Gartengestaltung Gartenteich & Schwimmteich

Den Gartenteich kindersicher machen

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Ein Gartenteich ist eine schöne, aber für Kinder eine gefährliche Angelegenheit. Hier müssen Sie unbedingt nachrüsten bzw. schon bei der Teichplanung an die Sicherheit der Kleinen denken.

Teichgitter schützen z.B. vor dem Ertrinken
Teichgitter schützen z.B. vor dem Ertrinken

Immer wieder bietet sich das gleiche Schauspiel: man schaltet den Fernseher an oder schlägt die Zeitung auf und schon wird man mit der schrecklichen Nachricht konfrontiert – Kind im Gartenteich ertrunken! Wie schlimm das für die Familienangehörigen sein muss, mag man sich gar nicht vorstellen. Dabei hätten all diese tragischen Unfälle vermieden werden können. Es gibt schließlich genug Möglichkeiten, wie man einen Gartenteich kindersicher machen kann. Dazu gehören nicht nur die wachsamen Augen der Eltern. Es gibt noch weitaus mehr Möglichkeiten, die Ihrem Kind das Leben retten können.

Diese Sicherheitsmaßnahmen retten Leben

Möglichkeit 1 – Teich richtig planen:

Wenn Sie Ihren Gartenteich erst anlegen möchten, dann denken Sie schon bei der Planung an die Sicherheit Ihrer Kinder. Setzen Sie dabei am besten immer auf einen Teich mit einem flach abfallenden Ufer. Fällt Ihr Kind hinein, sinkt es nicht gleich in die Tiefe, sondern kann dann noch aufstehen und sich eventuell selbst retten. Der Rand sollte zudem am besten aus Natursteinen bestehen. Diese sind im Gegensatz zu Holz und Pflastersteinen bei Nässe nicht so rutschig. Weitere Tipps zum Thema Teichplanung finden Sie hier.

Möglichkeit 2 – Grundstück einzäunen:

Prinzipiell darf eines eigentlich auf gar keinen Fall fehlen: ein Gartenzaun. Sie sind schließlich auch in der Sicherungspflicht, wenn Sie selbst gar keine eigenen Kinder haben. Nämlich dann, wenn der Garten von anderen Kindern betreten werden kann. Ein einfaches Gartentor, das nicht abgeschlossen ist, ist für Kinder nicht unüberwindbar. Deswegen sollten Sie für eine ausreichend hohe Umzäunung Ihres Grundstücks sorgen und auch eine Gartentür wählen, die von Kindern nicht überwunden werden kann. Außerdem muss diese immer verschlossen sein.

Möglichkeit 3 – Gartenteich einzäunen:

Des Weiteren können Sie auch den Gartenteich an sich einzäunen. Das ist besonders dann empfehlenswert, wenn Sie selber kleine Kinder haben. Schließlich wollen diese auch mal im Garten spielen. Und so neugierig wie die lieben Kleinen sind, wollen sie dann natürlich auch den Gartenteich erkunden. Damit Sie hier nicht immer Angst um Ihre Kinder haben müssen und sie auch mal eine Minute aus den Augen lassen können, ist es am besten, wenn Sie den Gartenteich einzäunen. Sicherlich sieht das nicht so schön aus, aber es geht hier schließlich um die Sicherheit Ihrer Kinder.

Sie müssen auch nicht einmal großen Aufwand betreiben. Ein Steckzaun aus Metall, Kunststoff oder Holz reicht da vollkommen aus. Er benötigt auch nicht einmal ein Fundament. Er sollte aber mindestens ein Meter hoch sein, damit Kinder ihn nicht überklettern können. Wenn Sie den Zaun nicht sonderlich schön finden, dann begrünen Sie ihn doch einfach mit Kletterpflanzen oder Ziergräsern.

Möglichkeit 4 – Teichgitter/-netz einsetzen:

Es gibt im Handel auch spezielle Teichgitter zu kaufen, die direkt unter der Wasseroberfläche angebracht werden. Würde nun ein Kind in den Teich fallen, kann es nicht untergehen und die Gefahr ist gebannt. Informationen dazu und wie das Ganze aussieht, erhalten Sie z.B. unter www.teichgitter.de. Alternativ dazu können Sie auch auf Baustahlgitter zurückgreifen.

Es gibt im Handel aber auch so genannte Personenschutznetze für den Teich. Diese Teichabdecknetze sind stabil genug, um erwachsene Personen aufzufangen. Es kann viele Jahre über dem Teich verbringen, ohne dass es durch UV-Strahlen oder Wasser verrottet. Mehr über diese Netze erfahren Sie auf schutznetze24.de.

Möglichkeit 5 – Warnmelder benutzen:

Wer nur hin und wieder Besuch von kleinen Kindern hat, der möchte in der Regel keinen großen Aufwand betreiben, schließlich sind die Kinder ja nicht tagtäglich da. Für all diejenigen empfiehlt es sich auf einen Warnmelder zurückzugreifen. Dabei handelt es sich um zweiteiliges Alarmsystem, das aus einem Sender und einem Empfänger besteht. Der Sender schwimmt an der Wasseroberfläche während der Empfänger bei Ihnen in der Nähe steht. Sofern der Sender eine Bewegung an der Wasseroberfläche wahrnimmt, wird ein Signal zum Empfänger gesendet und der Alarm ausgelöst. Erhältlich ist so ein Warnmelder z.B. hier.


Foto1: © noitulos – pixabay

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