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Kakis ernten und lagern: So machen Sie es richtig

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Wer das erste Mal Kakis anbaut, wird sicherlich noch nicht alles über die Ernte wissen. Hierbei gibt es nämlich einiges zu beachten. Und auch bezüglich der Lagerung müssen Sie einiges wissen.

Kakis ernten und lagern
© elizaveta66 – Fotolia.com

Viele Namen für eine interessante Obstsorte: Kaki, Kakipflaume, Sharonfrucht und Persimone stammen alle aus der gleichen Gattung. Sharonfrüchte wachsen auf einer Veredelung des Kakibaums. Bei den anderen Begriffen handelt es sich um die Früchte, die der originale Baum hervorbringt. Das Tolle: Kakis können Sie sogar im eigenen Garten anbauen! Ab September bis zum ersten Frost können Sie dann köstliche Früchte ernten. Sie sind dann zwar oft noch hart und schmecken bitter, im Haus reifen sie aber nach bis sie weich werden und essbar sind. Unreife Kakis können an einem kühlen Ort mehrere Wochen bis zu etwa drei Monaten lagern.

Kakis aus dem eigenen Garten

Der Kakibaum sieht dekorativ aus und trägt im Spätherbst Früchte. Allerdings nicht sofort nach dem Pflanzen. Bis zur ersten Ernte können schon mal einige Jahre vergehen. Im Alter von drei bis vier Jahren können Sie den Kaki-Baum zunächst einmal in den Garten setzen, denn dann ist er nicht mehr so frostempfindlich. Zu diesem Zeitpunkt trägt er noch nicht viele Früchte. In den nächsten zwei bis drei Jahren wird die Ernte aber üppiger.

Der richtige Zeitpunkt für die Ernte

Im Spätsommer wirft der Baum alle Blätter ab. Erst dann beginnt allmählich die Ernte. Je nach Sorte ist das ab September der Fall. Für den Handel werden Kakis immer im unreifen Zustand gepflückt, denn dann lassen sie sich wesentlich besser transportieren. Wenn Sie einen Kakibaum im Garten haben, ist es günstig, wenn Sie die Früchte ebenfalls abnehmen, solange sie noch nicht weich sind. Der Grund: Bei reifen Kakis reißt der Stiel aus dem Fruchtfleisch aus, woraufhin die Früchte dann sehr schnell verderben. Wenn Sie nicht ganz sicher sind, schneiden Sie den Stiel mit einer Schere ab, damit die Frucht heile bleibt.

Kakifrüchte sind gelb-orange, orange oder orange-rot. Solange sie unreif sind, sehen sie frisch, knackig und appetitlich aus. Einfach hineinbeißen, wie Sie es bei einem reifen Apfel tun würden, ist allerdings nicht empfehlenswert. Das Fruchtfleisch ist noch sehr hart und schmeckt ziemlich bitter. Auf der Zunge hinterlässt es außerdem ein unangenehmes und pelziges Gefühl. Dafür ist der hohe Anteil an Gerbstoffen verantwortlich. Deshalb ist es wichtig, dass Sie die Früchte nachreifen lassen.

Kakis nachreifen lassen

Damit die Früchte wirklich genießbar und schmackhaft werden, müssen Sie die Kakis nachreifen lassen. Gut geeignet ist dafür ein kühler und leicht feuchter Ort. Wenn es schnell gehen soll, legen Sie zu den Kakis einfach ein oder zwei reife Äpfel. Die Äpfel strömen nämlich das Gas Ethylen aus, das die Kakifrüchte schneller reifen lässt. Wenn das Fruchtfleisch weich ist, sind die Gerb- und Bitterstoffe verschwunden. Die Schale bekommt Flecken und sieht nicht mehr besonders ansehnlich aus. Das spielt aber keine Rolle, denn das Innere ist sehr süß und saftig.

Sie können die Schale übrigens mitessen, denn in ihr stecken die meisten Nährstoffe. Das Fruchtfleisch lässt sich aber auch auslöffeln. Die Konsistenz ist für Kaki-Neulinge oftmals ungewöhnlich, denn man kann sie fast schon mit Wackelpudding vergleichen. Der Geschmack reifer Kakifrüchte überzeugt aber fast jeden.

Kakis lagern

Kakis sollten Sie grundsätzlich an einem sehr kühlen Platz lagern. Legen Sie die Früchte dazu einzeln mit dem Stielansatz nach oben. Anschließend ist es wichtig, dass Sie ab und zu den Zustand der Früchte kontrollieren, denn wenn die Reife erreicht ist, verderben Kakis sehr schnell.

Kakis lassen sich übrigens auch gut trocknen. Legen Sie die Früchte dazu einfach an einen warmen Ort. Sie schrumpfen dann ein und werden dunkler. Das Fruchtfleisch bleibt aber saftig.


Foto1: © elizaveta66 - Fotolia.com

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