Obst & Gemüse Gemüse

Kürbis düngen – So wird’s gemacht

17.484 views
0
Sag's weiter:

Sie sind so genannte Starkzehrer und benötigen eine große Menge an Nährstoffen: wenn Kürbisse prächtig gedeihen sollen, müssen Sie diese auch richtig düngen.

Kürbis auf dem Komposthaufen
Kürbis auf dem Komposthaufen

Kürbis selber anzubauen, ist schon ein wahrer Trend geworden. Während früher viele die Nase rümpften, wenn eingelegter Kürbis oder Kürbissuppe serviert wurde, lecken sich heute umso mehr Leute die Finger danach. Hokkaido, Butternut und Co. schmecken halt einfach klasse. (Lesetipp: 14 beliebte Kürbissorten)

Doch nicht nur die Beliebtheit des Geschmacks hat in den letzten Jahren zugenommen. Immer mehr Gärtner wollen nun auch Kürbisse selber anbauen. Das ist an sich gar nicht schwer. Nur die Kürbispflege, insbesondere das Düngen, macht ein wenig Arbeit. Lediglich diejenigen, die einen Komposthaufen besitzen, können auf das Düngen verzichten.

Unsere Empfehlung: Kürbis auf dem Kompost anbauen

Kompost ist der beste und natürlichste Dünger, den Sie dem Kürbis verabreichen können. Was liegt also näher, als ihn gleich dort anzubauen? So ersparen Sie sich viel Arbeit. Im Kompost sind jede Menge wertvolle Nährstoffe enthalten, so dass die Pflanzen während des Wachstums bestens versorgt sind. Pflanzen Sie den Kürbis also auf den Kompost, können Sie sich den Dünger sparen. Im Beet wäre dieser sonst unbedingt notwendig.

Wichtig:
Sie sollte Kürbisse nicht jedes Jahr auf dem gleichen Komposthaufen platzieren.

So werden Kürbisse im Beet richtig gedüngt

Nicht jeder hat einen eigenen Komposthaufen in seinem Garten und kann den Kürbissen diesen idealen Standort bieten. Das ist aber kein Problem, denn auch im Beet gedeiht er prächtig, wenn Sie an die richtige Düngung denken. Gehen Sie dabei am besten so vor:

➤ Boden richtig vorbereiten:

Schon beim Pflanzen des Kürbis sollten Sie die Grundlage für das optimale Wachstum schaffen. Das erreichen Sie am ehesten, wenn Sie schon im Frühling bei der Vorbereitung der Beete reifen Kompost in den Boden einarbeiten. So haben die Kürbisse einen guten Start und werden für längere Zeit schön gleichmäßig mit den benötigten Nährstoffen versorgt.

➤ Düngung während der Wachstums- und Blühphase:

Befindet sich der Kürbis in der Wachstums- und Blühphase, so braucht er vor allem Dünger, die besonders schnell wirken. Für diesen Zweck bieten sich in erster Linie Mineralsalze in flüssiger oder fester Form an, die sehr leicht löslich sind. Darüber hinaus können Sie für die so genannte Kopfdüngung auch verschiedene Jauchen wie zum Beispiel eine Brennnesseljauche verwenden. Pflanzliche oder auch tierische Jauchen können den Boden nämlich wieder mit ausreichend Stickstoff versorgen.

Pro Vegetationszeit sollten Sie die Kürbisse möglichst dreimal auf diese Weise düngen. Beim Düngen müssen Sie aber auf jeden Fall darauf achten, dass das gewählte Mittel nicht mit den grünen Bestandteilen des Kürbis in Berührung kommt, denn Mineraldünger haben eine ätzende Wirkung. Beim Mineralstoffdünger aus dem Handel sollten Sie zudem immer darauf achten, dass darin ein großer Anteil an Stickstoff enthalten ist.

Wichtig:
Mit zunehmender Reife des Kürbisses verändern sich auch seine Bedürfnisse. Deshalb sollten Sie nach rund sechs Wochen auf einen Dünger wechseln, der viel Kali enthält.


Foto1: © ursule - Fotolia.com

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here