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Funkien – winterharte Pflanzen mit dekorativer Blüte!

Funkien sind recht robust. Dennoch sollten Sie einiges bei der Kultivierung der Hostie beachten, damit sie prächtig gedeiht.

Funkien
© Thomas / stock.adobe.com
Heutzutage werden im Fachhandel bis zu 40 verschiedene Sorten an Funkien angeboten, die sich vor allem in der Blattfärbung (grün, gelbgrün und weiß gestreift) sowie in der Blütenfarbe (überwiegend in weiß, violett, rosé) unterscheiden lassen.

Ihre exotische Optik macht sie dabei immer zu einem beliebten Anziehungspunkt im Schattenbeet, dem sie eine besondere Pracht verleihen. Und manche Funkienblüte betört ihren Betrachter sogar durch einen ganz bezaubernden Duft!

Funkien pflanzen

Die zwischen 20 und 80 cm hoch wachsende Hosta, wie die Funktie auch genannt wird, kann im Freiland sowie im Kübel eingepflanzt werden. Ihnen genügt dabei ein schattiges bis mäßig halbschattiges Plätzchen im möglichst nährstoffreichen, auch lehmigen Boden.

Tipp: Wenige Sorten vertragen sogar die Sonne ganz gut, wie z. B. August Moon oder Sum and Substance.

Die meisten Funkien-Stauden breiten sich im Laufe der Jahre recht üppig in alle Richtungen aus und können dann problemlos mit einem Spaten geteilt und an einem neuen Standort wieder eingepflanzt werden.

Schädlingsbekämpfung bei Funkien

Funkien Schädlingsbekämpfung
Einige Funkiensorten sind resistent gegen Schnecken – © U. Hardberck / stock.adobe.com
Schnecken zählen zu den wohl größten Feinden der Funkie. Zumal sie sich mit Vorliebe schon im Frühjahr an den frischen, grünen Blättern der Staude zu schaffen machen und diese oft ratzeputz abfressen. Weshalb es sich sicherlich lohnt, von Frühjahr bis in den Herbst immer wieder Schneckenkorn rund um die Funkien auszubringen.

Tipp: Inzwischen werden im Gartenfachhandel auch schon Schnecken resistente Sorten angeboten, wie z. B. Big Daddy, June oder Halcyon, etc.

Pflegetipps für Funkien

Aufgrund ihres großen Blattwerkes benötigen die Funkien besonders viel Wasser – auch die in Kübeln gepflanzten Stauden. Weswegen sie gerade an warmen Tagen sogar mehrmals gegossen werden müssen – Staunässe dabei unbedingt vermeiden! Und selbst an trocknen Wintertagen muss die Funkie mäßig mit Wasser versorgt werden.

Tipp: Rindenmulch schützt die Funkien vor Austrocknung – vor allem auch im Winter! Denn Funkien mögen durchweg einen feuchten Boden.

» Düngen

Weiterhin können Funkien ca. 2 x jährlich mit Kompost versorgt werden (im April und unmittelbar nach der Blüte bzw. im Herbst) – diesen rund um den Pflanzenstock einarbeiten. Bei Bedarf kann sogar vor der Blüte auch minimal Dünger verabreicht werden.

» Winterschutz

Funkien überwintern
Funkien im Kübel benötigen im Winter einen Schutz gegen die Kälte – © elenarostunova / stock.adobe.com
Als Winterschutz sollte der Funkie ihr dann schon welkes Blätterkleid nicht abgeschnitten werden, selbst wenn es sich unansehnlich braun verfärbt und leicht matschig wirkt. Auf diese Weise bleibt die Funkie winterhart und trotzt sogar Temperaturen von bis zu -20 °C nahezu problemlos.

Erst im zeitigen Frühjahr können die inzwischen meist verrotteten Blätter abgeschnitten werden, um den in der Regel recht späten Trieb der neuen Blätter dadurch zu unterstützen.

Tipp: Funkien, die in Kübeln gehalten werden, bedürfen hingegen eines zusätzlichen Winterschutzes, z. B. in Form eines Gartenvlies oder einer Ummantelung des Topfes mit Kokosmatten oder ähnlichem.

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