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Kaki pflegen: Wichtige Pflegetipps für Kübel- und Freilandgewächse

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Der Kakibaum stammt zwar aus Ostasien, gedeiht aber auch in unseren Gärten sehr gut. Allerdings müssen Sie dem Bäumchen dafür schon ein wenig Pflege zukommen lassen.

© laplateresca - Fotolia.com / Der Kakibaum stammt aus Ostasien
© laplateresca – Fotolia.com / Der Kakibaum stammt aus Ostasien

Er gehört zu den Obstbaumgewächsen. Im Frühjahr blüht er üppig und zartgelb und im Sommer reifen die kleinen, harten Früchte. Kakifrüchte sind essbar, haben aber relativ wenig Geschmack. Veredelte Formen werden als Sharon-Früchte bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Kaki-Zuchtform aus Israel.

Kakibäume sind wegen ihrer schönen Blüten und dichten, dunkelgrünen Blätter beliebt. Kleinere Gewächse eignen sich auch problemlos für die Kübelhaltung. Ab einem Alter von drei Jahren kann der Kakibaum aber auch im Garten wachsen. Wenn Sie ihn im Kübel halten möchten, dann müssen Sie allerdings einige Regeln bei der Pflege beachten.

So pflegen Sie einen Kakibaum im Kübel richtig

Pflanzgefäß und Standort:

Der Kakibaum ist anspruchslos, wenn er an einem sonnigen Platz steht und einen lockeren, nährstoffreichen Boden hat. Wenn Sie einen Kakibaum im Kübel halten möchten, ist ein großes und standfestes Gefäß wichtig. Legen Sie eine gute Drainage aus Tonscherben, Kies oder Perlit an und sorgen Sie für ein Loch im Topfboden, damit überschüssiges Gieß- und Regenwasser ablaufen kann.

Eine durchlässige und humose Erde eignet sich ideal. Verwenden Sie eine Mischung aus lockerer Gartenerde und Kompost, angereichert mit Hornspänen. Setzen Sie den Baum ein und stellen Sie den Kübel an einen sonnigen und windgeschützten Platz. Hier eine Schritt für Schritt Anleitung, wie Sie einen Kakibaum richtig pflanzen.

Gießen und düngen:

Im Sommer braucht die Kübelpflanze reichlich Wasser. Einmal pro Monat – von April bis September – verträgt der Kakibaum einen organischen Dünger, zum Beispiel Guano. Der Baum wirft bereits ab dem Spätsommer seine Blätter ab, die Früchte reifen erst danach.

Überwinterung:

Junge Bäume sind nicht frostfest. Ab November sollten sie deshalb in ein kühles und helles Winterquartier umziehen. Im Winter brauchen Sie nur sehr selten gießen. Das Substrat sollte nicht vollständig austrocknen. Zu viel Wasser tut der Pflanze aber auch nicht gut.

So pflegen Sie einen Kakibaum im Garten richtig

Standort:

Im Freiland wächst der Kakibaum ordentlich, wenn Sie in einer Region mit mildem Klima wohnen oder zumindest einen geschützten Platz mit viel Sonne für den Baum haben. Optimal ist beispielsweise ein Standort an einer südlichen Hauswand.

Boden:

Mit zwei bis drei Jahren ist der Baum groß genug, dass er den ganzjährigen Freilandaufenthalt verkraftet. Boden und Pflege sind ähnlich wie bei der Kübelhaltung. Vor dem Pflanzen müssen Sie die Erde gründlich umgraben und Kompost einarbeiten. Im Topf und im Beet ist der junge Kakibaum dankbar für eine Stütze, denn so wächst er dann schön gerade. Dafür zusammen mit dem Baum einfach einen Holzpfahl setzen und das Obstbaumgewächs mit Bast festbinden.

Überwinterung:

Denken Sie ab dem Spätherbst an einen guten Winterschutz: Im Wurzelbereich sorgt z.B. eine dicke Schicht aus Reisig, Stroh oder Rindenmulch für Wärme. Packen Sie den Stamm zur Sicherheit in einer Lage Pflanzenvlies ein. So lange der Baum noch klein ist, sollten Sie auch die Krone schützen. Am besten mit einem Jutesack.


Foto1: © laplateresca - Fotolia.com

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