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Hängebegonien – 5 Tipps für die Pflege

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Die Hängebegonie zählt, weil lange dauerhaft blühend, zu den beliebtesten Balkonpflanzen. Lesen Sie hier, wie Sie Ihre Hängebegonien am besten pflegen sollten.

Hängebegonien brauchen nicht viel Pflege
Hängebegonien brauchen nicht viel Pflege

Hängebegonien – 5 Tipps für die Pflege

Tipp 1 – Guten Platz finden
Als Ampelpflanze erobert die Hängebegonie jüngst immer mehr Balkondecken und Terrassendecken. Die pflegeleichte und in unzähligen Farben blühende Pflanze (2000 verschiedene Arten) verträgt dabei gut die Sonne, weshalb sie selbst auf Süd-Balkonen und Süd-West-Balkonen ihren Platz finden kann.

Tipp 2 – Hängebegonien gießen
Die fleischigen Blätter der Hängebegonien sind in der Lage, ausreichend Wasser für die Versorgung der Pflanze einzuspeichern. Deshalb wird eine Hängebegonie immer nur mäßig gegossen. Außer an sehr heißen Tagen, wo auch Hängebegonien ebenfalls mehr Wasser benötigen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Wasserzufuhr ohne ein direktes Benässen der Blüten und Blätter erfolgt – Es besteht sonst Schimmelpilzgefahr. Sie sollten auch strikt Staunässe im Pflanzgefäß vermeiden.

Tipp 3 – Einpflanzen
Wenn bereits im März erste Sonnenstrahlen die Fensterbänke erwärmen, sollten die Knollen der Hängebegonien in kleine Pflanztöpfchen (nährstoffreiche Anzuchterde verwenden) eingesetzt werden. Wenngleich sie dann erst mal auf den Fensterbänken verbleiben, weil sie der Frost im Freien stark schädigen könnte. Somit können am Wohnfenster erste Triebe aus der Knolle treiben, bis die Hängebegonien nach den Eisheiligen (ab ca. Mitte Mai) problemlos wieder ihren Platz auf dem Balkon einnehmen. Wobei auch Begonien rein für den Wohnbereich im Handel angeboten werden.

Tipp 4 – Düngen
Während des Austreibens sollten Sie die Pflänzchen nicht allzu nass halten, denn Hängebegonien lieben es nur mäßig feucht bis trocken. Darüber hinaus sollten Sie immer auf genügend Sonne achten und die Pflanzen vor allem im Frühjahr nochmals kräftig düngen.

Tipp 5 – Überwintern
Im Spätherbst, kurz vor dem ersten Frost, sollten Sie die meist noch blühenden Hängebegonien stark zurückschneiden. Anschließend können Sie die Knollen aus den Pflanzschalen ausgraben, leicht von der Erde säubern und in einer Papiertüte (Dunkelheit) überwintern lassen. Die Knollen müssen dabei stets trocken gelagert werden – z.B. in einem Kellerraum oder einer Garage.


Foto1: © M. Schuppich - Fotolia.com

1 KOMMENTAR

  1. hallo vom Niederrhein….meine ca.1.20 hohe Hängebegonie hat das Unwetter nicht gut überstanden und sieht jetzt wie im Spätherbst aus. Kann ich jetzt schon kürzen und sie trocken stellen- danke

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