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Kaki überwintern: Drei Methoden für einen effektiven Frostschutz vorgestellt

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Kakibäume kommen ursprünglich aus Asien. Da es dort im Winter meist nicht so kalt ist wie bei uns benötigen Kakibäume im Winter etwas Schutz.

© さだぼー - Fotolia.com / Kakibäume brauchen im Winter Schutz
© さだぼー – Fotolia.com / Kakibäume brauchen im Winter Schutz

Der Kakibaum (Diospyros kaki) ist in Deutschland nur eingeschränkt winterhart. Vor allem junge Bäume benötigen einen zuverlässigen Frostschutz. Die gute Nachricht: Ältere Exemplare kommen mit niedrigen Temperaturen deutlich besser zurecht. Wir möchten Ihnen nachfolgend einmal erklären, wie Sie Jungpflanzen, Kübelpflanzen und Freiland-Kakibäume gut über den Winter bringen.

So überwintern Sie Kakibäume richtig

Jungpflanzen im geschützten Raum überwintern:

Kultivieren Sie Ihren Kakibaum mindestens bis zum dritten Jahr im Kübel. Als Jungpflanzen ertragen Kakibäume keinen Frost und dürfen deshalb nicht draußen überwintern. Bringen Sie die Kübel in einen geschützten Raum, sobald die Temperaturen nachts den Gefrierpunkt erreichen. Kakibäume werfen im Winter das Laub ab und benötigen deshalb kaum Licht. Ein dunkler Standort im Keller oder in der Garage ist gut geeignet. Die Temperatur im Winterquartier sollte etwa 5 °C betragen.

Sobald im Frühjahr keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, bringen Sie die Bäumchen wieder auf die Terrasse oder in den Garten. Bei einem unerwarteten Kälteeinbruch müssen Sie schnell reagieren, um die Blätter und Knospen zu schützen. Dann ist noch einmal ein kurzfristiger Aufenthalt im Winterquartier nötig.

Kübelpflanzen im Garten überwintern:

Ab dem vierten Jahr ist es möglich, den Kakibaum als Kübelpflanze draußen zu überwintern. Wählen Sie einen geschützten Standort, zum Beispiel direkt an der Hauswand. Beheizte Gebäude geben im Winter ein wenig Wärme nach außen ab, sodass die Temperaturen unmittelbar vor oder hinter Ihrem Haus etwas höher liegen als in entfernteren Bereichen des Gartens.

Sobald der Wetterbericht den ersten Nachtfrost ankündigt, stellen Sie den Kübel auf eine mehrere Zentimeter starke Styroporplatte. Die Platte verhindert, dass Bodenfrost von unten in den Wurzelstock steigen kann. Umwickeln Sie zusätzlich den Stamm und die Äste des Baums mit Matten aus Naturfasern wie Kokos oder Jute.

Kaki im Freiland überwintern:

Wenn Sie in einer Region mit eher milden Wintern wohnen, ist es auch möglich, den Kakibaum auszupflanzen und im Freiland zu überwintern. Bedecken Sie die Baumscheibe im Spätherbst mit Rindenmulch und verteilen Sie darauf eine zweite Schicht aus Nadelholzreisig. Die Äste und den Stamm schützen Sie wie die Kübelpflanzen mit Fasermatten aus Jute oder Kokos.

Völlig risikolos ist das Auspflanzen des Kakibaums allerdings nirgends in Deutschland. Grundsätzlich gilt: Je älter die Bäume sind und je mehr Winter Sie bereits als Kübelpflanze im Garten überstanden haben, desto resistenter sind sie gegen Kälte.


Foto1: © さだぼー - Fotolia.com

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