Pflanzen Stauden & Ziergräser

Goldrand-Funkie – Pflanzen, pflegen und Tipps zu Krankheiten

723 views
0
Sag's weiter:

Sie suchen nach einem attraktiven Bodendecker? Wie wäre es denn zum Beispiel mit der Goldrand-Funkie? Sie ist ein wahrer Hingucker und dazu auch noch pflegeleicht.

Goldrand-Funkie
© awfoto – Fotolia.com

Die Goldrand-Funkie (Hosta x fortunei) gehört zu den Staudengewächsen aus der Gattung Funkie (Hosta) und stammt aus dem asiatischen Raum. Sie eignet sich als Beet- oder Kübelpflanze ebenso gut, wie für die Begrünung von Balkonen und Terrassen. Zu den charakteristischen Merkmalen der Goldrand-Funkie zählen ihre wunderschönen violetten Blütenstände sowie die großen herzförmigen Blätter.

Aussehen der Goldrand-Funkie

Goldrand-Funkien bilden fünf bis zehn Zentimeter lange glocken- oder rispenförmige Blütenstände in violetten Farbtönen aus. Die Blütezeit reicht, abhängig von der Sorte, von Juni bis August. Die Blätter sind meist ausgeprägt herzförmig, können aber bei einzelnen Sorten, wie der Goldrand-Funkie ‚Wolverine‘, auch eher schlank und schmal wirken.

Die grünen Blätter weisen oft gelbliche oder weiße Ränder auf, die zum optischen Reiz der Pflanzen entscheidend beitragen. Je höher der gelbe oder weißliche Blattanteil ist, desto besser kommen Goldrand-Funkien mit Sonneneinstrahlung zurecht. Vollsonnige Standorte sollten Sie aber grundsätzlich vermeiden.

Standort und Boden

Als ausdrücklich schattenliebende Pflanze leistet die Goldrand-Funkie einen wichtigen Beitrag zur Gartengestaltung. Beliebte Einsatzorte sind Gehölzränder, schattige Beete, Kübel auf Terrassen und Balkonen sowie Teichränder. An die Bodenqualität stellen die Pflanzen an all diesen Standorten jedoch recht hohe Ansprüche. Die Erde sollte frisch, gut wasserdurchlässig, humos und nährstoffreich sein. Saure Böden schaden Goldrand-Funkien keineswegs.

Wichtige Pflegehinweise

Goldrand-Funkie
© mica – Fotolia.com

Wasserbedarf:

Der Wasserbedarf der Goldrand-Funkien liegt im durchschnittlichen Bereich. Eine leichte Bodenfeuchte ist völlig ausreichend und sogar besser als zu viel Wasser. Einige Tage Trockenheit ertragen ausgewachsene Goldrand-Funkien zudem unbeschadet. Jungpflanzen sollten Sie allerdings kontinuierlich feucht halten, um ein ungehindertes Wachstum zu ermöglichen.

Düngung:

Goldrand-Funkien gehören zu den mehrjährigen und laubwerfenden Pflanzen, die im Frühjahr aus der Wurzel nahezu ihre gesamte Substanz neu bilden müssen. Während dieser Zeit ist der Energieaufwand deutlich höher als während der restlichen Zeit des Jahres. Durch die großzügige Beigabe von reifem Kompost lässt sich sicherstellen, dass die Goldrand-Funkie alle Nährstoffe erhält, die sie benötigt. Danach müssen die Pflanzen nicht mehr gedüngt werden.

Schädlinge:

Die häufigste Gefahr für Goldrand-Funkien geht von Schnecken aus. Das gilt insbesondere für dünnblättrige Sorten. Als Gegenmittel empfiehlt sich Schneckenkorn. Das gilt allerdings nur, wenn keine Hunde und Katzen im Garten leben, denn für die Haustiere ist Schneckenkorn ebenfalls giftig.

Eine gute Erfolgsquote im Kampf gegen die Schädlinge lässt sich auch mit Schneckenzäunen aus Metall erzielen. Die Mühe lohnt sich vor allem dann, wenn Sie ganze Beete einzäunen. Ansonsten hilft natürlich ein waches Auge. Schnecken, die beim Rundgang im Garten auffallen, sollten Sie immer gleich entfernen. Weitere hilfreiche Tipps gegen Schnecken ganz ohne Gift, finden es hier.


Foto1: © awfoto - Fotolia.com, Foto2: © mica - Fotolia.com

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here