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Gartenspaten kaufen – Tipps für Modell- und Materialauswahl

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Leicht, aber dennoch robust sollte er sein, damit die Gartenarbeit einfach von der Hand geht: wer sich einen Gartenspaten kaufen möchte, sollte dabei auf einiges achten.

Stiel und Spatenblatt sollten verschraubt sein
Stiel und Spatenblatt sollten verschraubt sein

Harke, Heckenschere, Rasenmäher – das sind nur einige der vielen Geräte, die ein Gartenbesitzer unbedingt sein Eigen nennen sollte. Natürlich darf aber auch der Gartenspaten nicht fehlen, denn mit diesem Gerät können Sie Pflanzlöcher für Beeren, Obstbäume, Sträucher und dergleichen mehr problemlos aus nahezu jedem Erdreich ausheben. Also ein absolutes Must-Have für jeden Gartenbesitzer.

Inzwischen stehen Ihnen im Fachmarkt unzählige Spaten-Modelle zur Auswahl, die vom Billigspaten bis hin zum Edelstahl-Luxusmodell reichen. Doch schauen Sie nicht nur nach dem Aussehen! Was nützt Ihnen ein schicker Luxusspaten, wenn dieser unhandlich und schwer ist? Unsere Tipps sollen Ihnen zeigen, worauf Sie beim Kauf eines Gartenspatens am ehesten achten sollten.

Eines noch vorweg:

Einige finden sie sehr praktisch und greifen hier eher mal zu, aber ein Klappspaten eignet sich nur gut für den Transport, weniger für die alltägliche Gartenarbeit. Solch einen Spaten sollten Sie sich also nur zulegen, wenn Sie mit ihm nur kleinere Arbeiten verrichten möchten.

Tipps für Modell- und Materialauswahl

➤ Tipp 1 – Stielform auswählen:

Den Spatenstiel sollten Sie entweder mit dem gebräuchlichen T-Griff oder einem Knauf (je nach persönlich besserer Handhabung) auswählen. Beim T-Griff kann jedoch meist mehr Druck auf das Spatenblatt ausgeübt werden.

➤ Tipp 2 – Stielmaterial auswählen:

Der Stiel des Spatens wird überwiegend aus robustem Holz gefertigt, selten einmal aus Kunststoff. Metallstiele sind hingegen weitaus stabiler, jedoch vielmals auch viel schwerer. Zudem können Sie Holzstiele bei einem Bruch jederzeit kostengünstig austauschen.

➤ Tipp 3 – Kunststoffüberzug/Polsterung am Griff:

Ein Kunststoffüberzug am Griff ermöglicht einen besseren und vor allem auch bequemeren Halt. Teilweise werden die Griffe sogar mit angenehmer Polsterung angeboten. Halten Sie danach mal Ausschau.

➤ Tipp 4 – Spatenblattmaterial auswählen:

Spatenblätter aus Edelstahl sind teuer in der Anschaffung, dafür rosten sie jedoch nicht mehr. Wenn Sie sich für ein herkömmliches Metallblatt entscheiden und dieses nach dem Säubern nochmals mit Öl einreiben, ist es aber ebenfalls vor Korrosion geschützt.

Zusatztipp:

Den Spaten nach jedem Gebrauch sofort säubern, trocknen und an einem geschützten Lagerplatz (z.B. im Geräteraum) aufbewahren.

➤ Tipp 5 – Größe des Spatenblattes auswählen:

Die Größen-Differenzierung der Spatenblätter richtet sich nach der vor Ort vorherrschenden Bodenstärke. Je schwerer der zu bearbeitende Boden ist, desto kleiner sollte das Spatenblatt ausfallen. Sandig-lockere Böden hingegen lassen sich auch mit größeren Spatenblättern gut bearbeiten.

Die Spatenblattoberkante sollte zudem breit genug sein, damit Sie durch einen Fußtritt die Spatenkraft nochmals deutlich verstärken können.

➤ Tipp 6 – Verbindung zwischen Spatenblatt und Stil:

Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass Spatenblatt und Stiel mit einer Schraube verbunden sind. Der Stiel ist dadurch leichter austauschbar.


Foto1: © RioPatuca Images - Fotolia.com

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