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Kamelien pflegen – 7 wichtige Tipps

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Unter Hobbygärtnern ist besonders eine Pflanze sehr beliebt: die Kamelie. Kein Wunder, denn sie ist relativ pflegeleicht und besonders im Winter eine Augenweide.

Kamelien Pflege Tipps
Kamelien benötigen eine besondere Pflege

Kamelien verschönern gerade im Winter unsere Wohnung und auch den Wintergarten. Das klappt aber auch nur, wenn Sie Ihre Kamelien richtig pflegen. Sie verzaubern dann so ziemlich jeden Raum durch ihre herrlichen Farben. Mit dieser Blume können Sie sich schon mal einen Geschmack auf den Frühling ins Haus holen. Damit die Kamelien aber auch pünktlich im Winter ihre Knospen öffnen, sollten Sie ihnen die richtige Pflege zukommen lassen.

So pflegen Sie Kamelien richtig

❖ Tipp 1 – Standort:

Kamelien sollten Sie nicht ins Warme stellen. Sie mögen es kühl. Daher sollten Sie die Pflanze niemals über einer Heizung platzieren.

Außerdem mag es die Kamelie hell. Bekommt sie zu wenig Licht, bilden sich nur wenige Blütenknospen aus. Stellen Sie Ihre Kamelien deshalb immer an ein halbschattiges Plätzchen.

❖ Tipp 2 – Gießen:

Die Erde rund um die Kamelie sollte niemals austrocknen. Es darf aber auch keine Staunässe entstehen, denn das verträgt die Pflanze überhaupt nicht. Die Wurzeln sterben dann ab. Gießen Sie die Kamelie am besten einmal in der Woche kräftig. Ab Oktober sollten Sie dann weniger gießen. Am besten immer nur dann, wenn der Wurzelballen komplett trocken ist.

❖ Tipp 3 – Luftfeuchtigkeit:

Auch wenn Kamelien nicht allzu oft gegossen werden müssen, mögen sie dennoch eine hohe Luftfeuchtigkeit. In einem warmen Zimmer sollten Sie deswegen die Blätter immer mit etwas Wasser bestäuben.

❖ Tipp 4 – Umtopfen:

Kamelien sollten Sie einmal im Jahr umtopfen. Ideal ist für diese Pflanze eine Drainageschicht aus Kies, die am Boden des Blumentopfes dafür sorgt, dass keine Staunässe entsteht.

Wenn Sie Ihre Kamelien noch blütenreicher haben möchten, dann sollten Sie sie in Rhododendronerde einpflanzen und auch nicht vergessen sie zu düngen.

❖ Tipp 5 – Düngen:

Düngen Sie Ihre Kamelien ab Ende Mai. Am besten mit mineralischem Langzeitdünger für Rhododendren oder organischen Rhododendrondünger mit Guano. Nach der Düngung den Boden immer gut wässern und das Düngen im August wieder einstellen, denn dann ist die Knospenbildung abgeschlossen.

❖ Tipp 6 – Schneiden:

Egal, ob sie jüngere oder ältere Kamelien zuhause haben, es ist immer besser sie zu schneiden. Jüngere Gewächse schneidet man, damit sie sich besser verzweigen und buschiger werden. Ältere hingegen, um sie in Form zu halten. Schneiden Sie Ihre Kamelien also nach der Blüte (am besten Ende August) etwas zurück. Mehr darüber erfahren Sie hier.

Entfernen Sie zudem regelmäßig Verblühtes. Das fördert die Blütenbildung.

❖ Tipp 7 – Überwinterung:

Ältere Kamelien sind in der Regel bis zu -5 Grad Celsius winterhart. Umwickeln Sie den Blumenkübel mit Vlies und bedecken Sie den Boden mit einer dicken Mulchschicht, dann sogar bis zu -15 Grad Celsius. Allerdings muss die Pflanze dann an einem geschützten Standort stehen.

Möchten Sie Ihre Pflanzen lieber ins Haus holen, dann machen Sie das erst, wenn die Temperaturen auf -5 Grad Celsius gefallen sind. Die Pflanze braucht diesen Kältereiz damit sich die Knospen öffnen und die Blüte lange hält. Bringen Sie die Kamelien dann in einen Raum, in dem die Temperaturen nicht über 15 Grad Celsius liegen. Mehr zum Thema Kamelien überwintern erfahren Sie hier.


Foto1: © emer - Fotolia.com

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