Was halten Sie davon, eine Blumenwiese mal bewusst zu säen, um dem Garten ein etwas anderes Gesicht zu geben, vielleicht eines mit bäuerlichem Charme?
Eine wild blühende Wiese zieht viele nützliche Insekten an,die vor allem als Bestäuber in ihrem Garten eine wichtige Rolle spielen.
Blumenwiese anlegen – Welche Blumen eignen sich?

Um eine Blumenwiese anzulegen, bereiten Sie einfach beispielsweise ein Beet vor, das Sie extra dafür ausgesucht haben. Grundsätzlich ist es ratsam, dass Sie Wege in der Blumenwiese einplanen.
Das sieht nicht nur schön aus, Sie können so die Blumenwiese auch viel besser pflegen. Die Samenmischung gibt es im Baumarkt oder beim Gärtner. Das Blumenwiesen Saatgut ist bereits fertig und mit den gängigsten Blumensamen versehen.
✿ Klatschmohn, Margerite oder Kornblume dürfen nicht fehlen. ✿
Der Boden wird gelockert und leicht aufgeharkt. Danach werden die Blumenwiesensamen aufgestreut und leicht festgetreten. Fünf bis zehn Gramm Saatgut pro Quadratmeter reichen übrigens vollkommen aus.
Mit der Zeit verschwinden einige Sorten
Während der Wachstumsphase sollten Sie immer ausreichend gießen. Gesenst wird dann Ende Juli und im Herbst. Viele der Blumen säen sich immer wieder selbst aus.
Sie sollten es also vermeiden, mit dem Rasenmäher zu mähen. Im Laufe der Jahre verschwinden nach und nach schwächere Sorten, die Artenvielfalt nimmt also ab.
Das ist aber kein Problem, denn Sie können die Blumenwiese jederzeit wieder nachsäen, indem Sie die Sorten nachkaufen, die auf Ihrer Blumenwiese fehlen und die Sie eben gerne hätten.







2 Kommentare
Hallo, habe unter einer Zypressenhecke vor 6 Jahren Erdbeeren angepflanzt, so als Bodendecker. Sind sehr dicht gewachsen. Jetzt sind aber schon 3 der Scheinzypressen gelb geworden und wir mussten sie entfernen. Liegt es an dem dichten Erdbeerbewuchs? In dem abgestorbenen Stamm waren viele kleine Löcher, also Parasiten? Muss ich die Erdbeeeren nun entfernen, denn wir können deshalb auch nicht mehr das Laub der Zypressen und der Erdbeeren entsorgen.
Wäre dankbar über eine Antwort, Thujas stehen dort auch, die sind nicht befallen!
G. Bumiller
Hallo Herr Bumiller,
es ist wirklich schade, dass Sie schon einige Ihrer Scheinzypressen verloren haben. Der dichte Bewuchs der Erdbeeren allein ist vermutlich nicht der Hauptgrund, könnte aber indirekt dazu beigetragen haben. Erdbeeren als Bodendecker halten Feuchtigkeit länger im Boden, was Staunässe fördern kann. Ein Zustand, den Zypressen nicht gut vertragen. Gleichzeitig kann der dichte Wuchs die Belüftung des Bodens beeinträchtigen und damit Pilzkrankheiten oder Schädlinge begünstigen.
Die kleinen Löcher in den abgestorbenen Stämmen deuten tatsächlich auf einen Schädlingsbefall hin, vermutlich durch Borkenkäfer. Diese Schädlinge greifen oft geschwächte Pflanzen an, insbesondere wenn sie durch Staunässe, Nährstoffmangel oder unzureichende Bodenbelüftung gestresst sind.
Um Ihre übrigen Pflanzen zu schützen, empfehle ich, die Erdbeeren zu entfernen. Das erleichtert die Pflege des Bodens, verhindert überschüssige Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass Laub und anderes Material leichter entsorgt werden können. Außerdem wäre es gut, den Boden vorsichtig aufzulockern, um Staunässe zu vermeiden und die Wurzeln besser mit Sauerstoff zu versorgen. Düngen Sie die verbleibenden Zypressen mit einem speziellen Nadelbaumdünger, um sie zu stärken, und achten Sie auf eine gleichmäßige, aber nicht zu üppige Bewässerung.
Liebe Grüße Kathrin vom Gartentipps-Team