Ein naturbelassener Schwimmteich ist eine tolle Alternative zu einem herkömmlichen Swimmingpool. Hier erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie einen Schwimmteich anlegen.
🌿 Ein Schwimmteich im eigenen Garten ist ein kleiner Badesee mit klarem Wasser und Libellen am Ufer. Wer beim Schwimmteich anlegen Standort, Größe und Technik sorgfältig plant, kann viele Jahre naturnah baden – ohne Chlor und ohne aufwendige Poolpflege.
Inhalte
- 1 Schwimmteich im Garten anlegen
- 2 Schwimmteich bauen: Anleitung
- 2.1 Schritt 1: Den richtigen Standort finden
- 2.2 Schritt 2: Größe, Form & Zonierung planen
- 2.3 Schritt 3: Schwimmteich ausgraben
- 2.4 Schritt 4: Teichfolie verlegen
- 2.5 Schritt 5: Schwimmteich mit Technik vs. ohne Technik
- 2.6 Schritt 6: Substrat einbringen und Schwimmteich bepflanzen
- 2.7 Schritt 7: Schwimmteich befüllen
- 3 Schwimmteich anlegen: Kosten
- 4 Fazit: Schwimmteich anlegen
Schwimmteich im Garten anlegen
Ein Schwimmteich besteht immer aus einer Schwimmzone und einer Regenerationszone. Beide Bereiche sind durch zirkulierendes Wasser miteinander verbunden. In der Regenerationszone reinigen Wasserpflanzen und Milliarden von Kleinstlebewesen im Kiesbett das Wasser ganz ohne Chemie – bevor es zurück in die Schwimmzone fließt. Das Ergebnis ist dauerhaft klares Wasser, das sich anfühlt wie ein Bergsee.
Schwimmteich bauen: Anleitung
Der ideale Zeitpunkt um einen Schwimmteich zu bauen, ist das Frühjahr oder der Frühsommer (zwischen März und Juni). Der Boden ist weich und für Wasserpflanzen herrschen optimale Wachstumsbedingungen. Wer im Herbst baut, muss bis zum nächsten Sommer warten, bis der Teich richtig „läuft“.

Für die Bauzeit selbst sollte man mindestens 2–4 Wochen einplanen – bei Eigenleistung eher mehr. Aushub und Folienverlegung gehen mit professioneller Hilfe schnell. Was Zeit kostet, ist das sorgfältige Verlegen der Technik, das Einbringen des Substrats und die Bepflanzung.
Schritt 1: Den richtigen Standort finden
Sonne und Schatten
Haben Sie schon den perfekten Standort für Ihren Schwimmteich gefunden? 5 bis 6 Stunden direkte Sonne pro Tag sind ideal. Die Pflanzen in der Regenerationszone brauchen Licht, um Nährstoffe abzubauen.
Tipp: Zu viel Sonne treibt die Wassertemperatur über 23 °C, ab der sich Algen und pathogene Keime deutlich schneller vermehren. Ein Standort mit Morgensonne und etwas Schattenwurf am Nachmittag ist eine gute Wahl.
(Quelle: Leitwert der Deutschen Gesellschaft für naturnahe Badegewässer)
Bäume und Sträucher
Walnuss, Eiche und Nadelgehölze gehören nicht in die direkte Nachbarschaft des Teiches. Ihre Blätter und Nadeln setzen beim Verrotten Gerbstoffe frei, die das Wasser versauern – und sammeln sich als Schlamm auf dem Teichboden.
Faustregel: Keiner dieser Bäume sollte näher als 5 Meter am geplanten Ufer stehen.
Das Gelände auf Wasserzuflüsse prüfen
Möchten Sie den tiefsten Punkt Ihres Gartens für den Schwimmteichbau wählen? Klar, das klingt verlockend – aber Vorsicht: Bei Starkregen darf nicht zu viel Oberflächenwasser vom Rasen in den Teich gespült werden. Denn Düngerreste vom Rasen füttern Algen mit Nährstoffen und der Teich kann zusätzlich verschlammen. Dann entweder einen anderen Standort wählen oder den Teich mit einer kleinen Aufkantung aus dem Ablaufbereich heraushalten.
