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Kupfer-Felsenbirne – Pflanzen, düngen und schneiden

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Auch wenn der Name es vermuten lässt: bei der Kupfer-Felsenbirne handelt es sich um keinen Birnbaum. Ganz im Gegenteil: der Baum bzw. Strauch trägt Beeren.

Kupfer-Felsenbirne
© ptashkan – Fotolia.com

Kupferrote Blätter im Frühjahr und essbare Früchte geben der Kupfer-Felsenbirne den Namen. Der mehrstämmige Strauch oder Baum kommt ursprünglich aus Nordamerika und gehört zu den Rosengewächsen. Die Felsenbirne treibt im Frühjahr kräftig aus und bildet zugleich mit den rötlichen, ovalen Blättern viele zierliche, weiße Blüten in Sternform. Die bronze- bis kupferfarbenen Blätter sind gemeinsam mit den Blüten ein schöner Blickfang und eine ideale Bienenweide. Im Sommer färbt sich das Laub, das an der Unterseite behaart ist, dunkelgrün. Im Herbst gibt es dann wieder eine neue Farbvariante. Die Blattfarbe wechselt zu gelb bis orangerot und dunkelrot.

Nach der Blüte erscheinen kleine kugelige Früchte, die purpur bis blauschwarz aussehen. Diese Beeren sind ein beliebtes Vogelfutter. Sie können die Beeren aber auch selbst roh essen oder zu Konfitüre, Saft oder Gelee verarbeiten. Reif sind die Beeren, wenn sie auf Fingerdruck leicht nachgeben. Mit Birnen haben die kleinen Früchte übrigens nichts zu tun. Sie erinnern im Geschmack eher an Heidelbeeren. Früchte, die am Strauch bleiben, trocknen im Herbst ein und haben dann Ähnlichkeit mit Rosinen. Die Kupfer-Felsenbirne heißt deshalb auch Korinthenbaum.

Wachstum und Wuchsverhalten

Kupfer-Felsenbirnen können bis zu sechs Meter hoch und sechs bis acht Meter breit werden, es gibt aber auch kleinwüchsigere Sorten. Der Strauch wächst langsam, pro Jahr zwischen 30 und 60 Zentimetern. Mit einem gelegentlichen Formschnitt lassen sich Höhe und Breite gut in Schach halten.

Standort und Bodenbeschaffenheit

An einem sonnigen bis halbschattigen Platz gedeiht die Kupfer-Felsenbirne besonders gut. Der Boden sollte leicht sandig und durchlässig mit einem sauren Einschlag sein. Eine Kompostbeigabe beim Pflanzen tut dem Strauch besonders gut. Die Felsenbirne braucht keinen Windschutz. Sie ist zudem winterhart und frostfest und kann deshalb auch in einem ausreichend großen Kübel gehalten werden.

Wichtige Pflegemaßnahmen

Früchte der Kupfer-Felsenbirne
© asadykov – Fotolia.com

Gießen:

Die Kupfer-Felsenbirne ist ausgesprochen pflegeleicht und anspruchslos. Nach dem Einsetzen braucht sie reichlich Wasser. Später genügt der Regen. Selbst mit langen Trockenphasen oder Nässe kommt der Strauch gut zurecht.

Düngen:

Als Dünger eignet sich Kompost, den Sie im Frühjahr in die Wurzelumgebung einarbeiten müssen.

Schnitt:

Ein Formschnitt ist nur notwendig, wenn die Pflanze zu ausladend wird. Triebe, die über Kreuz wachsen und die Gesamtstruktur stören, können Sie im ausklingenden Winter an frostfreien Tagen entfernen.

Bekämpfung von Krankheiten und Schädlinge

Gegen Schädlinge und Krankheiten ist die Kupfer-Felsenbirne weitgehend resistent. Eine Gefahr stellt nur der Feuerbrand dar. Die Anzeichen sind welke Blätter und Blüten sowie eine braune bis schwarze Verfärbung. Die betroffenen Pflanzenteile müssen Sie bis ins gesunde Holz großzügig entfernen. Wichtig: Bei Feuerbrand besteht Meldepflicht!


Foto1: © ptashkan - Fotolia.com, Foto2: © asadykov - Fotolia.com

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