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Brokkoli anpflanzen – Das müssen Sie bei Standortwahl, Aussaat und Pflege beachten

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Wer meint, dass es schwer ist Brokkoli im eigenen Garten anzubauen, der irrt sich. Das ist eigentlich ein wahres Kinderspiel. Sie müssen dabei auch gar nicht mal viel beachten.

Brokkoli ist leicht anzubauen
Brokkoli ist leicht anzubauen

Brokkoli, auch Spargelkohl genannt, ist ein aromatisches und sehr gesundes Kohlgemüse, das aus eigenem Anbau einfach immer noch am besten schmeckt. Warum versuchen Sie es also nicht mal und pflanzen Brokkoli im eigenen Garten an? Keine Angst, Brokkoli ist ganz anspruchslos und braucht nicht allzu viel Pflege. Wenn Sie den richtigen Standort auswählen, dann haben Sie schon die halbe Miete.

Standort und Boden für Brokkoli

Das Gemüse braucht einen windgeschützten und sonnigen Platz. Die Erde sollte lehmig, nährstoffreich und alkalisch sein. Mit Kompost und Kalk können Sie die Bodenqualität zusätzlich verbessern. Lockern Sie den Boden gut auf und mischen Sie eventuell etwas Gemüsedünger unter. Beachten Sie, dass im Beet vorher kein Kohl gewachsen sein darf. Damit vermeiden Sie, dass sich eventuelle Kohlschädlinge wie Weiße Fliegen auf dem Brokkoli ausbreiten.

So pflanzen Sie Brokkoli richtig an

❍ Brokkoli im Beet aussäen:

Wenn Sie den Brokkoli direkt ins Beet säen möchten, können Sie das ab Ende April machen. Die Samenkörnchen dazu in einem lockeren Abstand circa einen Zentimeter tief in die Erde drücken. Nach dem Aufgehen vereinzeln Sie die Jungpflanzen, sodass sich ein Abstand von etwa 40 Zentimeter ergibt.

❍ Brokkoli im Haus vorziehen:

Alternativ dazu können Sie die Pflanzen auch Anfang März im Haus vorziehen. Dafür brauchen Sie Brokkolisamen, Anzuchttöpfe und Anzuchterde. Der richtige Platz ist auf einer sonnigen Fensterbank, im Gewächshaus oder im Frühbeet. Halten Sie das Frühbeet überwiegend geschlossen und öffnen Sie es nur zum Lüften und Gießen hin und wieder. Die Anzuchterde mit den Samen müssen Sie außerdem immer leicht feucht halten. Nachdem die Pflanzen aufgegangen sind, vereinzeln Sie den jungen Brokkoli.

Tipp:
Robuste Brokkolipflanzen gibt es auch fertig vorgezogen im Handel, wenn Sie sich ein wenig Arbeit ersparen möchten.

Ab Mai, wenn die Brokkolisetzlinge ungefähr zehn Zentimeter hoch sind, dürfen sie ins Freiland. Achten Sie auf einen Pflanzabstand von 40 bis 50 Zentimeter, damit sich die Pflanzen gut ausbreiten können. Schützen Sie die jungen Pflanzen außerdem mit einem Gemüsenetz vor Schädlingen.

So pflegen Sie die Brokkolipflänzchen richtig

Brokkolipflanzen brauchen regelmäßig Feuchtigkeit, aber bitte nicht übergießen, denn der lehmhaltige Boden speichert das Wasser gut. Das Gute: ein stets feuchtes Substrat hält Erdflöhe ab. Damit der Wurzelbereich nicht austrocknet, decken Sie ihn am besten mit einer Mulchschicht ab.

Beobachten Sie das Wachstum: Wenn sich die Brokkolipflanzen gut entwickeln, enthält der Boden genug Nährstoffe. Andernfalls können Sie mit einem biologischen Flüssigdünger für Gemüse im Gießwasser nachhelfen.

Mehrmals pflanzen, öfter ernten

Ungefähr ab Mitte Juli können Sie den Brokkoli ernten. Entfernen Sie nur die mittlere, verdickte Knospe, dann wachsen die Seitentriebe gut weiter. Wenn Sie mehrmals Brokkoli pflanzen, gibt es bis zum Wintereinbruch eine reiche Ernte. Mehrjährige Sorten können Sie sogar stehen lassen, denn sie tragen etwa drei Jahre lang. Nach der Pflanzphase von drei Jahren sollten Sie die Gemüsesorte am gleichen Standort aber unbedingt wechseln!


Foto1: © yolfran - Fotolia.com

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