Die einen mögen ihn nicht so gerne, die anderen dafür umso mehr: Gari. Dabei handelt es sich um süß-sauer eingelegten Ingwer, den Sie mit wenigen Zutaten auch selber machen können.

Ingwer Gari
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In den 80er Jahren galt die japanische Küche noch als Geheimtipp für die Reichen und Schönen. Heute hingegen zählen Sushi und Co. mittlerweile schon zu den beliebtesten Gerichten der Asiaküche. Ob aus dem Sushi-Restaurant oder zuhause selber gemacht – eines darf beim Sushi-Essen auf keinen Fall fehlen: der eingelegte Ingwer, auch Gari genannt. Er ist ein fester Bestandteil von Sushi-Gerichten und schmeckt süß-sauer.

Sie müssen Gari jedoch nicht unbedingt fertig im Asialaden kaufen. Sie können ihn auch ganz einfach und mit wenigen Zutaten selber machen.

So stellen Sie Gari selber her

Zutaten für eine Portion:

  • 100 – 150 g frischen Ingwer (geschält)
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Reisessig
  • 50 g Zucker (nach Geschmack auch weniger)

Zubereitung:

  1. Den frischen, geschälten Ingwer in sehr dünne Scheiben hobeln und die Scheiben/Streifen dann zwei bis vier Minuten in kochendem Wasser blanchieren.
  2. Anschließend den Ingwer herausheben und ihn etwas abtropfen lassen.
  3. In einer Schüssel den Essig mit Salz und Zucker verrühren, bis sich alles gut vermischt hat und die Gewürze aufgelöst sind.
  4. Den Ingwer zusammen mit dieser Würz-Essig-Mischung in eine Schüssel oder einen Behälter mit Deckel geben und gut verschlossen für eine Woche zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.
  5. Hat der Ingwer seine Farbe von Gelb zu lachsfarben geändert, dann ist das ein Zeichen, dass er fertig mariniert ist.

Kleiner Tipp:

Wenn Sie es gerne scharf mögen, dann lassen Sie den Ingwer nicht zu lange im Wasser, denn wird er länger als zwei Minuten blanchiert, verliert er an Schärfe. Je länger er blanchiert wird, desto milder wird er.

Mutter, Hundebesitzerin und leidenschaftliche Hobbygärtnerin. Schon als Kind habe ich gemeinsam mit meinen Eltern den heimischen Garten bewirtschaftet und mich für dessen Gestaltung interessiert. Jetzt besitze ich meinen eigenen Garten und zeige meiner Tochter, wie einfach es ist Obst, Gemüse und Blumen selbst zu züchten. Ein Garten bedeutet viel Arbeit - er belohnt uns dafür aber auch mit einer reichen Ernte, wunderschönen Blumen und dem tollen Gefühl aus eigener Kraft etwas geschaffen zu haben.

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