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Forsythie pflanzen und pflegen – So wird’s gemacht

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Was gibt es Schöneres als eine leuchtendgelbe Forsythie? Sie besitzen noch gar keine? Dann aber schnell. Wir zeigen wie Forsythien gepflanzt und gepflegt werden.

Forsythien blühen leuchtendgelb
Forsythien blühen leuchtendgelb

Die circa 3 Meter hochwachsenden Forsythien-Sträucher blühen als eine der ersten Pflanzen im Garten und das bereits schon ab März! Obendrein ist die Forsythie ausgesprochen robust und zugleich sehr pflegeleicht. Dies sind doch gleich mehrere Gründe, warum Sie sich dieses leuchtendgelb blühende Gehölz in Garten holen sollten. Wir erklären Ihnen auch, wie die Forsythie gepflanzt und gepflegt wird.

Forsythie pflanzen

Berücksichtigen sollten Sie beim Pflanzen lediglich, dass die Forsythie einen möglichst sonnigen Standort benötigt, wenngleich die Forsythien auch im Halbschatten gedeihen. Ist erst einmal der perfekte Standort gefunden, dann sollten Sie beim Einpflanzen wie folgt vorgehen:

  1. Pflanzloch gut bewässern
  2. Pflanzenballen in Pflanzloch einsetzen
  3. Pflanzloch mit Erde auffüllen
  4. Erde rundherum gut antreten

Tipp:

Schneiden Sie die Zweige der Forsythie am Barbaratag (4. Dezember) ab und stellen Sie diese in eine Vase. Die Zweige blühen dann circa zur Weihnachtszeit wunderbar auf!

Forsythie richtig pflegen

➤ Rückschnitt:

Forsythien benötigen zwar relativ wenig Pflege, aber ein regelmäßiger jährlicher Rückschnitt ist ein unbedingtes Muss (Lesetipp: Forsythie richtig schneiden – So geht’s!). Dieser Schnitt sollte dann immer unmittelbar nach der Blüte erfolgen. Grund hierfür ist, dass sich der Strauch im Laufe des Jahres schon auf die neue Blüte vorbereitet. Wenn Sie die Forsythie also zu spät zurückschneiden, müssen Sie auf eine volle Blüte im kommenden Frühjahr verzichten.

Haben Sie die Forsythie allerdings als blühende Hecke gepflanzt, ist der Rückschnitt erst ab Juli empfehlenswert, damit gerade Vögel ihre Brutzeit noch ungestört darin abwickeln können.

➤ Düngen:

Prinzipiell müssen Forsythien nicht gedüngt werden. Dafür benötigen sie allerdings einen nährstoffreichen Boden. Ist dieser nicht gegeben, sollten Sie den Boden einmal jährlich im Herbst mit frischen Humus auffüllen bzw. Kompost rund um die Pflanze einarbeiten.

➤ Gießen:

Bei lang anhaltenden Trockenperioden müssen Sie die Forsythien darüber hinaus auch mäßig gießen. Dabei sollten Sie Staunässe jedoch dringend vermeiden.

➤ Boden auflockern:

Verdichtet sich der Boden rund um die Pflanze zu stark, sollten Sie diesen ab und an mal mit einer Harke auflockern. Dies hat den Vorteil, dass Regenwasser wieder ungehindert abfließen kann.


Foto1: © Ingo Bartussek - Fotolia.com

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