⚠️ Genehmigung prüfen
In vielen Bundesländern ist ein Schwimmteich ab einem Volumen von 100 m³ oder einer Tiefe von 1,50 m genehmigungspflichtig. Außerdem gilt die Verkehrssicherungspflicht: Das Grundstück muss so gesichert sein, dass Kinder nicht unbemerkt ans Wasser gelangen können.
Schritt 2: Größe, Form & Zonierung planen

Schwimmteich: Größe planen
Ein Schwimmteich sollte mindestens 40 m² Gesamtfläche haben – das entspricht etwa einem 8 × 5 m großen Rechteck. Regenerations- und Schwimmzone werden im Verhältnis 50/50 geplant, also je rund 20 m². Alles darunter ist für das biologische Gleichgewicht schwer zu halten.
Die Schwimmzone sollte mindestens 1,50 bis 2 Meter tief sein – das tiefe Wasser schichtet sich im Sommer nach unten, hält den Teich kühler und verhindert, dass beim Schwimmen Sediment aufgewirbelt wird.
Tipp: Wer einen modernen Biofilter einbaut, kann die Größe der Regenerationszone auf etwa 30–40 % reduzieren. Eine zu kleine Filterzone ist der häufigste Grund, warum das Wasser im Schwimmteich dauerhaft trüb bleibt.

Schwimmteich: Form
Geschwungene, organische Formen wirken naturnaher und fügen sich harmonisch in gewachsene Gärten ein. Bei der Folienverlegung entstehen weiche Bögen, die sich gut anpassen lassen. Ein Nachteil: In Buchten bilden sich manchmal ruhige Wasserzonen, in denen sich Algen eher ansiedeln als in gut durchströmten Bereichen.
Rechteckige Formen bieten einen klaren Vorteil fürs Schwimmen.Allerdings entstehen an den scharfen Ecken Stellen, an denen die Folie gefaltet werden muss, und das erfordert Sorgfalt beim Verlegen.
Tipp: Schwimmteich mit Zwei-Kammer-System
Wer Schwimm- und Pflanzenbereich klar trennen möchte, baut eine Mauer, die knapp unter der Wasseroberfläche endet. Das Wasser zirkuliert darüber hinweg, Kies und Wurzeln bleiben, wo sie hingehören.
Einstieg planen
Wie man in den Schwimmteich gelangt, muss schon bei der Planung feststehen. Vier Varianten haben sich bewährt:
- Eine flache Uferböschung zum Hineinwaten,
- Natursteinstufen die direkt in den Teich führen,
- ein Holzsteg mit Einstiegsleiter oder
- eine fest eingebaute Edelstahlleiter.
Die Böschung ist die naturnaheste Lösung, braucht aber mehr Platz – die Leiter die kompakteste, wirkt aber poolartig.
Schritt 3: Schwimmteich ausgraben
Ein Schwimmteich wird nicht einfach als tiefes Loch gegraben, sondern terrassenförmig in abgestuften Ebenen mit einem Bagger ausgehoben.

Umrisse abstecken
Die geplante Form des Teiches mit Markierungsspray oder einer Schnur auf dem Rasen abstecken. Dabei sofort die Lage der einzelnen Zonen markieren, und bitte nicht den Einstieg vergessen. Wo enden die flachen Uferbereiche und wo beginnt die Tiefzone? Das ist die Vorlage für den Baggerfahrer.
Schwimmteich ausheben
Der Bagger arbeitet sich anschließend von außen nach innen vor, Ebene für Ebene:
🌿 Sumpfzone: 0–20 cm
Klärpflanzen, Lebensraum für Amphibien und Insekten
💧 Flachwasserzone: 20–50 cm
Schilf, Rohrkolben, Sumpfstauden
🌊 Übergangszone: 50–150 cm
Seerosen, Unterwasserpflanzen
🏊 Schwimmzone: 150–200 cm
Badebereich, kühles Tiefenwasser
Wichtig dabei: Die Terrassenkanten müssen sauber und waagerecht abgesetzt sein. Sonst rutscht das Substrat später in die Tiefe. Nach dem Bagger unbedingt mit der Schaufel nacharbeiten und alle Kanten glätten.
