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Gewürzrinde gießen und düngen – So machen Sie es richtig

Mit ihrem intensiven Duft ist die Gewürzrinde ein kleiner Star im Garten. Damit Ihnen der Duft lange erhalten bleibt, müssen Sie die Gewürzrinde regelmäßig gießen und düngen.

© chewintum - Fotolia.com / Die Gewürzrinde ist sehr durstig
© chewintum – Fotolia.com / Die Gewürzrinde ist sehr durstig

Die Gewürzrinde (Senna corymbosa) ist ein echter „Vieltrinker“ und kommt mit Trockenheit nicht gut zurecht. Auch der Nährstoffbedarf ist hoch und regelmäßiges Düngen während der Wachstumssaison unbedingt erforderlich. Sie dürfen die Pflanze also nicht sich selbst überlassen. Wenn Sie sich eine Gewürzrinde zulegen, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, dass sie einiges an Pflege benötigt. Neben gießen und düngen müssen Sie die Gewürzrinde auch regelmäßig schneiden und umtopfen.

So gießen Sie die Gewürzrinde richtig

Die Gewürzrinde hat einen hohen Wasserbedarf. Regelmäßiges Gießen ist die erste Pflicht eines Hobbygärtners, damit diese schöne Pflanze ihre volle Blütenpracht entfalten kann. Der Wurzelballen darf unter keinen Umständen austrocknen, denn die Gewürzrinde reagiert auf Wassermangel sehr schnell mit dem Verlust von Blättern. Außerdem bildet sie dann keine Blüten mehr aus.

An einem idealen vollsonnigen Standort können in den warmen Sommermonaten zwei Wassergaben pro Tag erforderlich sein, die Sie dann je einmal morgens und einmal abends verabreichen sollten. Sie schaden der Gewürzrinde nicht, wenn Sie tagsüber gießen, erhöhen aber Ihren Arbeitsaufwand. In der Wärme verdunstet schließlich ein großer Teil des Wassers aus dem Substrat, ohne in die Gewürzrinde zu gelangen. Sollte das Gießen am Mittag oder Nachmittag aus praktischen Gründen unumgänglich sein, geben Sie das Wasser auf jeden Fall direkt in den Kübel. Wassertropfen auf Blüten und Blättern wirken in der prallen Sonne wie Brenngläser und können tatsächlich zu Verbrennungen der Gewürzrinde führen.

Wichtig: Drainage anlegen und Staunässe vermeiden

Trotz des hohen Wasserbedarfs mag die Gewürzrinde keine Staunässe. Sie können sehr leicht erkennen, ob Sie es beim Gießen übertrieben haben, wenn das Wasser im Untertopf längere Zeit stehen bleibt. In diesem Fall sind das Substrat und der Wurzelballen noch hinreichend gesättigt und Sie können das Wasser wegschütten.

Eine Drainage aus grobem Material wie Kieseln, Bims oder Blähton im Kübel hilft Ihnen dabei, die Gewürzrinde vor Staunässe zu schützen. Das ist wichtig, denn Staunässe kann zu Wurzelfäule führen. Wasser, das bis zur Drainage gelangt, läuft ungehindert aus dem Abflussloch im Kübel und kann auch nicht mehr aufsteigen.

Gewürzrinde im Winter gießen

Der Wasserbedarf der Gewürzrinde ist im Winter deutlich herabgesetzt. Die Pflanze verliert dann typischerweise einen Teil ihrer Blätter. Je dunkler und kühler das Winterquartier Ihrer Gewürzrinde ist, desto ausgeprägter wird der Blattverlust sein. Dünger benötigt die Gewürzrinde während des Winters nicht.

So düngen Sie die Gewürzrinde richtig

Nicht nur der Wasser- sondern auch der Nährstoffbedarf der Gewürzrinde ist hoch. Wählen Sie als Substrat deshalb nährstoffreiche Kübelpflanzenerde und düngen Sie im Rhythmus von zwei Wochen mit Flüssigdünger. Während der Blütezeit können Sie den zeitlichen Abstand auch auf sieben bis zehn Tage verkürzen.

Foto1: © chewintum - Fotolia.com

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