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Kirschlorbeer düngen – So wird’s gemacht

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Der Kirschlorbeer ist für seine Wuchsfreude bekannt. Dennoch heißt das nicht, dass er nicht gedüngt werden muss. Ganz im Gegenteil. Mindestens einmal pro Jahr ist Pflicht.

Einmal pro Jahr düngen ist Pflicht
Einmal pro Jahr düngen ist Pflicht

Der Kirschlorbeer ist winterhart und behält auch in der kalten Jahreszeit sein Blattwerk. Damit er die hierfür notwendige Widerstandskraft besitzt und Sie mit seinem herrlichen Wuchs erfreut, ist es jedoch wichtig, dass Sie den Kirschlorbeer mit ausreichende Dünger versorgen.

Wer seinen Kirschlorbeer nicht düngt, der muss damit rechnen, dass die Blätter im Winter unter einem Nährstoffmangel leiden und braun werden. Lesetipp: Was tun, wenn der Kirschlorbeer braune Blätter bekommt.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Düngen?

Es ist ratsam den Kirschlorbeer im Frühjahr zu düngen, denn nach dem Winter benötigt die Pflanze viele Nährstoffe. Allerdings genügt ein einmaliges Düngen nur dann aus, wenn Sie dabei einen starken Langzeitdünger wie zum Beispiel Hornspäne oder Kompost verwenden. Andernfalls ist ein weiteres Düngen im Mai oder Juni ratsam.

Welcher Dünger ist empfehlenswert?

Für einen Kirschlorbeer bieten sich unterschiedliche Dünger an. Dazu gehören beispielsweise:

➤ Mist:

Ihren Kirschlorbeer können Sie prima mit Mist düngen. Empfehlenswert sind z.B. Kuh- und Pferdemist. Wichtig ist jedoch, dass Sie nur Mist verwenden, der bereits gut abgelagert ist. Alternativ dazu können Sie aber auch Kuhdung-Pellets ausbringen. Dabei handelt es sich um reinen, getrockneten Kuhmist, der in Pelletform gepresst wurde.

➤ Kompost:

Wer sich für Kompost als Düngemittel entscheidet, der kann getrost eine Schicht von mindestens einem Zentimeter auftragen und dann mit einer Harke leicht in den Boden einarbeiten. Wie der Mist, so sollte auch der Kompost gut ausgereift sein, denn sonst zieht er Stickstoff aus dem Erdboden.

➤ Hornspäne/Hornmehl:

Als Langzeitdünger haben sich bei der Pflanze auch Hornspäne und Hornmehl bewährt, wobei Hornmehl schneller abgebaut wird. Hornspäne halten durch die gröbere Konsistenz länger vor und sind deshalb immer die bessere Wahl.

➤ Blaukorn:

Blaukorn ist ein Volldünger, der die Hauptnährelemente wie Kalium, Stickstoff und Phosphor in einem ausreichenden Maße enthält. In flüssiger Form einfach mit Gießwasser vermischen und den Kirschlorbeer damit wässern. Das sorgt für eine Sofortaufnahme der Nährstoffe. In fester Form müssen Sie den Dünger hingegen richtig in den gelockerten Boden einarbeiten. Das sorgt dann für eine langsamere Auflösung und damit für eine längere Nährstoffgabe.

Wichtig:

Halten Sie sich immer an die Dosierungsangaben auf der Verpackung. Düngen Sie zu viel, könnte das der Pflanze einen erheblichen Schaden zufügen.

➤ Industrieller Fertigdünger:

Industriell hergestellter Fertigdünger enthält alle Nährstoffe, die der Kirschlorbeer für sein Wachstum benötigt. Wenn Sie solch einen Dünger benutzen, können Sie sicher gehen, dass Ihr Kirschlorbeer gut wächst und seine Blätter behält.


Foto1: © singkham - Fotolia.com

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