Boden für die Folie vorbereiten
Alle Steine, Wurzeln und spitze Kanten werden jetzt restlos entfernt. Denn alles, was jetzt liegen bleibt, kann die Folie später beschädigen. Abschließend eine ca. 5–10 cm dicke Schicht feinen Spielsand aufbringen und gleichmäßig verteilen.
Kapillarsperre anlegen
Rund um den gesamten Teich einen schmalen Graben (ca. 20 cm tief, 15 cm breit) ausheben. Hier wird die Teichfolie später senkrecht nach oben geführt und endet oberhalb des Wasserspiegels.
Ohne diese Sperre saugt der umgebende Boden dauerhaft Wasser aus dem Teich, und Nährstoffe aus dem Garten gelangen in den Teich. Am Ende wird die Kapillarsperre mit einer Steinreihe oder einem Aluminiumprofil fixiert.
Tipp: Den Aushub sinnvoll verwenden
Das ausgegrabene Erdreich zu entsorgen, kann teuer werden. Es lässt sich aber auch gut verwenden, um hinter dem Teich einen kleinen Hügel als Sicht- oder Windschutz aufzuschütten, oder ein Hügelbeet anzulegen.
Schritt 4: Teichfolie verlegen
Die Teichfolie trägt den gesamten Teich. Ein Leck nach drei oder fünf Jahren zu finden, ist aufwendig und teuer. Im schlimmsten Fall muss der Teich teilweise neu gebaut werden. Es lohnt sich also, hier von Anfang an sorgfältig zu arbeiten.

Schutzvlies auslegen
Der Sand aus dem Aushub bildet bereits die Ausgleichsschicht. Darüber kommt jetzt das Schutzvlies mit mindestens 500 g/m². Es schützt die Folie vor Steinen, die sich im Boden verschieben können, und hält Nagetiere davon ab, sich daran zu schaffen zu machen. Das Vlies großzügig zuschneiden, sodass es alle Böschungen vollständig bedeckt.
Folie verlegen – worauf es ankommt
Folie am besten bei warmem Wetter verlegen (über 15 °C). Dann wird sie weich und lässt sich viel leichter formen. An kalten Tagen ist das Material steif und reißt bei zu starkem Zug leichter ein.
Die Folie von der Mitte aus nach außen ausrollen und sanft in die Böschungen hineinlegen – nicht ziehen, sonst entstehen Spannungsrisse. An den Rändern mindestens 50 cm Überstand einplanen: Dieser wird später hochgezogen, in den Kapillargraben geführt und dort fixiert.
An den Ecken entstehen unvermeidlich Falten. Diese nicht einfach zusammendrücken, sondern sauber zu einer Seite hin einschlagen und flach anlegen – ähnlich wie beim Einpacken eines Geschenks. Falten im flachen Uferbereich sind unkritisch; im tiefen Badebereich sollten sie möglichst vermieden werden, da sich dort Schlamm festsetzt.
EPDM oder PVC – welche Folie ist besser?
EPDM-Kautschuk gilt als die langlebige Wahl: 30 bis 50 Jahre Haltbarkeit, sehr dehnbar (bis 300 %) und UV-beständig. Sie wird meist in einem Stück geliefert, was das Risiko undichter Nähte deutlich verringert.
PVC-Folie ist in der Anschaffung rund 30–40 % günstiger, verliert aber durch den natürlichen Weichmacherverlust mit der Zeit ihre Geschmeidigkeit und wird spröde. Für einen Teich, der Jahrzehnte halten soll, ist sie die 2. Wahl.
🔧 Schwimmteich anlegen mit Zwei-Kammer-System
Das Zwei-Kammer-System trennt Schwimmzone und Regenerationszone durch eine Mauer, die knapp unter der Wasseroberfläche endet. Der Vorteil: Wasser zirkuliert darüber hinweg und Kies, Wurzeln und Pflanzen bleiben auf ihrer Seite.
