Aioli ist ein Klassiker und schmeckt zu fast jedem Gericht. Deshalb möchte ich Ihnen hier das Rezept für die Knoblauchcreme samt Zubereitung einmal genau erklären.

Spanier und Franzosen streiten sich bis heute darüber, wer nun eigentlich die Aioli erfunden hat. In Spanien und der französischen Provence zählt die Knoblauchsoße nämlich zu den Klassikern in der Küche.

Das Grundrezept besteht aus Öl, einer Prise Salz und Knoblauch. Neben diesem findet man aber noch zahlreiche Abwandlungen der Soße. Wenn Sie Knoblauch mögen, werden Sie diese Knoblauchcreme sicherlich in jeder Variante mögen.





Klassiker in der Küche des Mittelmeerraumes und beim Grillen

Man kann die Aioli auf vielfältige Art und Weise in der Küche einsetzen. Sie eignet sich z.B. als Dip zum Grillen oder beim Fondue. Sie können die Creme aber auch genauso gut zu jedem Fleisch reichen, auf Brot genießen oder Tomaten und andere Gemüsesorten damit verfeinern.

Das Tolle: Sie brauchen der klassischen Aioli keine Milch oder Eigelb als Emulgatoren hinzufügen, denn schon der Knoblauch allein hält die Creme schön geschmeidig und sorgt für die richtige Konsistenz. Verzichten Sie auf diese Zutaten, ist die Knoblauchcreme zudem nicht so leicht verderblich und somit länger haltbar.

Rezept für eine klassische Knoblauchcreme

Zugegeben, ein Kinderspiel ist die Zubereitung einer klassischen Aioli nicht. Verzichten Sie auf die Zugabe von Emulgatoren, kann auch viel eher etwas schief gehen. Es gehören also durchaus etwas Übung und Geduld dazu, bis eine Aioli so richtig gelingt. Deshalb sollten Sie die Knoblauchcreme nicht gerade zum ersten Mal ausprobieren, wenn Sie Gäste erwarten. Sie benötigen dazu:

❍ Knoblauchzehen:

Für die Herstellung der Aioli benötigen Sie zunächst 6 bis 12 Knoblauchzehen. Damit das Öl emulgieren kann, braucht es nämlich eine ganze Menge Knoblauch.

❍ Öl:

Zudem verwenden Sie am besten Olivenöl. So wird es auch in Spanien und Frankreich gehandhabt. Manchen mag die Aioli bei alleiniger Verwendung von Olivenöl vielleicht zu herb im Geschmack sein. In diesem Fall können Sie das Olivenöl auch mit Rapsöl, Distelöl oder Sonnenblumenöl ergänzen.

Öl benötigen Sie zwischen 50 und 150 ml. Die Menge hängt immer davon ab, wie frisch der Knoblauch ist.

❍ Salz:

Eine kleine Prise Salz rundet den Geschmack der Knoblauchcreme ab. Hier können Sie herkömmliches Speisesalz verwenden.

Anleitung zur Zubereitung der Aioli

➭ Schritt 1:

Als erstes die Knoblauchzehen schälen und dann in kleine Stücke zerteilen. Um sich viel Arbeit mit dem Mörser zu ersparen, sollten Sie den Knoblauch gleich mit einem Wiegemesser oder einem großen Messer ganz fein hacken.

➭ Schritt 2:

Jetzt den zerkleinerten Knoblauch in den Mörser geben und alles zu einem feinen Brei zerdrücken. Dazu erst die Stückchen zerstampfen, dann rühren und drücken und dann wieder stampfen. Der Brei muss schön weich sein und darf keine Stückchen mehr enthalten.

➭ Schritt 3:

Nun tropfenweise das Öl hinzugeben und es sorgfältig einrühren. Immer wenn das Öl nicht mehr zu sehen ist, können Sie weiteres Öl hinzufügen und einarbeiten. Sobald sich eine helle Emulsion gebildet hat, können Sie die Menge an Öl erhöhen. Allerdings muss immer alles gut eingearbeitet worden sein, bevor neues Öl dazu kommen.

Sobald von der Creme kein Öl mehr aufgenommen wird, ist es genug damit. Es sollte jetzt eine geschmeidige, noch sehr weiche Creme entstanden sein.

➭ Schritt 4:

Rühren Sie nun zügig weiter, reißen immer wieder Stellen in der Masse auf. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Aioli fertig ist. Jetzt können Sie noch etwas weiter rühren, um sie zu stabilisieren. Anschließend muss sie nur noch mit ein wenig Salz abgeschmeckt werden.

Hier noch ein weiteres Aioli-Rezept:

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Ringo von Gartentipps.com

Gründer und Chef-Redakteur von Gartentipps.com. Hat auf dem Dorf (bei Oma) zwischen Stachelbeeren, Kirschbaum und Hühnerhof seine Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckt.

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