Sonne stellen, wenn diese langsam an Kraft zulegt bzw. abnimmt. Und erst nach dieser Eingewöhnungsphase, die circa 2 bis 3 Wochen andauern sollte, dürfen Sie die Pflanzen dann ganztägig dem Sonnenlicht aussetzen. Und das natürlich nur, wenn sie die zugehörigen Temperaturen vertragen.

» Tipp 2 – Sonnenschutz:

Sonnenschutz PflanzenAlternativ können Sie Ihre Pflanzen selbstverständlich auch mit einem Sonnenschutz vor zu starker Sonnenstrahlung schützen. Hierfür geeignet ist z.B. ein flexibel verstellbares Sonnensegel oder ein transportabler Sonnenschirm. Für Kübelpflanzen auf Terrasse und Balkon ist natürlich eine Markise am besten.

Das Gleiche gilt auch für Beerenfrüchte: Während diese einerseits die Sonne so dringend für ihr Wachstum und ihren Geschmack benötigen, kann diese andererseits die Beerenhaut schädigen und zu Rissen führen, wodurch die Frucht vertrocknet. Des Öfteren tritt dieses Problem gerade bei Weintrauben auf, die einem langen Reifeprozess unterliegen, bei dem sie sogar ihr schützendes Laubkleid verlieren. Sobald sie ihre Blätter abwerfen, müssen Sie die Früchte an besonders heißen Herbsttagen also auch beispielsweise mit einem Sonnensegel vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Problematisch wird das Thema Sonnenschutz auch bei Rasenflächen. Und genau dort tritt das Problem Sonnenbrand sehr häufig auf und macht sich in Form von braunen Flecken bemerkbar. Abhilfe können Sie hier nur durch regelmäßiges Gießen in den Abendstunden schaffen. Oder aber Sie säen an den betroffenen Stellen frischen Rasensamen aus.

» Tipp 3 – Richtig bewässern:

Pflanzen bei Sonne bewässernWeiterhin sollten Sie Ihre Pflanzen bei starker Sonne niemals bewässern, da dadurch gerade die Blätter sehr schnell verbrennen können. Grund hierfür sind die Wassertropfen, die sich hauptsächlich auf rauen Blattoberflächen gut festhalten können und dabei wie eine Art Brennglas reagieren.

Wichtig:

Dies gilt selbstverständlich auch für Pflanzen in Gewächshäusern oder am Fensterbrett.

» Tipp 4 – Baumrinden schützen:

Baumrinden schützenAuch an Baumrinden besteht die Gefahr, dass durch große Hitzeeinwirkung Risse entstehen. Abhilfe können Sie aber schaffen, indem Sie die Baumstämme mit weißer Spezialfarbe einstreichen.

Vorteil:

Die weiße Farbe (bei Amazon erhältlich) reflektiert die Sonnenstrahlen und schützt die Baumrinde so optimal vor einem Sonnenbrand.


Foto1: © Sandra Knopp - Fotolia.com, Foto2: © Floydine - Fotolia.com, Foto3: © kreativtraum - Fotolia.com, Foto4: © Cpro - Fotolia.com, Foto5: © Konstiantyn - Fotolia.com

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