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Forellenbegonie – Standort, Pflege und Vermehrung

Holen Sie sich mit der Forellenbegonie ein optisches Highlight ins Haus. Sie ist pflegeleicht, kaum anfällig für Krankheiten oder Schädlinge und lässt sich leicht vermehren.

Forellenbegonie
Forellenbegonien besitzen silbrig glänzende Punkte – © juliadresch / stock.adobe.com

Die Forellenbegonie wächst gern über sich hinaus und bringt es dabei nicht selten auf Wuchshöhen von bis zu einem Meter. Auch optisch kann die Grünpflanze von sich überzeugen. Die gepunkteten Blätter umgibt eine wachsartige Schicht. Bei Sonnenlicht entsteht so ein beeindruckender Glanz. Die Pflanze wächst üppig und erfreut den Zimmergärtner. Ein positiver Nebeneffekt: Die Blätter filtern Schadstoffe aus der Luft und sorgen für frischen Sauerstoff im Raum.

Herkunft

Die Heimat der exotischen Forellenbegonie sind die brasilianischen Regenwälder. Seinen Namen erhielt der wuchsfreudige Exot aufgrund seiner weißen Blattflecken, die bei Lichteinfall einen metallischen Glanz bekommen und mit dem Schuppenmuster von Forellen verglichen werden.

Die Begoniengewächse wurden erstmals von Guiseppe Raddi im Jahre 1820 beschrieben. Die Bezeichnung Polka-Dot-Begonie stammt aus dem Englischen und spielt ebenfalls auf die markanten Tupfen auf den Blättern an.

Kurzer Steckbrief zur Forellenbegonie

Forellenbegonie (Begonia maculata)
andere Namen: Polka-Dot-Begonie
Wuchsbreite: ca. 30 bis 50 cm
Wuchshöhe: ca. 80 bis 100 cm
Standort: sonnig
Boden: sandig bis lehmig und nährstoffreich
Besonderheiten: Sie besitzt silbrig-weiße Punkte auf der dunkelgrünen Blattoberseite. Daher auch der Name Polka-Dot-Begonie.

Standort

Für die exotische Zimmerpflanze sollten Sie ganzjährig einen warmen Standort reservieren. Dabei ist die direkte Sonneneinstrahlung möglichst zu vermeiden, denn in ihrer natürlichen Heimat wachsen die Pflanzen im Schatten der Bäume. Etwas Morgen- und Abendsonne wird geduldet, die pralle Mittagssonne wird jedoch nicht vertragen.

Selbst im Winter holt sich die Forellenbegonie ungern kalte Füße. Ein Standort im Wohnzimmer kann beibehalten werden. Temperaturen um 20 Grad sind ideal. Fällt das Thermometer unter 15 Grad, kann die Pflanze Schäden davontragen.

Tipp:
Stellen Sie sicher, dass eine hohe Luftfeuchtigkeit gegeben ist und sprühen Sie häufiger, allerdings nicht direkt auf die Blätter. Vermeiden Sie zudem einen Standort unmittelbar über der Heizung. Ebenso vertragen die Pflanzen keine Zugluft.

Substrat

Pflanzen Sie die Forellenbegonie in hochwertiges Substrat. Zimmerpflanzenerde eignet sich ebenso, wie Kräutererde. Ein humoses Substrat kommt den Bodenverhältnissen am natürlichen Standort der Pflanzen am nächsten.

Forellenbegonie richtig gießen

Die Bewässerung der Forellenbegonie erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Es wird regelmäßig gegossen. Allerdings darf der Boden nie so nass erscheinen, dass Staunässe entsteht. Ebenso ist zu vermeiden, dass der Boden komplett austrocknet. Lassen Sie die Erde oberflächlich abtrocknen, bis erneut bewässert wird.

Tipp:
Zwischen April und September sollten Sie alle zwei bis drei Tage gießen. Im Winter gießen Sie etwas weniger. Eine Ruhezeit während der kalten Jahreszeit kennt die Pflanze nicht.

Forellenbegonie richtig düngen

Während der Wachstumsphase benötigt die Pflanze eine konstante Nährstoffversorgung. Versorgen Sie die Forellenbegonie daher in den Sommermonaten alle zwei bis vier Wochen mit Flüssigdünger für Blühpflanzen, den Sie direkt ins Gießwasser geben können.

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Forellenbegonie schneiden

Polka-Dot-Begonie
Ein regelmäßiger Rückschnitt fördert einen buschigen Wuchs – © Юлия Киселева / stock.adobe.com

Die Pflanzen nehmen es Ihnen nicht übel, wenn Sie zur Schere greifen. Ein regelmäßiger Rückschnitt fördert sogar einen buschigen Wuchs. Entfernen Sie dabei lediglich die oberen Triebspitzen. Der Fachmann spricht vom Entspitzen der Blätter. Die Schere wird immer oberhalb der Stängelknoten angesetzt.

Forellenbegonie vermehren

Die Vermehrung kann über Kopfstecklinge erfolgen. Diese können Sie leicht durch den regelmäßigen Rückschnitt der Pflanzen gewinnen. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  1. Unterhalb des Blattknotens wird dazu eine etwa zehn Zentimeter lange Triebspitze entfernt.
  2. Die Stecklinge lassen sich dann in einem Wasserglas bewurzeln. Dieses sollte bei Zimmertemperatur aufgestellt werden.
  3. Haben sich ausreichend Wurzeln gebildet, können Sie den durch Kopfstecklinge gewonnenen Trieb eintopfen.

Krankheiten und Schädlinge an der Forellenbegonie erkennen

Bei optimalen Standortbedingungen und artgerechter Pflege erscheinen die Pflanzen gesund und kräftig und zeigen sich kaum anfällig gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Kontrollieren Sie die Pflanzen dennoch hin und wieder auf einen möglichen Schädlingsbefall. Denn nicht jeder Plagegeist ist auf den ersten Blick zu erkennen.

Die Kultivierung im Zimmer macht die Pflanzen z.B. anfällig für den Befall mit Roten Spinnmilben. Die Schädlinge treten vermehrt in den Wintermonaten auf und finden in der trockenen Heizungsluft ein bevorzugtes Klima. Sind die Pflanzen von Blattläusen betroffen, können Sie mit Florfliegen natürliche Feinde für deren Bekämpfung einsetzen.

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