Schritt 5: Schwimmteich mit Technik vs. ohne Technik
Viele sind überzeugt, dass ein Schwimmteich ohne Technik auskommt – und ja, das ist möglich. Da im Schwimmteich jedoch wenig Bewegung herrscht, zirkuliert das Wasser kaum und kann die Regenerationszone schlechter zur Reinigung nutzen. Dabei kann ein wenig, aber nützliche Technik helfen. Diese kommt ins Spiel, nachdem die Folie verlegt ist – aber noch bevor Wasser eingefüllt wird, damit sich Leitungen und Geräte ohne nasse Füße sauber verlegen lassen.
Pumpe einbauen
Dank der Pumpe zirkuliert Wasser durch das gesamte System und gereinigtes Wasser aus der Regenerationszone kann mit dem Wasser aus der Schwimmzone ausgetauscht werden.
Sie kommt entweder als 12-Volt-Niederspannungspumpe direkt ins Wasser oder trocken aufgestellt in einen geschützten Schacht neben dem Teich. Der Schacht hat den Vorteil, dass die Pumpe im Winter einfach entnommen und eingelagert werden kann.
Tipp: Die Pumpe für den Schwimmteich muss das gesamte Wasservolumen täglich ein- bis zweimal umwälzen. Bei einem 40-m²-Teich mit 1,5 m Tiefe (ca. 30.000–35.000 Liter) braucht es mindestens 1.500–2.500 Liter pro Stunde. Die Pumpe muss für Dauerbetrieb ausgelegt sein und entweder als 12-Volt-Niederspannungspumpe oder als trocken aufgestellte 230-Volt-Pumpe im Schacht betrieben werden.
Skimmer einbauen
Der Skimmer saugt Laub, Pollen und Insekten von der Wasseroberfläche ab. Ohne ihn landet alles im Kiesbett und belastet die Regenerationszone unnötig. Er kommt an die Stirnseite der Schwimmzone, gegenüber der vorherrschenden Windrichtung, damit der Wind das Material direkt zu ihm treibt.
Dabei den Skimmer bündig mit dem späteren Wasserspiegel ausrichten und die Zuleitung zur Pumpe nur über speziell vorgesehene Foliendurchführungen führen – jede andere Methode ist eine potenzielle Schwachstelle.
Leitungen im Kiesbett verlegen
Alle Rohrleitungen – vom Skimmer zum Filter, vom Filter zurück zum Teich – jetzt im Kiesbett der Regenerationszone verlegen und mit Kies abdecken. Später ist das kaum noch möglich, ohne alles wieder aufzugraben. Gleichzeitig das Stromkabel über eine wasserdichte Kabeldurchführung nach außen führen und den Stromkreis über einen FI-Schutzschalter (RCD) absichern. Das ist Pflicht, keine Option.
Tipp: Wer einen Schwimmteich ohne Technik plant, bringt mit einem Bachlauf Bewegung ins Wasser.
Schritt 6: Substrat einbringen und Schwimmteich bepflanzen
Substrat einbringen
In die Regenerationszone kommt kein Gartenkompost und keine normale Erde. Beides enthält zu viele Nährstoffe und würde das Algenwachstum fördern. Stattdessen: gewaschener Quarzkies (Körnung 16/32) als Basisschicht, ca. 20–30 cm hoch. Wer möchte, mischt Zeolith-Substrat darunter – es bindet Phosphate und Ammonium in den ersten Jahren, bis die Pflanzen richtig eingewurzelt sind.

Bepflanzen in drei Zonen
Der beste Pflanzzeitpunkt ist April bis Juni. Die Bepflanzung folgt der Tiefe:
- Unterwasserpflanzen (Elodea, Hornblatt) in die Tief- und Übergangszone
- Sumpf- und Flachwasserpflanzen (Schwertlilie, Pfeilkraut, Zwergrohrkolben)
- Seerosen in 40–80 cm Tiefe.
Schritt 7: Schwimmteich befüllen
Das Befüllen eines Schwimmteiches dauert in der Regel mehrere Tage. Den Schlauch dabei nicht einfach auf den Kiesboden legen – besser auf eine flache Steinplatte richten, damit das Substrat nicht aufgewirbelt wird.
