Pflanzen Bodendecker

Kaukasus-Storchschnabel pflanzen, pflegen und vermehren

Zarte Blüten in Lila und weiche Blätter… die Optik und der geringe Pflegebedarf machen den Kaukasus-Storchschnabel zu einem äußerst beliebten Bodendecker.

Kaukasus-Storchenschnabel
Der Kaukasus-Storchenschnabel ist ein beliebter Bodendecker – © Michal / stock.adobe.com
Es ist vor allem das Aussehen, das den Kaukasus-Storchschnabel (Geranium renardii) zu einem beliebten Gast im Garten macht. Die immergrüne Pflanze bringt sehr zarte und weiche Blätter mit, die eine fast schon samtige Oberfläche haben. Zur Blütezeit zeigen sich feine Blüten in Lila, die zwischen den Gräsern einen schönen Kontrast bilden.

Die Herkunft des Kaukasus-Storchschnabels

Die genaue Herkunft der Pflanze unterliegt vor allem der Vermutung, dass die Mutterpflanzen aus dem Kaukasus stammen. Inzwischen ist der Kaukasus-Storchschnabel jedoch in ganz Mitteleuropa zu finden. Aus der Gruppe der Gewächse gibt es zahlreiche verschiedene Arten, die Blüten in einer unterschiedlichen Farbe ausbilden. Durch seine Fähigkeit, sich verschiedenen Standorten anpassen zu können, breitet sich der Kaukasus-Storchschnabel auch immer weiter aus.

Kaukasus-Storchschnabel (Geranium renardii)
Wuchs: kissenartig, aufrecht, horstig
Wuchshöhe: 20 – 30 cm
Wuchsbreite: 25 – 30 cm
Blüte: Juni bis Juli
Standort: Sonne, Halbschatten
Boden: trocken, durchlässig, geringer Humusbedarf
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Standort und Umgebung für den Kaukasus-Storchschnabel

In den Gärten wird der Kaukasus-Storchschnabel sehr gerne in Gruppen gepflanzt, da er durch seinen Wuchs einen Teppich über den Boden ausbilden kann. Der optimale Standort liegt in der Sonne oder im Halbschatten. Hier ist die Pflanze flexibel. Grundsätzlich kann sie auch mit einem sehr sonnigen Standort umgehen. Halbschatten ist für den Wuchs jedoch optimal geeignet. Der Boden darf sandig sein, aber auch ein steiniger Boden wird gut angenommen.

Auch im Garten zeigt der Kaukasus-Storchschnabel, dass er sehr anpassungsfähig ist. Die Blätter breiten sich über den Boden aus und suchen sich einen Weg durch den Boden.

Das ist beim Pflanzen zu beachten

Soll der Kaukasus-Storchschnabel in den Garten gesetzt werden, dann ist es empfehlenswert, hier auf das Frühjahr zu warten. Auch wenn es sich um eine winterharte Pflanze handelt, hat der Kaukasus-Storchschnabel so ausreichend Zeit, sich im Boden zu festigen. Zu beachten sind die folgenden Punkte:

  1. Den Boden vorm Einpflanzen gut auflockern. Gerade bei einer Steingarten-Bepflanzung ist das wichtig.
  2. Als nächstes einzelne Pflanzlöcher ausheben.
  3. Da es sich um einen Bodendecker handelt, sollten auch ausreichend Pflanzen pro Quadratmeter gesetzt werden.
  4. Auf einen Quadratmeter kommen ca. zehn Pflanzen.
  5. Die Pflanzen einfach in die Pflanzlöcher setzen und wieder mit Erde bedecken.
  6. Anschließend ausreichend angießen.
  7. Sobald der Storchschnabel gut angewachsen ist, sind die Pflanzen sehr robust.

Hinweis: Auch wenn die Bodendecker recht gleichmäßig gesetzt werden sollten, ist etwas Platz dazwischen unbedingt notwendig.

Die richtige Pflege des Kaukasus-Storchenschnabels

Kaukasus-Storchenschnabel pflegen
Steht der Kaukasus-Strochenschnabel in der Sonne benötigt er reichlich Wasser – © RukiMedia / stock.adobe.com
Nachdem die Stauden in den Boden gebracht wurden und ausreichend Zeit hatten, um hier anzuwachsen, sind sie sehr pflegeleicht. Wenn für die Pflanzen ein sonniger Standort ausgewählt wurde, dann sollten sie auch ausreichend Wasser bekommen. Die Bodendecker wachsen eifrig und teilweise auch über den Bereich hinaus, für den sie gedacht sind. Ist das der Fall, dann können sie im Herbst zurückgeschnitten werden. Im Frühjahr weiß es der Kaukasus-Storchschnabel zu schätzen, wenn er mit etwas Dünger versorgt wird.

Die Vermehrung des Kaukasus-Storchenschnabels

Die Vermehrung beim Kaukasus-Storchschnabel kann auf zwei Arten erfolgen. Es ist möglich, eine Teilung vorzunehmen. Hierbei sollte vorsichtig vorgegangen werden. Die Pflanzen werden aus der Erde geholt, geteilt und direkt wieder in die Erde gebracht. Anschließend werden sie ausreichend angegossen. Im Frühjahr ist es zudem möglich, von den älteren Stauden Stecklinge zu entnehmen und diese in den Boden zu bringen. Hier dauert es ein wenig länger, bis diese die ausreichende Größe für die Bodendeckung erreicht haben.

Mögliche Schädlinge und Krankheiten

Normalerweise ist der Kaukasus-Storchschnabel nicht anfällig für Krankheiten oder auch für Schädlinge. Wenn sich Kümmerwuchs ausbreitet oder die Blätter langsam absterben, dann kann dies ein Hinweis darauf sein, dass ein Befall mit Stängelälchen vorliegt. Teilweise kann es passieren, dass sich die Dickmaulrüssler auf den Stauden ausbreiten.

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