Die blaue Fächerblume ist ein echter Hingucker und dazu noch pflegeleicht. Wer sie deshalb selber gerne anpflanzen möchte, der erfährt hier, wie es geht.

Blaue Fächerblume
Die blaue Fächerblume besticht durch buschige und überhängende Blüten – © Elke Hötzel / stock.adobe.com

Die blaue Fächerblume trägt den lateinischen Namen Scaevola aemula und gehört zur Gattung der Goodeniengewächse. Bislang bekannt sind ca. 70 Arten. Es wird jedoch seitens Pflanzenexperten von bis zu 130 Arten ausgegangen.

Ihre Heimat sind Australien, Tasmanien, Polynesien und Ozeanien. In diesen Gegenden wächst die Pflanze ohne Zutun der Menschen, während die Zierpflanze bei uns für den Balkon oder Garten kultiviert werden muss.

Blaue Fächerblume (Scaevola aemula)
Wuchs: hängend, aufrecht, flachwüchsig
Wuchshöhe: 40 – 60 cm
Blütenfarbe: lila, blau, weiß, rosa
Blütezeit Mai – Oktober
Standort: sonnig bis halbschattig
Boden: sandig bis lehmig

Aussehen & Blütezeit

Die blaue Fächerblume besticht durch buschige und überhängende Blüten von 40 bis 50 Zentimetern. Sie ist ein Hingucker mit ihren lila bis blauen Blüten. Jedoch gibt es diese bienenfreundliche Pflanze auch mittlerweile in den Farben weiß und rosa. Ihre Blütezeit beginnt im Mai und geht bis kurz vor den Winter.

Welchen Standort bevorzugt die Blaue Fächerblume?

In unseren Breitengraden kann die Blaue Fächerblume an sonnigen Standorten abgebaut werden. Allerdings gedeiht sie auch im Schatten oder Halbschatten. Lediglich die Fülle der Blüten fallen geringer aus.

Sie braucht keine nährstoffreichen Böden und keine intensive Pflege. Die Pflanze gilt als sehr genügsam. Doch nicht nur für den Garten eignet sich die Blaue Fächerblume. Auch in Balkonkästen macht sie eine gute Figur.

Braucht die Blaue Fächerblume Dünger?

Die Pflanze braucht in einem nährstoffreichen Boden kaum Dünger. Lediglich vor der Blüte ist sie sehr dankbar für weitere Nährstoffe. Wird sie hingegen in Pflanzkübeln und Balkonkästen gehalten, so ist sie auf zusätzlichen Dünger immer angewiesen.

Für die gesamte Blühsaison der Pflanze benötigt sie auch Dünger, denn auch sehr nährstoffreiche Erde kann die Pflanze nicht ihre gesamte Blühsaison ausreichend versorgen. In der Wachstumsphase sollte ihr alle zwei Wochen etwas Dünger gegeben werden, um eine reiche Blütenfülle zu genießen. Ansonsten ist ein guter Langzeitdünger die richtige Wahl.

Benötigt die Blaue Fächerblume zusätzlich Wasser?

Scaevola aemula
Die blaue Fächerblume ist sehr pflegeleicht – © nagygabi1 / stock.adobe.com

Die Pflanze kann aufgrund ihres Ursprungsortes mit etwas Trockenheit umgehen. Jedoch ist sie auf regelmäßiges Gießen angewiesen. Staunässe sollte auf jeden Fall vermieden werden. Eine gute Drainage ist daher ratsam, wenn die Pflanze in Pflanzkübeln gehalten wird. Wenn das Gießen vergessen wird, kann sie damit umgehen.

Wie wird die Blaue Fächerblume vermehrt?

Die Blaue Fächerblume vermehrt sich durch die Aussaat selbst. Es ist jedoch für den Laien kaum möglich, die Pflanze zu vermehren. Ebenso findet sich im Handel kein Saatgut. Es ist auch für Experten nicht leicht, diese Pflanze zu vermehren, ohne dass Peitschentriebe gezogen werden.

Um die Pflanze so zu vermehren, dass sie buschig ist, braucht es nicht nur spezielle Techniken, sondern auch gewisse Substanzen. Daher ist es oftmals ratsam, junge Pflanzen im Fachhandel zu erwerben.

Wie kann die Blaue Fächerblume überwintern?

Die Blaue Fächerblume ist in ihren Ursprungsländern als mehrjähriger Strauch bekannt. Jedoch ist es in unseren Breitengerade zu kühl, als dass die Pflanze draußen überleben würde. Daher ist es ratsam, die Blaue Fächerblume im Inneren bei 10 bis 12 Grad Celsius zu überwintern. In dieser Zeit braucht sie keinen Dünger und muss nur selten gegossen werden. Jedoch sind auch dies keine optimalen Bedingungen und die Pflanze kann trotzdem sterben.

Gartentipp des Tages!

Mutter, Hundebesitzerin und leidenschaftliche Hobbygärtnerin. Schon als Kind habe ich gemeinsam mit meinen Eltern den heimischen Garten bewirtschaftet und mich für dessen Gestaltung interessiert. Jetzt besitze ich meinen eigenen Garten und zeige meiner Tochter, wie einfach es ist Obst, Gemüse und Blumen selbst zu züchten. Ein Garten bedeutet viel Arbeit - er belohnt uns dafür aber auch mit einer reichen Ernte, wunderschönen Blumen und dem tollen Gefühl aus eigener Kraft etwas geschaffen zu haben.

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