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Gewürzrinde pflanzen – Wichtige Hinweise zu Standort, Substrat & Kübelgröße

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Die Gewürzrinde ist sowohl als Busch wie auch als Stämmchen erhältlich und äußerst pflegeleicht. Zudem lässt sie sich kinderleicht pflanzen.

Die Gewürzrinde braucht viel Platz im Kübel
Die Gewürzrinde braucht viel Platz im Kübel

Die Gewürzrinde oder Cassia ist mit ihren prachtvollen, gelben Blüten eine beliebte Kübelpflanze auf dem Balkon, der Terrasse und im Garten. Kein Wunder, denn an einem sonnigen und windgeschützten Standort entwickelt sie sich gut und verzaubert somit den Garten. Als Erde eignet sich gehaltvolle Kübelpflanzenerde, die mit Kies oder Lavagranulat gut durchlässig wird. Doch wie wird die Gewürzrinde nun richtig gepflanzt?

Der passende Kübel für die Gewürzrinde

Gewürzrinden wachsen schnell, deshalb muss der Kübel groß genug sein. Rund um den Wurzelballen sollte etwa eine handbreit Platz sein. Kübel aus Ton sind dabei bestens geeignet, denn sie speichern die Feuchtigkeit. So kann sich die Erde im Inneren nicht so schnell erhitzen und austrocknen. Vorsicht bei schwarzen oder dunklen Gefäßen aus Kunststoff oder Metall, denn solche Kübel können schnell überhitzen.

Legen Sie eine Drainageschicht an

Legen Sie am Topfboden eine dicke Drainageschicht aus Blähton oder Kies an. Ein wasserdurchlässiges Vlies schützt davor, dass sich die Erde mit dem Substrat vermischt. Bei Kübelpflanzen, die noch klein sind, funktioniert auch der Gärtnertrick: Setzen Sie die Pflanze ohne Drainage in den Topf und stellen Sie das Gefäß in einen größeren Kübel, der am Boden mit Kies oder Steinen ausgelegt ist.

Verwenden Sie als Substrat nährstoffreiche Kübelpflanzenerde oder humose Gartenerde, die Sie mit Kompost angereichert haben. Beide Erdmischungen müssen Sie dann noch mit Kies, Sand, Blähton oder Lavagranulat locker und durchlässig machen.

Gewürzrinde einsetzen

Die Pflanze können Sie entweder kaufen oder selbst vorziehen. Dafür ab Februar die Samen in Anzuchterde säen und das Substrat gut feucht halten. Nach dem Aufgehen und wenn sich die ersten Blättchen zeigen, die Pflanzen vereinzeln. Sobald die Pflänzchen kräftig genug sind (das ist ungefähr bei einer Höhe von 10 bis 15 Zentimeter der Fall) kommen sie in separate Töpfe. Nach dem letzten Frost darf die Cassia dann ins Freie. Gepflanzt wird sie dann so:

  1. Auf den Topfboden kommt erst die Drainage, dann eine handbreit Erde.
  2. Setzen Sie die Pflanze nun aufrecht und gerade ein und füllen Sie rundherum mit Erde auf.
  3. Jetzt gut angießen und an einen warmen, sonnigen und windgeschützten Platz stellen.

Junge Pflanzen brauchen reichlich Wasser. Ältere Gewürzrinden müssen Sie vor allem im Sommer, während der langen Austriebs- und Blühphase, regelmäßig gießen. Der Wurzelballen darf nie austrocknen. In den ersten Wochen nach dem Einsetzen reichen die Nährstoffe in der Erde noch aus. Später braucht die Gewürzrinde einmal pro Woche vier Wochen lang etwas Flüssigdünger in verdünnter Form.

Jedes Jahr ein neuer Topf?

Nach dem Winter wird es bei jüngeren Pflanzen Zeit für einen größeren Topf. Beim Umtopfen müssen Sie immer die gesamte Erde austauschen. Ältere Gewürzrinden, ab ungefähr drei oder vier Jahren, müssen nur etwa alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden. Wie genau Sie dabei vorgehen müssen, erfahren Sie hier.


Foto1: © pimonpim - Fotolia.com

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