Sobald der Wasserspiegel den Skimmer erreicht, die Pumpe einschalten und prüfen, ob das Wasser sauber durch alle Leitungen fließt und keine sichtbaren Lecks vorhanden sind. Außerdem direkt den pH-Wert messen. Der optimale Wert liegt zwischen 7,0 und 8,5. Ein einfaches Testset aus dem Gartenmarkt (ca. 10–15 €) reicht dafür vollkommen aus.
In den ersten zwei bis sechs Wochen wird das Wasser grün oder trüb aussehen. Das ist vollkommen normal – die Bakterien auf der Folie und im Kiesbett brauchen Zeit, sich anzusiedeln. Sobald die Wasserpflanzen richtig anwachsen, nehmen sie den Algen die Nährstoffe weg, und das Wasser klärt sich von selbst.
⚠️ Keine Algenmittel verwenden
Algizide töten zwar Algen, doch die abgestorbene Biomasse gibt sofort Phosphate und Nitrate ans Wasser ab. Das Ergebnis ist eine noch stärkere Algenblüte kurz darauf. Wer eingreift, verlängert die Zeit, bis das Wasser wirklich klar wird. Geduld ist hier die einzig sinnvolle Strategie.
Schwimmteich richtig pflegen
Alle Jahresaufgaben ausführlich beschrieben – mit konkreten Zeitangaben und Tipps für hartnäckige Algenprobleme.
Schwimmteich anlegen: Kosten
Ein Schwimmteich ist keine günstige Anschaffung – aber mittelfristig oft deutlich sparsamer als ein herkömmlicher Pool, der jedes Jahr mehrere Hundert Euro an Chemikalien und Betriebskosten verursacht.
💸 Grobe Kostenschätzung für einen Schwimmteich mit 50 m²
- Aushub & Erdarbeiten: 2.000–5.000 €
- EPDM-Folie + Schutzvlies: 1.500–3.000 €
- Pumpe, Skimmer, Biofilter: 1.500–4.000 €
- Substrat & Filterkies (4–6 Tonnen): 400–900 €
- Wasserpflanzen: 300–800 €
- Randgestaltung & Einfassung: 500–3.000 €
- Selbst gebaut: ca. 6.000–16.000 €
- Mit Fachbetrieb: 15.000–40.000 €
Quelle: Erfahrungswerte aus Fachbetrieb-Angeboten und Teichbau-Fachforen (Stand 2024/2025).
Und aufgepasst, das Entsorgen vom Erdaushub kann ziemlich zu Buche schlagen.
Weiterhin gehören zur Ausstattung eines Schwimmteiches bei Wunsch auch ein Steg, eine Einstiegsleiter, ein Ufersitzplatz und dergleichen mehr. Bei allen Ausstattungsdetails sollten Sie dabei möglichst häufig auf Naturmaterialien zurückgreifen und Preise vergleichen.
Die laufenden Kosten für einen Schwimmteich liegen bei ca. 200–400 € pro Jahr – hauptsächlich Strom für die Pumpe und gelegentliches Nachfüllen von Wasser.
Tipp: Im Fachhandel werden inzwischen komplette Bausätze für die Errichtung eines Schwimmteiches angeboten, auf die ein eher unerfahrener Teich-Gärtner gut und gerne zurückgreifen kann.
Fazit: Schwimmteich anlegen
Wer einen Schwimmteich anlegen möchte, braucht eine sorgfältige Planung. Doch wer einmal Zeit investiert, hat später wenig Arbeit damit. Die wichtigsten Grundregeln sind dabei überschaubar: genug Platz für die Regenerationszone, das richtige Substrat und Geduld in den ersten Wochen, bis sich das biologische Gleichgewicht eingespielt hat.
Wer diese drei Dinge beherzigt, wird mit einem Schwimmteich belohnt, der sich von Jahr zu Jahr weiterentwickelt. Anders als ein herkömmlicher Pool braucht ein Schwimmteich weder Chlor noch teure Chemikalien, sondern nur ein funktionierendes Ökosystem – und das entsteht von selbst, wenn die Planung stimmt.







