Gartenpflege Pflanzen & Dünger

Hibiskus düngen – so geht ‘s

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Der Hibiskus braucht ausreichend Nähstoffe für seine Entwicklung. Hier finden Sie Hinweise zum Düngen für die Pflanze im Garten, Zimmer und in der Hecke.

Hibiskus düngen
© thayra83 – Fotolia.com
Dass sich der Hibiskus kräftig, gesund und blühfreudig entwickelt, daran ist jeden Gartenfreund und Blumenliebhaber gelegen. So nimmt unter den Pflegearbeiten die Düngung eine wichtige Rolle ein. Während der einzelne Hibiskus im Garten eher genügsam ist, so stellen Hibiskus-Hecken aber auch Zimmer- und Kübel-Hibiskus größere Ansprüche bei der Nährstoffversorgung.

Mangelerscheinungen können dazu führen, dass die Blätter des Blütenstrauches ihr sattes Grün verlieren und letztlich abfallen oder die Blütenknospen abwirft. Außerdem wird die Pflanze zunehmend von Schädlingen und Krankheiten befallen, wenn sie mangelhaft “ernährt” wird, deshlab folgen nun unsere Hinweise zum Düngen des Hibiskus.

Hibiskus im Garten

Schon beim Pflanzen des außergewöhnlichen Strauches geben Sie dem Hibiskus für die erste Entwicklungsetappe Proviant mit auf den Weg.

  • Setzen Sie die Jungpflanze in ein Gemisch aus Sand und gut verrottetem Kompost
  • In den Folgejahren greifen Sie im Frühjahr zu einem organischen Dünger, beispielsweise 150 g Rinder- oder Pferdepellet je Quadratmeter. Es enthält alle wichtigen Nähstoffe für ihren exotischen Strauch. Dieser milde Dünger ist zudem langanhaltend und hält den Boden gesund.
  • Letztlich tun Sie noch etwas gutes für das Pflanzengerüst und die Blätter Ihres Gartenhibiskus, wenn Sie den Hibiskus im Herbst mit Patentkali düngen. Das Kali kräftigt den Pflanzenaubau und härtet den Strauch zusätzlich für den Winter ab. Außerdem unterstützt das Magnesium ein gesundes Blattgrün.

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Hibiskus Hecke düngen

Hibiskus Hecke düngen
© thayra83 – Fotolia.com
Vielleicht werden Sie denken: Welchen großen Unterschied gibt es beim Düngen des Hibiskus in der Hecke zu dem im Garten stehenden Strauch? Nun es gibt keine großen, dafür aber kleine, feine Unterschiede.

  • Eine Mischung aus Sand und Kompost gibt dem Hibiskus bei der Heckenpflanzung zunächst genügend Nahrung für eine gedeihliche Entwicklung. Sie “füttern” Ihre Blütenstrauchhecke danach alle zwei Wochen mit einem Flüssigdünger bis August. Und wichtig ist es, den Boden regelmäßig feucht zu halten, so sind die Nähstoffe für die Pflanze gut zugänglich.
  • Wird der Hibiskus als Hecke gepflanzt, dann müssen Sie mit einem höheren Nähstoffbedarf rechnen. Denn immerhin stehen mehrere Pflanzen auf engem Raum. In den Folgejahren können Sie Ihre Hecke mit einem organischen Langzeitdünger düngen (im Frühjahr). Zu empfehlen sind dafür etwa 180 bis 200 Gramm Rinder- oder Pferdepellet je Quadratmeter. Zusätzlich mulchen Sie den Boden, dadurch hält die Feuchtigkeit in der Erde länger.
  • Im Spätsommer sollten Sie zudem noch zum Patentkali greifen. Dieser stärkt die Hecke zusätzlich für den Winter und schützt den Hibiskus im darauf folgenden Jahr zusätzlich gegen Schädlings- und Krankheitsbefall.

Zimmer- und Kübel-Hibiskus düngen

Hibiskus im Zimmer
© severga – Fotolia.com
Große trichterförmige Blüten und gesundes Blattwerk ziehen die Blicke auf den Zimmer- und Kübel-Hibiskus magisch an. Das spricht dafür, dass die Pflanze vom Blumenfreund fürsorglich gepflegt und gut gedüngt wurde.

  • Wenn Sie ihren Hibiskus im Topf von März bis September wöchentlich mit einem speziellen Flüssigdünger versorgen, dann wird der bewundernswerte Erfolg nicht ausbleiben. Halten Sie sich aber an die Dosierungshinweise des Düngemittelherstellers.
  • Von Anfang Oktober bis Ende Februar, also während der Ruhephase, wird der Hibiskus einmal im Monat gedüngt.

Zum Schluss noch der Hinweis: Die Nähstoffe des Flüssigdüngers sind für die Pflanze schnell verfügbar. Halten Sie sich deshalb beim Düngen unbedingt an die Empfehlungen des Herstellers. Wenn Sie Ihren Hibiskus überdüngen, kann es das “Aus” für diese prachtvolle Pflanze bedeuten.


Foto1: © thayra83 - Fotolia.com, Foto2: © thayra83 - Fotolia.com, Foto3: © severga - Fotolia.com

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