Manchmal ist der Hieper auf etwas Salziges und Fettiges ziemlich groß. Am liebsten greifen die meisten dann zu einer Tüte Kartoffelchips. Mmmh, lecker, aber leider ziemlich ungesund. Gekaufte Chips sind voll von Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen und Farbstoffen. Wie es immer so ist.

Kartoffelchips ohne schlechtes Gewissen

Dabei können Sie die Kartoffelchips ohne schlechtes Gewissen schlemmen, wenn sie selbst gemacht sind. Zu aufwendig? Überhaupt nicht! Natürlich müssen Sie etwas mehr machen, als Tüte aufreißen und hereingreifen, aber schwer ist es dennoch nicht.

Wer schon öfter mit den selbst gemachten Kartoffelchips geliebäugelt hat, sollte jetzt nicht länger warten. Auf seinem YouTube Channel stellt Ich koche heute… eine ganz einfache Anleitung für köstliche Kartoffelchips vor, bei denen man am liebsten gleich zugreifen möchte.

Geschmacklich experimentieren

Je nach Geschmack können Sie bei den Gewürzen ein wenig experimentieren. Mögen Sie es gerne scharf, dann geben Sie etwas Chilipulver oder Cayennepfeffer hinzu, mögen Sie es lieber klassisch, dann ist Paprika und Salz die richtige Wahl. Auch Zwiebel- und Knoblauchpulver sind geeignete Gewürze für leckere Chips. Probieren Sie einfach ein wenig herum.

Welche Kartoffeln eignen sich zum Frittieren?

Für die Zubereitung von Kartoffelchips in der Fritteuse ist es wichtig, dass Sie die richtigen Kartoffeln auswählen, um nicht nur leckere, sondern auch sichere Chips zu genießen. Festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffelsorten eignen sich besonders gut, da sie weniger Stärke enthalten und eine schöne Textur ergeben. Beliebte Sorten wie ‚Annabelle‘ oder ‚Linda‘ sind hier eine gute Wahl.

Ebenso sollten Sie darauf achten, dass die Kartoffeln frisch und frei von grünen Stellen sind. Grüne Stellen enthalten Solanin, einen natürlichen Giftstoff, der in Kartoffeln vorkommen kann, besonders wenn sie Licht ausgesetzt waren. Solanin kann auch in Keimen enthalten sein, daher ist es ratsam, diese vor der Zubereitung gründlich zu entfernen.

Ein kleiner Hinweis am Rande: Legen Sie die Kartoffelscheiben vor dem Frittieren in Wasser ein, um überschüssige Stärke zu entfernen, kann auch helfen, dass die Chips beim Frittieren schön knusprig werden und sich weniger Acrylamid bildet, ein problematischer Stoff, der bei hohen Temperaturen entstehen kann.

Mein persönlicher Tipp:

Um dem fiesen Fett noch aus dem Wege zu gehen, können Sie die Chips auch im Backofen oder in der Mikrowelle herstellen.

» Zubereitung im Backofen

Heizen Sie den Backofen auf eine Temperatur von 220 Grad Celsius (Ober- und Unterhitze) vor. Streichen Sie währenddessen das Backblech mit Öl ein und verteilen Sie darauf die Kartoffelscheiben. Auch diese noch einmal mit Öl bestreichen und anschließend in den Backofen geben. Wenn die Chips knusprig braun sind, können Sie sie herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen. Anschließend nach Belieben würzen.

» Zubereitung in der Mikrowelle

Beim Zubereiten in der Mikrowelle verzichten Sie gänzlich auf Öl. Hier werden die Kartoffelscheiben auf Schaschlikspieße gesteckt und anschließend bei etwa 700 Watt für 10 Minuten in die Mikrowelle gegeben. Achten Sie darauf, dass die Kartoffelscheiben sich beim Aufstecken nicht berühren und stoppen Sie zwischenzeitlich die Mikrowelle, um ein Anbrennen der Chips zu vermeiden. Sind die Chips knusprig genug, dann einfach kurz abkühlen lassen, von dem Spieß abziehen und wieder nach Belieben mit Gewürzen verfeinern.

Guten Appetit und viel Spaß beim Knuspern!

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Ringo von Gartentipps.com

Gründer und Chef-Redakteur von Gartentipps.com. Hat auf dem Dorf (bei Oma) zwischen Stachelbeeren, Kirschbaum und Hühnerhof seine Leidenschaft fürs Gärtnern entdeckt.

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